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Montag, 02.02.2004 00:28:16
Protokoll AG Palliativmedizin München 10.01.04
Fachtagung in München, 10. Januar 2004 Fragen und Anmerkungen bitte an: palliativmedizin@fachtagung-medizin.de Anwesend: Julia aus Mannheim, Robert aus Leipzig, Andrea aus Berlin, Judith aus Mainz, Hannah aus München (TU), Martin aus Regensburg, Annette aus Heidelberg, Simone und Stephan S. aus Bonn, Daniele und Kathrin aus Marburg, Alexander aus Greifswald, Amina aus Ulm und Thure aus Köln und München (LMU). Macht 14 Leute aus 13 verschiedenen Fachschaften Protokoll: Nach einer kurzen Vorstellungsrunde entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, in der schon einige Vorstellungen, Ideen und Ansätze für die Arbeit der AG angesprochen wurden.
Danach sammelten wir strukturierter in einem Brainstorming Ziele der AG. Schließlich wurden diese Ziele nach akut-, mittel- und langfristig sortiert und das Vorgehen zu den einzelnen Punkten besprochen. In der folgenden Auflistung sind die Ziele, das geplante Vorgehen und bereits erfolgte Schritte gemeinsam aufgeführt. Ziele der AG und Wege dahin Akutes Vorgehen: • Information der Studierenden und der Fachschaften – Gründung lokaler AGs bzw. Kontakt aufnehmen zu lokalen Ansprechpartnern Neben den oben genannten Anwesenden sind noch bei der FTM in München von fast allen anwesenden Fachschaften ein Ansprechpartner für die Erhebung des „Status Quo“ (s.u.) gefunden. – Vernetzung (Emailverteiler) und Kontakt zwischen FS Ein Emailverteiler für die AG wurde inzwischen Aufgebaut: palliativmedizin@yahoogroups.de Wer auf den Verteiler will mailt bitte an palliativmedizin@fachtagung-medizin.de oder subscribe.palliativmedizin@yahoogroups.de – Artikel GeMSA-Zeitung/FS-Zeitungen Um Palliativmedizin unter den Studierenden bekannter zu machen und damit auch die Nachfrage nach Lehre in dem Bereich zu erhöhen (wer geht schon in eine freiwillige Veranstaltung zu etwas, von dem er noch nie gehört hat?), wollen wir die Publikationswege interessierter Fachschaften nutzen. Denkbar ist z.B., dass der Artikel aus der GeMSA-Zeitung (momentan in gekürzter Fassung auf www.gemsa-germany.de unter GeMSA-Paperback Nr.1 - ein kleiner Vorgeschmack zu lesen) überarbeitet und mit lokalen Aspekten ergänzt in lokalen FS-Zeitungen erscheinen kann. – Homepage (FTM, GeMSA) Die AG ist sowohl auf www.gemsa-germany.de als auch auf www.fachtagung-medizin.de vertreten, allerdings noch nicht 100% aktuell. Thure kümmert sich um Aktualisierung. Daneben haben wir eine Yahoogroups Homepage (http://de.groups.yahoo.com/group/palliativmedizin/), auf der das Mailarchiv gelesen werden kann, Dateien zum Download bereitgestellt werden können, usw. Die Einrichtung einer eigenen Homepage und eines Forums ist mittelfristig in Erwägung zu ziehen. • Status-quo-Erhebung: Zur Status-quo-Erhebung gingen im Vorfeld bereits einige Mails über den Verteiler und es wurde in Texten darauf hingewiesen. In Bälde wird eine direkte Mail an die AG-Mitglieder und die Ansprechpartner der Universitäten rausgehen. Genaueres in der Mail. Ziel ist, bis zum nächsten AG-Treffen in Dresden die Erhebung abgeschlossen zu haben. • Erfahrungsaustausch Der Email-Verteiler soll auch zum Austausch unserer Erfahrungen mit Hospizen, Palliativstationen und den Umgang der Fakultäten mit unserem Anliegen dienen. Die Status-quo-Erhebung fördert natürlich auch dem Erfahrungsaustausch, wenn z.B. in Regensburg Studierende ein Wochenendseminar selbst organisieren oder in Greifswald die FS zusammen mit einem Interessierten Dozenten Lehrveranstaltungen aufbauen. Daneben ist ein Blick auf andere Länder wahrscheinlich recht hilfreich, wobei besonders England als Vorreiterland in der Palliativmedizin sehr interessant ist. • Weiterbildung/Schulung innerhalb der AG An den meisten Universitäten gibt es schlicht keine Chance, über Palliativmedizin etwas zu lernen. Um Verbesserung in der Lehre zu erreichen und Kontakt mit Palliativstationen, Hospizen oder ähnlichem aufzunehmen ist ein Grundwissen über das Fach dringend notwendig. Daher ist es ein Ziel der AG, die Mitglieder zu schulen. Dafür werden Famulaturen und Pflegepraktika sowie das besuchen von Wahlseminaren empfohlen (wenn diese an den Unis angeboten werden). Zusätzlich gibt es die „Tour de Palliativmedizin“: Thure ist bereit, mit seinem in Heidelberg und Göttingen erprobten Workshop „Einführung in die Palliativmedizin für Studierende“ zu den Fachschaften zu kommen. Mehr dazu in einer Mail über den Verteiler. Des weiteren wollen wir bei zukünftigen AG-Treffen Experten für Vorträge zu ausgesuchten Themen hinzu ziehen. • Kontakt zu Organisationen Für die Verbesserung der Lehre ist der Kontakt mit denjenigen Verbänden und Organisationen, die Schwerstkranke und Sterbende Patienten betreuen, sehr wichtig. Von großer Bedeutung ist dabei die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), in der de facto alle in Deutschland wichtigen Palliativmediziner und darüber hinaus als Assoziierte Mitglieder Leute aus allen in dem Feld tätigen Berufsgruppen vertreten sind. Thure hatte die Gelegenheit, einen Artikel für die „Zeitschrift für Palliativmedizin“ zu schreiben, der sich mit dem Interesse der Studierenden an einer besseren Ausbildung in Palliativmedizin beschäftigt. Der Artikel erscheint in der nächsten Ausgabe. Daneben können wir Kontakt mit der Arbeitsgruppe Aus-, Fort- und Weiterbildung der DGP aufnehmen. Mittelfristiges Vorgehen: • Kontakte knüpfen zu Interne und Externe Kooperationspartner – (Je nach „Entwicklungsstand“ und Möglichkeiten) Mit Kooperationspartner sind Personen oder Gruppen gemeint, die uns bei der Etablierung von Lehrveranstaltungen helfen können. Natürlich handelt es sich dabei primär um potentielle Dozenten. „Interne“ meint Leute aus der Fakultät, was z.B. eine bestehende Palliativstation oder eine Schmerzambulanz als Kooperationspartner sein kann, „Externe“ kommen z.B. von im Umfeld liegenden Palliativstationen in Betracht. Dieser Bereich ist von uns „Mittelfristig“ eingeordnet worden, da viele mit dem Fach noch nicht vertraut genug sind, um schon auf die Suche nach Partnern zur Mitarbeit zu gehen. An einigen Fakultäten kann dagegen die Situation durch bestehende Kontakte schon so aussehen, dass schon weitergeplant werden kann (z.B. in Greifswald, wo ein guter Kontakt zu einem OA besteht). • Angebote zum Auffangen des Ausbildungs-Defizits sammeln Für Studierende, die keine Gelegenheit haben, an ihren Universitäten Palliativmedizin zu lernen, wollen wir Angebote sammeln und Veröffentlichen. Diese Angebote können z.B. Famulaturberichte, Pflegepraktika in Hospizen, offene Kurse oder Kongresse sein. Langfristige Ziele • Etablierung von Lehrangeboten • Gute Zusatzkurse für Interessierte • Alle Studierende wissen, was Palliativmedizin ist Genau so könnte man unsere „utopischen“ Ziele beschreiben. Wir denken, daß unsere Arbeit die Ausbildung im Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden ordentlich voran bringen kann.
Von: Thure
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