Workshops zum Buko

Alle Workshops, die wir anbieten können sind im folgenden nach Ihren Zeiten aufgelistet. Diese Reihenfolge sollte später auch mit der Reihenfolge bei der Anmeldung übereinstimmen. Das können wir aber nicht 100%ig garantieren.

Ob die Workshops stattfinden hängt ebenfalls von der Auslastung ab. Wir geben unser Bestes!

Hier nochmal die Zeiten:

  1. Workshop 1 // 01.12.2018 // 09:30-12:00 Uhr
  2. Workshop 2 //01.12.2018 // 19:30 - 22:00 Uhr
  3. Workshop 3 //02.12.2018 // 09:30 -12:00 Uhr

Workshopblock 1

1 - Problemorientiertes Lernen goes Digital

Workshopleitend:          Bernd Romeike

Zunächst wird POL kurz vorgestellt. Unsere Variante beinhaltet 8 Stufen, darunter eine intensive Gruppenarbeitsphase. Anschließend werden digitale Werkzeuge vorgestellt und ausprobiert. Am Ende könnte vollständig auf Papier verzichtet werden. Wichtige Helfer hierbei sind Apps bzw. Cloud-basierte Anwendungen zur Kollaboration wie z.B. Google Documents. Für neue Begriffe generieren wir uns digitale Karteikarten (z.B. AnkiDroid). Zur Ordnung unserer Beiträge programmieren wir eine MindMap (z.B. Mindomo). Im Rahmen des Selbststudiums lernen wir Medien und Wissenschafts-Kompetenz. In der 7. Stufe kreieren wir ein digitales Artefakt. Hier könnten wir ein Video drehen und schneiden oder einen Blog einrichten (z.B. Edublog). Abgerundet wird der POL-Zyklus durch ein digitales Feedback-Tool (arsnova.eu/mobile). Zur Orientierung gibt es bereits eine Prezi Präsentation, der Besuch lohnt sich - auch schon im Vorfeld: https://prezi.com/xhp32hpnbcep/digital-problem-oriented-learning/

10 - Wie du es schaffst alles zu schaffen [ausgebucht]

Workshopleitend:          Pauline Lieder   

Wer kennt es nicht - das Gefühl, von seinen To Dos übermannt zu werden? Der Tag hat zu wenige Stunden, du weißt nicht, wo du anfangen sollst und am Ende bist du dir sicher, du hast irgendwas vergessen... aber du weißt nicht was. Wenn es dir so geht wie mir und du tausend große und kleine Dinge gerne erledigen würdest - den einen Online-Artikel lesen, den dir ein Freund empfohlen hat, deinen Internetanschluss reparieren lassen, nächsten Sommer eine geile Backpackingtour machen aber kurzfristig erst einmal die Prüfungsphase meistern - dann gibt es eines, was du auf jeden Fall brauchst: Ein wie auch immer geartetes, funktionierendes (!) To Do-Management-System. Für den Fall, dass du eins hast (sei ehrlich zu dir selbst - funktioniert es wirklich?): Glückwunsch! Für den Fall, dass nicht: Kein Problem, ich erklär' dir meins :) In meinem Workshop teile ich mit dir meine Entdeckung 2018: Die "Getting Things Done"-Methode von David Allen (der mich dafür nicht bezahlt oder so ;)...), ein wissenschaftlich evaluiertes Instrument zur Steigerung von Produktivität und Selbstzufriedenheit. Lerne in einem praktischen, lebensnah gestalteten Selbst-Experiment, wie du es schaffen kannst, immer Herr deiner To Dos, deiner Projekte, Ideen und Träume zu sein - in einem System, in dem nichts mehr verloren geht und in dem du immer weißt, wie dein nächster Schritt aussieht. Lerne wie du es schaffen kannst, alles zu schaffen :)

12 - Chinesische Medizin (AT) [ausgebucht]

Workshopleitend:          Hans Lampe & Team

Chinesische Medizin als komplementäres Verfahren in der Medizin. Chinesische Pharmakologie, Akupunktur und QiGong können Standardtherapien ergänzen, insbesondere bei Therapieresistenzen und Nebenwirkungen. Als symptomorientiertes Verfahren zeigt die Chinesische Medizin Vorteile, wenn keine kausale Abklärung gelingt.

13 - Bewegung in der Medizin (AT) [ausgebucht]

Workshopleitend:          Hans Lampe & Team

Bewegung in der Medizin. Regelmäßige Bewegung ist neben der Ernährung das am besten belegte Verfahren zur primären und tertiären Krankheitsprävention. Wir möchten aus der westlichen Medizin Bewegungskonzepte und aus der asiatischen Medizin QiGong Übungen vorstellen.

21 - Einführung in die globale Gesundheit [ausgebucht]

Workshopleitend:           Annika Kreitlow    

Habt ihr euch schon mal gefragt, wie festgelegt wird, an welchen Krankheiten geforscht wird und an welchen nicht? Warum für seltene Erkrankungen immer spezifischere Therapien entwickelt werden, aber gleichzeitig viele, vergleichsweise häufige tropische Infektionskrankheiten immer noch unzufriedenstellend behandelt werden können?

Wie funktioniert die globale Gesundheitspolitik und -zusammenarbeit? Welche Rollen haben Institutionen wie die UN, die WHO aber auch Hilfsorganisationen wie Cap Anamur oder Ärzte ohne Grenzen? Wieso halten sich manche stereotype Bilder über Krankenhäuser in Afrika und Europa eigentlich so hartnäckig? Ist nicht manches doch ganz anders? Werden die einen unter-, die anderen überschätzt? Und gibt es eigentlich einen Zusammenhang zwischen Armut, sozialem Status, Bildung und Gesundheit?

Was denkst du darüber? Wie beeinflusst dich Medizin von überallher? Was kannst du lernen, wenn du woanders hingehst? Und wie dich einbringen, wenn du hier Deutschland bist?

Wir wollen gemeinsam mit euch einen Einstieg in die globale Gesundheit wagen und versuchen, einigen Fragen auf den Grund zu gehen! Dafür wollen wir am Beispiele des schweren Ebola Ausbruchs 2014 in Westafrika Grundkonzepte der Globalen Gesundheit erarbeiten und uns angucken, warum genau diese Krankheit zu dem Zeitpunkt an diesem Ort eigentlich so schrecklich war.

22 - Pulverfass Team - Umgang mit Unstimmigkeiten und Unterschiedlichkeiten im Team [ausgebucht]

Workshopleitend:          Johanna Rickelt, Nora Klein

Wie kann ich Unstimmigkeiten ansprechen? Wie können wir gut miteinander arbeiten? Wo stehe ich? Was ist mir wichtig? Dieser Workshop bietet die Möglichkeit die eigenen Werte zu betrachten und diese mit dem zukünftigen Beruf zu verbinden. Im Team mit Kolleginnen und Kollegen treffen verschiedene Werte und Interessen zusammen. Um der Entstehung von hartnäckigen Konflikten nachhaltig vorzubeugen, kann eine Feedback-Kultur hilfreich sein. Im Workshop wird unter anderem konstruktives Feedback an Beispielen spielerisch erprobt.

27 - Antibiotika - Zusammenarbeit statt Schuldzuweisung (bvvd) [ausgebucht]

Workshopleitend:          Anna Lena Rodenbücher 

Podiumsdiskussion mit vorgegebenen Rollen und Standpunkten bezüglich des Antibiotikaeinsatzes. Dabei werden vorab in kleinen Gruppen Argumente, je nach Rolle (z.B. als Humanmediziner, Pharmazeut, Tiermediziner, Patienten), gesammelt. Diese werden anschließend in einer Diskussionsrunde vorgetragen. Ziel dabei ist es Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu erarbeiten, hinsichtlich des Gebrauchs von Antibiotika und sich in fachübergreifende Sichtweisen hineinzuversetzen.

29 - Interessenkonflikte im Medizinstudium

Workshopleitend:          Laura Jung    

Du bekommst dauernd Kugelschreiber von den unterschiedlichsten Firmen in die Hand gedrückt? Du hast keine Ahnung, wer die Forschung deiner Dozierenden bezahlt? Unser Workshop am Samstagvormittag schaut sich an, wie Interessenkonflikte in der Universität und Lehre präsent sind, und ob und wie sie reguliert werden. Der Workshop wird vom Projekt Interessenkonflikte (Kooperation mit Universities Allied for essential Medicines), der AG Public Health und der AG Medizin und Menschenrechte gemeinsam angeboten. Wir wollen den aktuellen Status Quo mit euch reflektieren, die Ergebnisse des Rankings der Studie (http://www.interessenskonflikte.de/) anschauen, gemeinsam erarbeiten welche Regelungen wir uns als Medizinstudierende in Bezug auf Interessenskonflikte wünschen würden und welche Schritte wir in Zukunft gehen möchten.

31 - Feed The System - Bürokratie im Klinik-Alltag beherrschen [ausgebucht]

Workshopleitend:          Bertram Otto

Etwa 26 Prozent der ärztlichen Arbeitszeit entfällt auf Verwaltung. Allein in der hausärztlichen Praxis gibt es über 200 Formulare. Aber auch in der Klinik werden schon Studierende mit Formularen konfrontiert. Aber was macht diese Verwaltungsarbeit überhaupt so wichtig? In diesem Workshop werden wir uns den wichtigsten Zetteln des Papierkrieges widmen. Mit Hintergrundwissen soll Verständnis für bürokratische Abläufe geschaffen werden. Wir schauen hinter die Kulissen von Infektionsmeldebögen und Totenscheinen! In diesem Workshop erarbeiten wir uns einen Werkzeugkoffer für die Kitteltasche, der jeden Oberarzt blass werden lässt. Ihr ahnt gar nicht, wie viel Spaß Bürokratie machen kann!

33 - Globale Gesundheit und Ethik [ausgebucht]

Workshopleitend:          Sandra Kreß, Marc Margulan

Wir wollen euch die Themen Globale Gesundheit und Ethik in unserem Workshop näherbringen. Was bedeuten diese Begriffe genau? Warum ist das für mich relevant? Was diese Themen mit unserer Gesundheit zu tun haben und wie ihr mit einem ethischen Dilemma umgehen könnt, wollen wir mit euch erarbeiten.

39 - Ausbruch einer Infektionskrankheit Deine Strategie ist gefragt! [ausgebucht]

Workshopleitend:          Juliane Springer   

Und plötzlich ist sie wieder da: Im Sommer 2018 kämpft die Insel Madagaskar mit einem plötzlichen Ausbruch der Lungenpest. In der Grippesaison 2017/18 sterben 1674 Menschen in Deutschland an den Folgen einer Influenza-Infektion; 5,3 Millionen Menschen waren zeitweise arbeitsunfähig. Im Mai 2018 sterben in Kerala, Indien zehn Menschen am Nidah-Virus; Einer Erkrankung, für die es weder Impfung noch Behandlung gibt. Infektionskrankheiten gehören zu den häufigsten Todesursachen weltweit und Ausbrüche konfrontieren Regierungen und Gesundheitssysteme regelmäßig mit Herausforderungen. In diesem Planspiel nehmt ihr die Rolle der Verantwortlichen ein und versucht den Ausbruch einer unbekannten Infektionskrankheit zu kontrollieren. Welche Maßnahmen ihr für euer Land ergreift und inwiefern ihr mit Anderen kooperiert steht euch völlig frei - denn in diesem Planspiel ist vor allem eure Strategie gefragt!

41 - Einführung in Disaster Risk Reduction (DRR) [ausgebucht]

Workshopleitend:          Pinkus Tober-Lau 

"There is nothing natural about disasters" postulierte die Geomatikerin Rohini Swaminathan in ihrem TEDx Talk 2016. Überall lauern Gefahren (hazards), seien es Erdbeben, Überschwemmungen, Stürme, doch ob aus einer Gefahr wirklich eine Katastrophe (disaster) entsteht, hängt von der Vorsorge (preparedness) ab - und hier kommt Disaster Risk Reduction ins Spiel. In diesem Workshop werden wir ein paar Grundlagen erarbeiten, Beispiele sammeln und dann erhaltet ihr die Chance, euer neu erlangtes Wissen gleich in einer Computer-Simulation anzuwenden. Bitte bringt, wenn möglich, für diesen Workshop einen Laptop mit.

43 - Pubertät, Penisprobleme, Pickel - Prävention in der Urologie [ausgebucht]

Workshopleitend:          Hannah Lutz  

Mädchen gehen irgendwann in ihrer Teenager-Zeit das erste Mal zur*zum Frauenärzt*in - aber was machen Jungs? Gibt es überhaupt wirklich eine*n "Männerärzt*in"? Und warum ist in der Präventionsarbeit bei Jugendlichen von männlicher sexueller Gesundheit irgendwie viel seltener die Rede? Diesen Fragen und noch vielen weiteren spannenden Themen wollen wir in einem gemeinschaftlichen Workshop von MSV (Mit Sicherheit Verliebt) und der GeSRU (Vereinigung von AssistenzärztenInnen in Weiterbildung zum Facharzt für Urologie in Deutschland) auf den Grund gehen. Praxisnahe Einblicke, u.a. zu Andrologie, Jungensprechstunde und HPV, werden wir dabei von Herrn Dr. Bühmann erhalten. Dr. Bühmann ist niedergelassener Urologe auf Sylt und Pressesprecher des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. (BDU) und wird uns in einem Vortrag und anschließender Diskussionsrunde Rede und Antwort stehen.

45 - Rostock reanimiert

Workshopleitend:          Niklas Schulz

Am Samstag soll in Rostock eine große Aktion zum Thema "Reanimation" stattfinden. Der Workshop soll zur Vorbereitung der Aktion dienen, genaueres erfahrt ihr im Workshop. Neben uns werden noch weitere Organisationen und Verbände an mehreren Orten in Rostock teilnehmen. Wenn ihr also Lust habt, Menschen die Technik der Reanimation näher zu bringen, seid ihr hier genau richtig! Liebe Grüße von der Projektleitung "First Aid For All" Laura & Niklas

46 - #digitalnatives - Perspektive Medizin in 2030 [ausgebucht]

Workshopleitend:          #gesundheit e.V.      

Wir gestalten das oben genannte Thema mit den beiden Konzepten BarCamp und World Café aus. Die Teilnehmer dürfen zu Beginn der Veranstaltung per digitaler Abstimmung aus 3 Themenkomplexen wählen: - Digitaler Lobbyismus - Interessenvertretung mit Social Media - Arzt-Patienten-Beziehung feat. Digitalisierung - Vision Arztberuf 2030 - Zukunft mit Digitalisierung

Im Anschluss wird das gewählte Thema, nach einer digitalen Einführung, in 4 Unterthemen unterteilt an den Tischen in rotierenden Gruppen unter Moderation diskutiert. Das erfolgt in einem digitalen Raum/Gruppenchat. (World Café) Aus den so entstehenden wird eine gemeinsame Diskussionsrunde moderiert, die den Teilnehmern die Möglichkeit gibt, sich via Abstimmung und spontan (auch gerne im Vortragsstil) zu äußern. (BarCamp)

Abschließend können alle Teilnehmer über einen speziellen #gesundheitfeat.BuKo-Account ihre Ergebnisse, Meinung, Kritik und Kontroversen an die Welt da draußen twittern und neues Wissen und Techniken mal ausprobieren.

47 - Entwicklung eines Wunschzettels, der sich an die Adresse der Entwickler eines digitalen Karriereportals richtet

Workshopleitend:          Wolfgang Bachmann    

Jofodo ist das digitale Karriereportal von Ärzten für Ärzte. Wir wollen in dem Workshop herausfinden, welche Aspekte Medizinstudenten im ärztlichen Karrieremarkt verbesserungsfähig finden. Ebenso soll deutlich werden, wie sich Medizinstudierende ihre Weiterbildungsplanung wünschen und welche digitale Unterstützung sinnvoll erscheint. Auch sollen die vorhandenen und geplanten Features von jofodo.de auf den Prüfstand gestellt werden.

54 - Die eigene Praxis - Wie schafft man das?

Workshopleitend:          Tilo Schneider     

Ein interaktiver Workshop mit Einblick in die Chancen und Anforderungen einer Niederlassung. Ein Überblick über die notwendigen Voraussetzungen und die nichtmedizinischen Fähigkeiten (Abrechnung, Personal, gesetzliche Regelungen), um in der ambulanten Medizin zu arbeiten. Dr. Tilo Schneider, Hausarzt in überörtlicher Berufsausübungspraxis mit 10-jähriger Praxiserfahrung und Berufspolitik in KV, Ärztekammer und Hausärzteverband vermittelt diesen.

55 - Was sagt & bringt uns das? Berufs Monitoring Medizinstudierende

Workshopleitend:          Sylvia Hartmann 

Mit dem Berufs Monitoring 2018 befragt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zusammen mit der Universität Trier, dem MFT und der bvmd bereits zum dritten Mal Studierende zu ihrer beruflichen Vorstellung und ihrer aktuellen Situation im Studium. Diesen Workshop bieten KBV und bvmd gemeinsam an, um allen Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, die Befragung im Detail kennenzulernen und Optionen für die Weiterentwicklung zu identifizieren. Auf Basis der Auswertung 2014 stellen wir den Fragebogen der kürzlich abgeschlossenen Umfrage vor und geben erste Ausblicke auf die Ergebnisse der 2018er Befragung, an der sich rund 14.000 Studierende beteiligt haben. In Kleingruppen können die Teilnehmenden anschließend spezielle Fragestellungen – insbesondere aus der Studierendenperspektive – erarbeiten, für die gemeinsame Diskussion im Anschluss steht ebenfalls genügend Zeit zur Verfügung.

6 - Hands on- Workshop muskuloskelettale Sonografie [ausgebucht]

Workshopleitend:          Anke Busse  

Während des Workshops sollen die Grundlagen der muskuloskelettalen Sonografie vermittelt und geübt werden. Im kurzen einführenden Vortrag werden die Standardschnitte nach ESSR (European Society of Musculoskeltal Radiology) vorgestellt. Danach sollen diese in Kleingruppen, betreut von erfahrenen Radiologen, untereinander geübt werden.

63 - TCM - Chinesische Arzneikräuter - eine effektive Behandlungsoption bei chronischen und akuten Erkrankungen [ausgebucht]

Workshopleitend:          Werner Jansen  

Was genau ist Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)? Worin unterscheidet sich TCM von unserer westlichen Medizin? Wie genau behandelt man mit TCM? Der Workshop erklärt zunächst die Grundlagen der chinesischen Medizin und konzentriert sich dann auf den wesentlichen Bestandteil der TCM, die Behandlung mit Arzneikräutern. Exemplarisch werden einzelne Kräuter vorgestellt. Sinnlich erfahrbar - wie sehen sie aus, wie riechen sie, wie schmecken sie, wie werden sie eingesetzt? - Schon so alt und doch hochmodern!

64 - In Hals-Nasen-Ohren steckt mehr, als man so glaubt

Workshopleitend:          Prof. Dr. med. Robert Mlynski, Dr. med. Stefanie Schröder, Dr. med. Daniel Strüder, Frau Ulrike Raschke (Univ. HNO-Klinik Rostock)  

Die Hals-Nasen-Ohrenheilkunde taucht leider erst sehr spät und nur am Rande der klinischen Ausbildung in der Humanmedizin auf. Auch wenn es sich nur um ein sogenanntes „kleines chirurgisches Fach“ handelt, sind die Krankheitsbilder äußerst vielseitig und interessant. Wir HNO-Ärzte behandeln Kinder bis Greise, konservativ und operativ und decken einen erheblichen Anteil unserer Diagnostik selbst ab. Erfahrene HNO-Fachärzte und junge Assistenten werden Sie nach einem kurzen Einführungsquiz zu klassischen HNO-Erkrankungen im Rahmen von praktischen Übungsstationen von der Vielfältigkeit unseres Faches überzeugen. Operieren Sie unter Anleitung endoskopisch gestützt Nebenhöhlen am Kopfmodell und bergen einen Fremdkörper aus der Kieferhöhle oder dilatieren Sie die Ohrtrompete auf. Gewinnen Sie Sicherheit beim Umgang mit Trachealkanülen und tracheotomierten Patienten und üben Sie die Notfallversorgung bei Verlegung der oberen Atemwege. Wir zeigen Ihnen, was es bei Koniotomie und Tracheotomie zu beachten gilt. Meisterklasse in der HNO-Heilkunde sind die komplexen mikrochirurgischen Eingriffe am Ohr. Untersuchungstechniken können am Ohruntersuchungssimulator trainiert werden. In 3D-Videos mit dem Agroscope aus unserer Klinik werden Sie wichtige Operationsschritte mit Live-Kommentierung miterleben und am Voxel-Man selbst das Aufbohren des Ohres erproben.

Referenten: Prof. Dr. med. Robert Mlynski, Dr. med. Stefanie Schröder, Dr. med. Daniel Strüder, Frau Ulrike Raschke (Univ. HNO-Klinik Rostock)

Workshop-Stationen: Ohr: Bohrübungen Felsenbein, 3-D-Videos mit Livekommentaren· Nase: Skills Lab-Übung (Endoskopie von Modellköpfen NNH und Nasenrachen für Übungen endonasale Nebenhöhlenchirurgie und Tubendilatation)· Hals : Trachealkanülentypen, Umgang und Handhabung, Indikationen mit Erläuterung eines Luftröhrenschnitts mit Kunststoffmodell der menschlichen Trachea und Quicktrach am Modell

7 - Digitus - der Fingerzeig auf die Digitalisierung: die Vorteile der direkten Kommunikation in Gebärdensprache im medizinischen Kontext

Workshopleitend:          Rebecca Klischka   

Das Projekt breaking the silence setzt sich für barrierefreie Kommunikation in der deutschen Gebärdensprache im medizinischen Alltag ein. Kann Digitalisierung hier helfen? Was gibt es bereits an Möglichkeiten im WWW und kann eine Anamnese in einer anderen Sprache wirklich digital ablaufen? Es wird diskutiert, ein wenig gebärdet, informiert und simuliert werden.

8 - Die andere Seite der Medaille - Einführung in qualitative Forschungsmethoden

Workshopleitend:          Timo Astfalk, Sarah      

Problemstellung: Quantitative Forschungsmethoden sind in der medizinischen Forschung weit verbreitet, was sich letztlich auch in der Methodenlehre an medizinischen Fakultäten verdeutlicht. Dabei stellen qualitative Methoden bislang eher eine Minderheit dar, welche aber zunehmend an Relevanz gewinnt. So nutzten insbesondere die Allgemeinmedizin, die medizinische Soziologie, die Pflegewissenschaft, die medizinische Ausbildungsforschung und die Versorgungsforschung zunehmend Methoden, die dem qualitativen Lager zugeschrieben werden.

Ziel: Dieser Workshop soll Euch als Teilnehmenden eine Einführung in die Denk- und Arbeitsweise qualitativer Forschungsmethodik geben und dabei auch einen Vergleich zu quantitativen Methoden ermöglichen. Am Ende sollt Ihr in der Lage sein die grundlegenden Chancen und Hürden qualitativer Methoden gegenüber quantitativen Methoden zu beurteilen und einige konkrete Forschungsinstrumente der qualitativen Methoden zu erklären. Zum Ende hin erhaltet Ihr noch einen Ausblick wo Ihr weitere Infos zu dem Thema finden könnt.

Ablauf: 1) Kennenlernen 2) Einführung in die qualitativen Methoden 3) Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu quantitativer Forschung 4) Gruppenarbeit zur Erarbeitung qualitativer Forschungsdesigns 5) Abschluss und Ausblick

Voraussetzungen: Es sind keine Voraussetzungen nötig, aber es hilft sicherlich, wenn etwas grundlegendes Vorwissen zu den wissenschaftlichen Arbeiten (z.B. im Rahmen quantitativer Forschung) bereits vorliegt.

9 - Kinderaugen zum Strahlen bringen - Ein Vormittag im Teddybärkrankenhaus Rostock

Workshopleitend:          Josephine Nau 

Vorstellen unseres Projektes. Gestaltung eines kleinen Teddybärkrankenhaus. Vorherige gemeinsame Überlegung wie man so ein Projekt angeht, was steckt alles dahinter. Durchgehen von besonderen Fällen wie z. B. Mein Teddy hat einen Tumor. Anschließend wollen wir versuchen ein paar Kinder zu organisieren, die dann auch wirklich mitmachen.


Workshopblock 2

11 - Borderline (AT) [ausgebucht]

Workshopleitend:          Victor Sudmann        

Grundsätzlich geht es um die Borderline-Erkrankung. Es wird um die Vorstellung des Phänomens aber auch um den Umgang mit Borderlinern und anderen psychiatrisch Erkrankten gehen. Dies wird anhand von Theatermitteln transportiert, d.h. es werden fiktive Szenen aus Therapiegesprächen oder aus Gesprächen von Patienten und Angehörigen gezeigt, die Teilnehmer analysieren diese, verhalten sich dazu, machen z.T. auch Änderungsvorschläge, sodass sich die Szene von einem gewissen Punkt an anders entwickeln kann. Es wird auf einzelne Figuren dieser Szenen eingegangen werden, aber auch auf die Beziehungsdynamiken zwischen den Figuren. Dabei wird auch die Analyse des eigenen Beziehungsverhaltens der Teilnehmer zu eigenen Angehörigen, Kollegen, Freunden und Patienten eine Rolle spielen. 

15 - Homöopathie (AT) [ausgebucht]

Workshopleitend:           Elisabeth Schwarz & Max Willi Georgie

Homöopathie und Phytopharmaka: Beides hat einen hohen Stellenwert für viele Patienten. Entsprechend müssen Apotheker und Ärzte auch in diese Richtung ausgebildet werden. Während des Pharmaziestudiums lernt man unter anderem auch die Herstellung und dieses Wissen wollen wir mit euch teilen. Neben Globuli und Verreibungen werden wir auch Pflanzenauszüge herstellen (natürlich in ethanolischer Lösung).


16 - Einführung in die Katastrophenmedizin [ausgebucht]

Workshopleitend:          Marius Mehling        

Unfälle mit Zügen oder auf der Autobahn, große Wohnhausbrände oder auch einfach "nur" Pfefferspray in einer Menschenmenge: in vielen verschiedenen Szenarien stößt die gewohnte Individualmedizin an ihre Grenzen. Was ist in einer solchen Situation zu beachten? Welche Vorgehensweisen eignen sich und wie organisiert man eine Einsatzstelle? In diesem Workshop lernt ihr nicht nur theoretische Grundlagen kennen, sondern werdet im Rahmen eines Planspiels auch praktisch gefordert eine katastrophenmedizinische Lage zu lösen.

20 - Klimawandel und Gesundheit [ausgebucht]

Workshopleitend:          Sylvia Hartmann       

Gemeinsam mit der Allianz für Klimawandel und Gesundheit wollen wir einen Workshop zum gleichnamigen Thema geben. Was sind die Zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und unserer Gesundheit? Worauf müssen wir uns gefasst machen? Und die viel wichtigere Frage: Was können wir selbst tun? Der Workshop soll nicht nur informieren, sondern auch aktivieren. Ziel ist es am Ende eine Arbeitsgruppe zu gründen, die gemeinsam an einem im Workshop entwickelten Projekt arbeitet.

23 - Weltziel der UN „Gesundheit und Wohlergehen“ - Was hat das mit mir zu tun? [ausgebucht]

Workshopleitend:          Nora Klein      

Die SDGs (Sustainable Development Goals) sind von der UN im Jahr 2015 verabschiedete Weltziele, die 17 relevante Themen unserer Zeit umfassen. Als Agenda 2030 sind die SDGs Kompass für globales aber auch lokales Handeln auf allen Ebenen und für alle Länder. Doch wer kennt diese Ziele eigentlich und wie relevant sind sie für uns? Im Workshop wird insbesondere das Ziel „Gesundheit & Wohlergehen“ mit seinen Unterzielen erforscht.

25 - The Impact of War and Terror in Global Health [ausgebucht]

Workshopleitend:          Maria Krayem            

In diesem Workshop wird aufgezeigt, wie sich die Menschenrechtsverletzungen in Konflikt- und Kriegszeiten auf die Gesundheit nicht nur der Bevölkerung des betroffenen Landes und des kollabierenden Gesundheitssystems auswirken, sondern auch die Gesundheit der Weltbevölkerung beeinflussen. Echte Fallstudien aus Ländern, die kürzlich von Krieg und Terrorismus betroffen waren, werden helfen die Bedeutung dieses Themas hervorzuheben.

28 - Projektmanagement - Teamspirit, Finanzen und Zeitplan im Blick?! [ausgebucht]

Workshopleitend:          Peter Brinkrolf          

Tolle Ideen für spannende Projekte: Just Do It

Aus meiner Erfahrung aus verschiedensten Projekten möchte ich Euch Tipps, Kniffe und "Pitfalls" mit auf den Weg geben, damit ihr eure eigenen Projektideen besser umsetzen könnt. Wie findet und organisiert ihr das Team für Euer Projekt? Wie begegnet ihr den "Das klappt eh nicht"-Miesmachern? Wie bleibt ihr zeitlich in der Spur? Wie behaltet ihr die Kosten im Griff? Und wie bleibt die Stimmung gut? Nach einem einführenden Impulsvortrag möchte ich die Workshop-Zeit gemeinsam mit euch nutzen, um an der Planung eines fiktiven (?) Projektes einzelne Aspekte erfolgreicher Projektorganisation in der Praxis zu trainieren!

Referent Dr. Peter Brinkrolf, Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Greifswald, hat sich schon zu seinen eigenen Fachschafts- und bvmd-Zeiten für kleine und große Projekte begeistert. Derzeit arbeitet er als Projektleiter eines großen Innovationsfonds-Projektes in der Notfallmedizin.

3 - PUBlic health QUIZ

Workshopleitend:          Laura Jung 

Wer? Wie? Was? - Dass Public Health sehr vielfältig ist, werdet ihr auch bei unserem PUBlic Health QUIZ merken. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Kommt einfach vorbei, ratet in Teams um die Wette und lernt nebenbei dieses spannende Fachgebiet kennen!

30 - Nahtkurs Handchirurgie [ausgebucht]

Workshopleitend:          Simon Kim    

Gängige Nahttechniken in der Handchirurgie: Schwenklappen, Sehnennaht, Gefäßnaht je nach Interesse an Schweinepfoten.

32 - Let's Talk about Mental Health [ausgebucht]

Workshopleitend:          Viktoria Kastner     

Selbstfürsorge im hektischen Alltag - oft noch ein Fremdwort für viele Ärzt*innen und Medizinstudierende. Ausufernde Bürokratie, große Verantwortung, Zeitstress im Umgang mit den einzelnen Patienten, endloses Wissen und zu wenig Zeit für ausreichende Pausen. Nicht durch Zufall sind gerade Beschäftigte und Studierende im Gesundheitswesen oft von psychischen Erkrankungen betroffen. Doch gerade hier ist die Hemmschwelle für die Suche nach Hilfsangeboten durch die eigene Scham, fehlende Krankheitseinsicht oder befürchtete Stigmatisierung oft besonders hoch. Um gerade hier ein Zeichen zu setzen engagiert sich Blaupause e.V. damit das Thema der psychischen Gesundheit seinen Platz im Gesundheitswesen findet und gerade dort die Akzeptanz psychischer Erkrankungen gestärkt wird. Bei diesem Workshop werden wir uns durch verschiedene Aktivitäten interaktiv mit den Bereichen Prävention, Intervention und der sozialen Verantwortung bezüglich psychischer Erkrankungen auseinandersetzen, unter anderem in einem World Café zu verschiedenen Lösungsansätzen. Seid gespannt und kommt vorbei - let's talk about mental health!

35 - Basisworkshop Organspende - Wir holen das Beste aus euch raus! [ausgebucht]

Workshopleitend:          Niklas Kerwagen       

Bei uns lernt ihr alles, was ihr über Organspende wissen müsst, um in jeder Diskussion an jedem Stammtisch mithalten zu können. Von "irreversiblem Hirnfunktionsausfall" über Widerspruchslösung bis hin zur Deutschen Stiftung Organtransplantation - nach dem Workshop könnt ihr mit solchen Fachbegriffen um euch werfen!

36 - Sexismus in der Werbung

Workshopleitend:          Esther Mönning, Nils Pickert     

Sex Sells! - Zumindest lautet so eine bekannte Maxime der Werbebranche. Aber muss es 2018 wirklich noch Anzeigen von Mediamarkt geben, auf denen sich die männliche Gefühlswelt auf Playstations beschränkt und von Frauen nur die Knöpfe wahrgenommen werden, an denen man herumspielen kann?

ACHTUNG Änderung: Der Workshop wird statt mit Nils Pickert von pinkstinks mit Alice und Maxi vom Podcast Feuer&Brot stattfinden! Das Thema bleibt gleich und der Workshop wird genauso genial, interaktiv und spannend! Feuer&Brot gibt es seit zwei Jahren und ist der feministische Podcast der zwei Freundinnen Alice und Maxi, die über Themen wie weibliche Stimmen, "I am a feminist"-T-Shirts und Deutschrap diskutieren. Nur für euch kommen die beiden nach Rostock, um über zwei Stunden den Seximus in der Werbung auseinanderzunehmen und hinterher zu schauen, wie man witzige, erfolgreiche Werbung auch ohne platte Vorurteile fabrizieren kann.

4 - Alles für die Gainz - Medical Education Bootcamp [ausgebucht]

Workshopleitend:         Jonah Grütters, Jeremy Schmidt, Lisa Schmitz    

Leidet auch ihr manchmal an akutem Gehirnzellenschwund und braucht dringend eine Intervention? Unsere Kombi-Therapie aus Booty-shake und Braingain ist die kurative Lösung all eurer Probleme. Das Medical Education Killer-Bootcamp verbindet deinen inneren Schwarzenegger mit dem Einstein in dir. Wir bringen dich mental und körperlich an deine Grenzen und sorgen für einen ultimativen Spaß-Overload. Besser kann ein Abendprogramm doch nicht aussehen. Wer braucht schon „Wetten, dass?!“ Oder „DSDS“. Wir haben „Schwitzen und Quizzen“! Kommt mit Sportsachen, Wissen und Proteinbunkern, wir freuen uns auf euch! #AllesfürdieGainzz!!! Lisa, Jonah & Jeremy

40 - Arabisch für Mediziner*innen [ausgebucht]

Workshopleitend:          Mohammad Alkilzy  

In diesem Workshop werden wir uns ganz grundlegenden Konzepten der Arabischen Sprache nähern um in Zukunft ein wenig besser mit arabisch sprachigem Patienten*innen kommunizieren zu können. Auf Grund der kurzen Zeit werden wir uns auf grundlegende kommunikative Basics konzentrieren und versuchen, auch das Verständnis von Krankheit in der arabischen Kultur ein wenig nachzuvollziehen.

49 - Patient as a Person: how to keep the human touch in a tech age?

Workshopleitend:          Matthijs Bosveld    

Technological advancements enhance our ability to provide high-quality care, possibly even at a reduction of costs. A challenge regarding technology is that it possibly distances us from the human-to-human connection essential in patient’s well-being. Healthcare policy makers, medical doctors and paramedical professionals should always keep compassion and empathy at the core. Even though these professionals aim to communicate in a patient-cantered way, patients often do not perceive it as such. Patient as a Person is an educational module in which future healthcare professionals (i.e. students) are matched with people who have experienced care and illness. In this workshop, you will learn about the added value of real-patient participation in education in an interdisciplinary setting. You will think about the possibilities of real patient participation in education, learning about the main challenges and practical barriers.

5 - Die MediMeisterschaften - unsere Ärzte von Morgen

Workshopleitend:          Friedemann Egender       

Die MediMeisterschaften haben sich zu einer Kaderschmiede für engagierte Jungmediziner(innen) entwickelt. Wie können wir ihre Gemeinschaft, Kreativität und Respekt in unsere Gesundheitspolitik und Wissenschaft einfließen lassen und welche Risiken sind damit verbunden? Offene Diskussion

50 - #meToo - #medicineToo ?

Workshopleitend:          Judith Kruse, Alicia Kruse

2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen die 2030 Agenda mit den 17 Nachhaltigen Entwicklungszielen (kurz SDGs). Dabei geht es zum Beispiel um das Voranbringen des Wirtschaftswachstums, die Reduzierung von Armut, die Schaffung von Gleichberechtigung sowie um die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. Spätestens seit der #metoo-Debatte ist Gleichberechtigung, das SDG Nummer 5 Gender Equality, in aller Munde. Nicht nur Alltagssexismus feuert die Debatte an, sondern auch ganz grundlegende, strukturelle Hindernisse der Gleichberechtigung der Geschlechter rücken mehr und mehr in den gesellschaftlichen Fokus. Zusammen mit den Teilnehmenden des Workshops wollen wir das Thema von einer globalen Perspektive beleuchten und darüber diskutieren, in wie fern Gleichberechtigung mit der globalen Gesundheit zusammenhängt und schauen, wie wir uns als zukünftiges medizinisches Fachpersonal in die Debatte einbringen können.

51 - Training "Gewaltfreie Kommunikation" [ausgebucht]

Workshopleitend:          Leonie Warth

Dieses Training soll einen Einblick in die gewaltfreie Kommunikation -kurz GFK- geben. GFK ist ein Handlungskonzept, entwickelt von Marshall B. Rosenberg, einem US-amerikanischen Psychologen, welches im Bereich der alltäglichen Kommunikation sowie der Konfliktlösung in politischen, beruflichen oder persönlichen Situationen angewendet werden kann. Interaktiv und mit vielen praktischen Beispielen werden wir uns dem Thema nähern. Wenn ihr also Lust habt das Thema Kommunikation mal aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und zu reflektieren seid ihr hier richtig!

52 - Digitale Medizin - digitaler Mitarbeiter?

Workshopleitend:          Mina Hinsch   

Digitalisierung ist in aller Munde und in Zeiten knapper finanzieller und personeller Ressourcen als Allheilmittel für alle Probleme des Gesundheitswesens in aller Munde. Dabei sind viele Fragen offen - wer werden die Mitarbeiter der digitalen Medizin sein? Doktor Robot und Pfleger Siri? Was müssen die nächsten Generationen Ärzte aus Studium und Ausbildung mitnehmen um die digitale Medizin in die Realität zu verhelfen? Wie bildet diese Realität die sich verändernden Ansprüche zukünftigen medizinischen Personals ab? Welche Anforderung stellt sie an zukünftige medizinische Teams? Anhand von Fallbeispielen aus aller Welt wollen wir in diesem Workshop diese Fragen kritisch hinterfragen und gemeinsam Positionen entwickeln.

58 - Klinische Sonographie am Herzen [ausgebucht]

Workshopleitend:          Nils Raab     

Als Gastroenterologe liegt mir die klinische Sonographie am Herzen. Die Betonung liegt auf KLINISCH, also in der Hand des Klinikers. Diese bettseitige Methode gibt uns ein modernes technisches Hilfsmittel in die Hand, die die sorgfältige klinische Untersuchung und Anamnese weiterentwickelt. Während der Untersuchung kommen wir "durch die Maschine" nicht nur körperlich dem Patienten näher, da wir ihn gezielt befragen und anamnestisch-klinische Angaben und bildgebende Befunde integrieren und korrelieren und uns in ca. 15-20 min. unter Einbeziehung von Labordaten eine Arbeitsdiagnose erarbeiten. In dieser Zeit vertieft sich das Arzt-Patient-Verhältnis. Der Patient gewinnt Vertrauen, wird oft ruhiger. Wenn wir die Befunde im Anschluss auswerten sind wir auf jeden Fall einen Schritt weiter.

61 - Welche Aufgaben und welche Funktionen hat die Bundesärztekammer?

Workshopleitend:          Johannes Knaack    

Die Bundesärztekammer ist als Arbeitsgemeinschaft der 17 (Landes-)Ärztekammern organisiert und vertritt in diesem Rahmen die berufspolitischen Interessen der Ärzteschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Wie ist die Bundesärztekammer dafür aufgestellt? Der Workshop soll eine grobe Einordnung der Bundesärztekammer in die berufspolitische Landschaft des Gesundheitswesens geben und als interaktive Plattform für Fragen dienen.

62 - Krisenstabsübung im Katastrophenschutz 

Workshopleitend:          Caroline Grau        

In diesem Workshop werden Sie in einem einleitenden Vortrag in die Stabsarbeit der deutschen Katastrophenschutzbehörden eingeführt. Im Zentrum werden hier die sechs Sachgebiete stehen, die es zur Bewältigung jeder Krise zu besetzen gilt. Dabei wird besonders auf die fachspezifischen Herausforderungen der einzelnen Stabsstellen eingegangen, da Sie (die Teilnehmer) im Folgenden eine Stabsübung unter unserer Leitung durchführen sollen. Sie werden dazu in Kleingruppen von zwei bis vier Personen eingeteilt und mit einer Großschadenslage, wie zum Beispiel einen MANV (Massenanfall von Verletzten), konfrontiert. Im Verlauf der Übung werden Sie dabei grundlegende Probleme lösen, sowie auf neu entstehende reagieren müssen. Unter dem Schlagwort "Interdependenz" wird Ihnen zudem die Komplexität der Zusammenarbeit auf diesem Gebiet aufgezeigt.

Zu uns: Wir sind Studierende im Bachelor und Master des Studiengangs Rettungsingenieurwesen an der Technischen Hochschule Köln und freuen uns Ihnen im Rahmen des BuKo eine kurze Einführung in unser Fachgebiet geben zu dürfen.

66 - Trinkspiele [ausgebucht]

Workshopleitend:          Jascha Held, Maximilian Reinhöfer 

Trinkspiele. Darunter kann sich wahrscheinlich jeder schon etwas vorstellen, aber neben dem Spielen und dem Spaß soll auch etwas Theorie auf dem Plan stehen. Was für Spiele gibt es und wie kann ich sie einsetzen, meine Party oder einen Abend in eine bestimmte Richtung zu lenken/zu beeinflussen.

69 - Biomaterialien in der Endoprothetik

Workshopleitend:          Julia Köckritz

Was wird genutzt, wie sieht´s aus, wie geht´s kaputt - Ein kurzer Einblick in den mikrostrukturellen Aufbau, Eigenschaften, Versagensverhalten und Bruchflächenanalyse von typischen Materialien, die in der Endoprothetik eingesetzt werden. Die Werkstoffwissenschaftlerin aus der Schadensanalyse bei der Endoprothetik bringt die Thematik verständlich und anwendungsbezogen nahe und veranschaulicht mit Vorzeigematerialien und praktischer Analyse von Gefüge und Bruchfläche.

71 - Problemorientiertes Lernen goes Digital

Workshopleitend:          Bernd Romeike 

Zunächst wird POL kurz vorgestellt. Unsere Variante beinhaltet 8 Stufen, darunter eine intensive Gruppenarbeitsphase. Anschließend werden digitale Werkzeuge vorgestellt und ausprobiert. Am Ende könnte vollständig auf Papier verzichtet werden. Wichtige Helfer hierbei sind Apps bzw. Cloud-basierte Anwendungen zur Kollaboration wie z.B. Google Documents. Für neue Begriffe generieren wir uns digitale Karteikarten (z.B. AnkiDroid). Zur Ordnung unserer Beiträge programmieren wir eine MindMap (z.B. Mindomo). Im Rahmen des Selbststudiums lernen wir Medien und Wissenschafts-Kompetenz. In der 7. Stufe kreieren wir ein digitales Artefakt. Hier könnten wir ein Video drehen und schneiden oder einen Blog einrichten (z.B. Edublog). Abgerundet wird der POL-Zyklus durch ein digitales Feedback-Tool (arsnova.eu/mobile). Zur Orientierung gibt es bereits eine Prezi Präsentation, der Besuch lohnt sich - auch schon im Vorfeld: https://prezi.com/xhp32hpnbcep/digital-problem-oriented-learning/

53 - Schnupperkurs ATLS und Schockraum [ausgebucht]

Workshopleitend:          Bastian Barann   

Ein kleiner Überblick über die erste Versorgung im Schockraum an Fallbeispielen und mit praktischen Übungen. Initial erfolgt eine Einführung in das Thema und dann wird auch schon geübt, so dass man auch ohne große Vorkenntnisse teilnehmen kann. Bei Bedarf können die Kursinhalte an den Wissensstand angepasst werden.

Workshopblock 3

17 - Introduction to Global Surgery [ausgebucht]

Workshopleitend:          Pinkus Tober-Lau, Friederike Münn

Surgically manageable diseases make up one third of the Global Burden of Disease. Similar to other fields, there is a great discrepancy between supply and need of surgical and anesthesiological care especially outside Europe and North America. The result is that more than 5 billion people worldwide lack access to safe surgical care leading to 18 million deaths annually - this being more than four times the lethality of HIV, tuberculosis and malaria combined! While effective actions have been taken in the last 20 years to fight these illnesses, surgical conditions are still considered the „neglected child“ of Global Health. Global Surgery addresses this issue and aims to „achieve health equity for all people requiring surgical care, with a special emphasis on underserved populations and populations in crisis through study, research, practice and advocacy. For this workshop AG Europäische Integration and Project Disaster Medicine have invited a representative of the International Student Surgical Network (InciSioN) to give us an introduction to Global Surgery and explore ways of getting involved in advocating, educating and researching on Global Surgery and together develop a way forward for medical students and young doctors to engage in Global Surgery in Germany!

18 - HIV/STI-Prävention

Workshopleitend:          Tom Scheel

HIV/STI-Prävention und Beratung in der ärztlichen Praxis - Dabei geht es das Reden mit Patienten*innen über Sexualität und STI's.

19 - Nahtkurs - ästhetische Naht [ausgebucht]

Workshopleitend:          Dr. Steffen Emmert

Wir möchten in diesem Jahr von der DDG gerne einen Nahtkurs an Schweineköpfen anbieten. In der Dermatologie ist die operative Ausbildung fester Bestandteil im Rahmen der Facharztweiterbildung. Immer im Fokus der Dermatochirurgie steht neben dem funktionellen auch das kosmetische Ergebnis, da die meisten Hauttumoren im Bereich der sonnenexponierten Stellen wie Stirn, Nase und Ohren auftreten. Unter der Leitung von Prof. S. Emmert sollen erste Nahttechniken im Rahmen des Workshops erlernt werden.

2 - POPO: Positives Prokrastinieren - Wie du chillen kannst ohne schlechtes Gewissen [ausgebucht]

Workshopleitend:          Jonah Grütters, Jeremy Schmidt, Lisa Schmitz

Hey du, gestresst? Lange To-Do-listen, Chaos im Kopf und mit dem Lernplan völlig hinten dran? Wir zeigen dir wie du chillen kannst und dabei kein schlechtes Gewissen haben musst. Nach dem Motto positives Prokrastinieren wollen wir dir beibringen, wie du Entspannung in dein Leben holst und Pausen sinnvoll nutzt, denn eine Balance zwischen Arbeit und Ruhe ist essentiell für produktives Arbeiten. Unser Workshop wird eine Praxisstunde, in der du sowohl aktive Entspannungsmethoden von einem Profi lernst, als auch passive Techniken erleben kannst, mit denen du dein gestresstes Ich gut runterholen kannst.

Ziel ist es, dass du in unserem Workshop den Raum bekommst, richtig zu relaxen und abzuschalten und gleichzeitig Inspiration für deinen Alltag mitnehmen kannst. Wir freuen uns auf eine kuschelige Runde mit euch. Passend zu unserem Workshop bietet übrigens die AG Medizinische Ausbildung einen Workshop zu Zeitmanagement und effizientem Arbeiten an und ebenfalls ein kleines Quiz-Bootcamp für alle, die genug gechillt haben.

24 - Afrika- ein Kontinent und keine single story [ausgebucht]

Workshopleitend:          Nora Klein    

Ein Kontinent, der in den Köpfen oft zu einem Land zusammenschrumpft und von stereotypen Bildern aus den Medien bestimmt wird. Was bedeutet „danger of a single story“? Von welchen Ländern haben wir noch nie gehört? Und wie stark hat unsere Geschichte Länder des Kontinents geprägt? Ein gemeinsamer Blick auf Kolonialzeit, was davon noch übrig ist und das Afrika in unseren Köpfen.

34 - Neurologie Untersuchung Schnupperkurs [ausgebucht]

Workshopleitend:          Pia Drews   

Genug Theorie und du möchtest endlich mal was Handfestes machen. Wir werden uns anhand von einigen Fallbeispielen durch die neurologische Untersuchung arbeiten und über. Der Workshop ist als Schnupperkurs für EinsteigerInnen gedacht.

42 - Götter in Weiß, Pferdeschmuser & Pillendreher - Vorurteile im interprofessionellen Umfeld

Workshopleitend:          Max Ohlendorf   

Während unseres Studiums kommen wir oft nur wenig mit den Vertretern anderer Professionen in Kontakt. Je nach Dozenten werden Bemerkungen und Kommentare zu "den Anderen" gemacht. Aber wer sind denn eigentlich die anderen? Wie denken Pharmazeuten, Veterinäre oder Physiotherapeuten? Welche Informationen brauchen sie für die optimale Patientenbetreuung und in welchen Kompetenzen ist wer wem überlegen? Gemeinsam mit Vertretern unterschiedlicher Professionen wollen wir Vorurteile abbauen, lernen zu verstehen was "die Anderen" können und neue Ansätze für die Zusammenarbeit finden.

44 - Bumsen bis zum Batterietod: Technosexualität und Ethik [ausgebucht]

Workshopleitend:          Esther Mönning, Hannah Lutz

Sie können länger, vibrieren im richtigen Takt und sind immer bereit - Sexroboter sind seit einiger Zeit auf dem Markt und stellen uns vor ganz neue Fragen. Dient Sex zwischen Menschen in Zukunft nur noch der Fortpflanzung, das Vergnügen wird einprogrammiert? Sollten die Roboter so menschenähnlich wie möglich sein, oder möchte man ihnen Emotionen aufspielen? Sagt ein Sexroboter auch mal nein? Sterben bis 2050 dann Pornos und Prostitution komplett aus? Und wie sieht es mit Robotern aus, die wie Kinder geformt sind - ethisch verwerflich oder eine gute Idee für Pädophile? Neben der “Technosexualität”, wie Sex mit Robotern auf Schlau heißt, wollen wir auch allgemein über die Digitalisierung und Technisierung der Sexualität reden - was hat sich in den letzten Jahren außer Rabbit-Dildos und pornhub.com noch getan? Diesen Fragen möchten wir mit Euch und mit externen Rednern nachgehen.

37 - Perspektivwechsel Südamerika - Stereotype und historischer Kontext [ausgebucht]

Workshopleitend:          Steffen Kahle

Südamerika ist ein Kontinent mit vielen Erfolgen und Chancen, aber auch immensen Problemen. Trotzdem leben dort einige der glücklichsten Nationen der Erde. So weit so gut- oder schon Klischee? Wir möchten uns dieses riesigen Erdteils annehmen, der zwar zunehmend oft bereist, aber doch selten verstanden wird. Dabei sollen genau diese Klischees und Vorurteile zunächst einmal gesammelt und aufgedeckt werden. Anschließend unternehmen wir eine kleine Reise in die Geschichte des Kontinents, um den Ursprüngen vieler dieser fixen Ideen über Südamerika auf den Grund zu gehen. Dabei werden auch grundsätzliche Themen, die für einen Auslandsaufenthalt relevant sind, reflektiert werden, wie Armut, Ungleichheit und Rassismus. Abschließend laden wir alle Teilnehmenden zu einer offenen, reflektierenden Diskussionsrunde ein. Besonders freuen wir uns auf Dr. Gilberto Rescher von den Lateinamerikastudien der Universität Hamburg, der als Experte diesen Workshop zu einem inhaltlichen Highlight machen wird.

48 - Six Thinking Hats (Edward de Bono)

Workshopleitend:          Sonja Walling          

Durch Analyse, Beurteilung und Argument einigen wir uns in Diskussionen auf eine einzige, gemeinsame Betrachtungsweise des Status quo. Die Six Thinking hats ermöglichen die gleichzeitige Betrachtung eines Themas aus verschiedenen Perspektiven. Durch konstruktives und kreatives Nachdenken fördert das Modell nicht nur das Erkennen, sondern auch die Entwicklung der bestmöglichen Lösung. In diesem Training werden wir Euch die Six Thinking hats näherbringen.

56 - It‘s ok to be not ok praktische und politische Handlungsanleitung für MedizinerInnen zur Überwindung  psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen [ausgebucht]

Workshopleitend:          Prof. Dr. Michael Kölch 

Dazugehören heißt nicht ausgeschlossen werden, auch wenn man anders ist. Nichts führt schneller und nachhaltiger zu Isolierung und sozialem Ausschluss als psychische Störungen. Um dazuzugehören, brauchen Kinder, Jugendliche und ihre Familien Hilfe und Unterstützung. Die meisten psychischen Erkrankungen beginnen in der Kindheit und setzen sich ins Erwachsenenalter fort. Psychische Erkrankungen schränken die Lebensqualität und Gesundheit weltweit stärker ein als alle anderen Erkrankungen. Zudem verursachen sie die höchsten direkten und indirekten Behandlungskosten im Gesundheitssystem. In dem Workshop erfahren und erleben Sie praktisch, wie Therapie funktioniert. Sie erfahren, wieso Mediziner von zentraler Bedeutung sind, um die Last psychischer Erkrankungen effektiv zu reduzieren. Sie bekommen Einblick, welche politischen und berufspolitischen Hürden wir nehmen müssen, um die Behandlung, aber auch die Prävention von psychischen Erkrankungen bei Kindern zu verbessern.

57 - How is your mindset? oder: Der emotionale Entwicklungsstand als Schlüssel zum Verständnis menschlichen Verhaltens [ausgebucht]

Workshopleitend:          Tanja Sappok    

Warum verhält sich eine Person auf eine bestimmte Art und Weise? Wieso bleibt mancher „unter seinen Möglichkeiten“? Was genau sind die sogenannten „soft skills“, und wovon hängen sie ab? Das Fähigkeitenprofil eines Menschen lässt sich durch eine umfassende Leistungsdiagnostik erheben. Im Lebensalltag spielen jedoch für zahlreiche private und berufliche Aspekte weitere Fähigkeiten wie z. B. zur Selbstregulation, zum Perspektivwechsel, zur Selbstreflexion etc. eine entscheidende Rolle. Dieser Workshop führt in den emotionalen Entwicklungsansatz ein, der anhand der Entwicklungsschritte im Kindesalter die unterschiedlichen Aspekte beleuchtet und als Modell zur Beschreibung sozio-emotionaler Kompetenzen genutzt werden kann. Videobasierte Fallbeispiele von Personen mit Entwicklungsverzögerungen und Kleingruppenarbeit veranschaulichen die Inhalte.

60 - Dr. Haus - Neue Wege der Allgemeinmedizin

Workshopleitend:          Laura Lunden         

Die Zukunft der Allgemeinmedizin ist ein zentrales Thema in den Medien, in der Politik, an den Fakultäten. In diesem Workshop wollen wir aus studentischer Sicht in die Allgemeinmedizin reinschnuppern: Aktuelle politische Themen, besondere Inhalte der hausärztlichen Versorgung, die persönlichen Karrieremöglichkeiten. Im Masterplan 2020 ist eine zentrale Forderung, die Allgemeinmedizin zu stärken. Was wünschen wir  uns als Studenten vom Fach Allgemeinmedizin? Wo liegen Stärken und Schwächen? Ein zentrales Ziel der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) ist die Nachwuchsförderung zu jedem Zeitpunkt seiner Karriere. Wie kann ich schon als Student in frühen Semestern gefördert werden? Welche Wege gibt es in die Niederlassung und welche Möglichkeiten der Spezialisierung und Weiterbildung gibt es? Allgemeinmedizin ist vielfältiger und wichtiger für die Gesellschaft, als man auf den ersten Blick vermutet. Was ist eigentlich das Besondere an der Allgemeinmedizin? Die Antwort werden wir ganz praktisch und alltagsrelevant erfahren. Neben Impulsvorträgen und einer geleiteten Gruppendiskussion erwarten euch praktische Übungen, Gruppenarbeit und ein interaktiver Austausch.

cave! - dieser Workshop wird leider doppelt angezeigt in der Anmeldung

65 - Orthopädisch/ Unfallchirurgische Untersuchung von Kopf bis Fuß [ausgebucht]

Workshopleitend:          Bastian Barann   

Nach jeder guten Anamnese kommt man an dem Punkt, wo man zur körperlichen Untersuchung schreitet. Dabei gibt es gerade in der Orthopädie und Unfallchirurgie viele Eigennamen. In diesem Kurs bringen wir einen Überblick in den Dschungel der ganzen Untersuchungen und zeigen welche man wofür nutzen kann. Gespickt wird das ganze natürlich mit klinischen Bespielen.

67 - Ein Fall für Dr. House [ausgebucht]

Workshopleitend:           Romy Skusa

Dass man sich Wissen langlebiger aneignen kann, wenn es mit Emotionen verknüpft, ist schon lange bekannt. Warum sich dies nicht auch in der Medizindidaktik zu Nutze machen? Die emotionale Story liefert hier Hollywood mittels einer ausgewählten Dr. House Folge zum Thema Infektiologie. Die Teilnehmenden sollen das Vorgehen von Dr. House gemeinsam diskutieren, reflektieren und stets kritisch betrachten. Dabei sollen infektiologische Schwerpunkte thematisiert und klar herausgearbeitet werden. Ziel der Veranstaltung soll es sein, die Thematik so verinnerlicht zu haben, um anschließend entsprechende IMPP-Fragen beantworten zu können.

68 - Winterschwimmen in der Ostsee [ausgebucht]

Workshopleitend:          Stefan Hummel    

Ein landschaftliches Merkmal macht Rostock zu einem genialen Wohnort – das Meer und der Strand. Schade nur, dass ihr im Winter herkommt und nicht baden könnt … oder? Professionell durch den passionierten Eisbäder Dr. Hummel begleitet, der das Baden in kalten Wasser auch als therapeutische Rehabilitations- und Präventionsmaßnahme bei seinen Patienten anbietet, fahren die Teilnehmer dieses Workshops an den Strand und werfen sich ins eiskalte Wasser. Dazu gibt es physiologische und wissenschaftliche Hintergründe, tiefgreifende Erklärung der positiven Effekte des Eisbadens und warme Getränke zum Aufwärmen.

70 - Think Tank "Ernährung und Prävention im Medizinstudium" [ausgebucht]

Workshopleitend:           Felix Teufel

In Deutschland sind laut Robert-Koch-Institut mittlerweile mehr als die Hälfte der Erwachsenen übergewichtig oder gar adipös.

Dieser Trend stellt unser Gesundheitssystem und somit auch uns im späteren Arztberuf vor riesige Herausforderungen, da wir nur noch mit großem Aufwand und Kosten die Folgen eines ungesunden Lebensstil behandeln können.

Dennoch werden die Themen Ernährung und Prävention im Medizinstudium nach wie vor stiefmütterlich behandelt. Um die Ärztinnen und Ärzte der Zukunft auch auf die Gesundheitsherausforderungen der Zukunft vorzubereiten, muss also dringen ein Wandel stattfindet!

Daher sollen bei dem Workshop, nach einem kurzen Impulsvortrag, gemeinsam innovative Ideen zur praktischen Umsetzung dieses Wandels erarbeitet werden. Wir sind gespannt!

72 - Allgemeine Arzneiformenlehre (AT)  [ausgebucht]

Workshopleitend:           Elisabeth Schwarz & Laura Spieß  

Kapseln? Cremes? Zäpfchen? Du hast das alles schon einmal gehört und bestimmt auch schon benutzt, aber hast keinen Plan, wie man es herstellt? Dann komm zu unserem kleinen Pharmazie für Anfänger Workshop und erlebe Arzneiformenlehre hautnah. Nach einem kurzen Vortrag über die Grundlagen werdet ihr euch an die Rührschüsseln und Zäpfchenformen setzen. Unter Anleitung von Pharmaziestudierenden wird fröhlich gerührt, abgefüllt und Spaß gehabt!                                                                        

74 - Let's Talk about Mental Health

Workshopleitend:          Viktoria Kastner     

Selbstfürsorge im hektischen Alltag - oft noch ein Fremdwort für viele Ärzt*innen und Medizinstudierende. Ausufernde Bürokratie, große Verantwortung, Zeitstress im Umgang mit den einzelnen Patienten, endloses Wissen und zu wenig Zeit für ausreichende Pausen. Nicht durch Zufall sind gerade Beschäftigte und Studierende im Gesundheitswesen oft von psychischen Erkrankungen betroffen. Doch gerade hier ist die Hemmschwelle für die Suche nach Hilfsangeboten durch die eigene Scham, fehlende Krankheitseinsicht oder befürchtete Stigmatisierung oft besonders hoch. Um gerade hier ein Zeichen zu setzen engagiert sich Blaupause e.V. damit das Thema der psychischen Gesundheit seinen Platz im Gesundheitswesen findet und gerade dort die Akzeptanz psychischer Erkrankungen gestärkt wird. Bei diesem Workshop werden wir uns durch verschiedene Aktivitäten interaktiv mit den Bereichen Prävention, Intervention und der sozialen Verantwortung bezüglich psychischer Erkrankungen auseinandersetzen, unter anderem in einem World Café zu verschiedenen Lösungsansätzen. Seid gespannt und kommt vorbei - let's talk about mental Health!

75 - Training "Gewaltfreie Kommunikation" [ausgebucht]

Workshopleitend:          Leonie Warth 

Dieses Training soll einen Einblick in die gewaltfreie Kommunikation -kurz GFK- geben. GFK ist ein Handlungskonzept, entwickelt von Marshall B. Rosenberg, einem US-amerikanischen Psychologen, welches im Bereich der alltäglichen Kommunikation sowie der Konfliktlösung in politischen, beruflichen oder persönlichen Situationen angewendet werden kann. Interaktiv und mit vielen praktischen Beispielen werden wir uns dem Thema nähern. Wenn ihr also Lust habt das Thema Kommunikation mal aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und zu reflektieren seid ihr hier richtig!

78 - Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter

Workshopleitend:         Dr. Corinna Lüthje 

Einführender Vortrag zu Wissenschaftskommunikation und Mediatisierung, Probleme, die damit einhergehen, und Erarbeitung von praktischen Lösungsansätzen.  Dr. Corinna Lüthje der philosophischen Fakultät gibt einen Einblick in dieses hochaktuelle Thema und testet verschiedene Strategien mit den Teilnehmern an Beispielfragestellungen aus.

76 - Digitale Transformation in der Gesundheitsversorgung

Workshopleitend:        Alexander Gleiß 

Die Digitale Transformation wirkt sich fundamental auf sämtliche Bereiche unseres Lebens aus. Digitale Anwendungen bestimmen bereits heute die medizinische Versorgung oder die Entwicklung von Medikamenten. Sie fördern die alltägliche Kommunikation und unterstützen die Patientensicherheit im häuslichen Umfeld oder im Krankenhaus. Und Digital Health ist kein kurzfristiger Trend, sondern wird langfristig auf alle Bereiche des Gesundheitswesen einzahlen. Ziel des Workshops ist es, sich mit den Ursachen und Implikation der Digitalen Transformation auseinanderzusetzen und darüber zu diskutieren, inwiefern sie die Versorgung von morgen verändern wird.

38 - AFTERSHOCK - A humanitarian crisis game  

Workshopleitend:        Deborah Uebermuth, Max Bremer 

In dieser Simulation hast du die Chance den humanitären Einsatz während der ersten drei Monate nach einem verheerenden Erdbeben zu koordinieren. Ob als Staat, UN, NGO oder Nachbarland - gemeinsam mit deinem Team musst du die Grundbedürfnisse der betroffenen Bevölkerung stillen und bekommst einen Einblick in die Prozesse und Abläufe wenn eine Katastrophe eintritt. Doch Achtung vor dem Nachbeben...

[cave: in der Anmeldung ist die 38 noch falsch bezeichnet mit dem Workshop von der EMSA. Es ist aber Aftershock]

19 - Nahtkurs - ästhetische Naht

Dozent: Svea Hüning 

Nahtkurs - Die ästhetische Naht. Wir möchten in diesem Jahr von der DDG gerne einen Nahtkurs an Schweineköpfen anbieten. In der Dermatologie ist die operative Ausbildung fester Bestandteil im Rahmen der Facharztweiterbildung. Immer im Fokus der Dermatochirurgie steht neben dem funktionellen auch das kosmetische Ergebnis, da die meisten Hauttumoren im Bereich der sonnenexponierten Stellen wie Stirn, Nase und Ohren auftreten. Unter der Leitung von Prof. S. Emmert sollen erste Nahttechniken im Rahmen des Workshops erlernt werden.