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Chile (IFMSA-Chile)

Neurologie - SCOPE (Famulaturaustausch)
von Nina, Regensburg

Motivation

Ich wollte unbedingt die Chance nutzen, während des Studiums ins Ausland zu gehen, ein anderes Gesundheitssystem und Menschen aus aller Welt kennenzulernen. Die IFMSA/bvmd bietet hierfür eine tolle Möglichkeit. Nach Südamerika wollte ich, um Spanisch zu üben, das andere Ende der Welt zu erkunden und die Lebensfreude der Menschen dort aufzunehmen.

Vorbereitung

Zur Vorbereitung habe ich mich gut über alle Bewerbungsbedingungen und Fristen informiert. Man sollte gut die einzelnen Länderbedingungen lesen und rechtzeitig alle Unterlagen sammeln. Spanisch habe ich schon in der Schule gelernt, zur Vorbereitung auf den Austausch habe ich aber an meiner Uni zur Auffrischung noch verschiedene Spanischkurse besucht.

Visum

Ich habe kein Visum oder ähnliches benötigt, bei der Einreise aus Deutschland bekommt man einfach ein Papier mit einer 90-tägigen Aufenthaltserlaubnis. Zu erwähnen sind vielleicht noch die strengen Einfuhrbedingungen Chiles im Hinblick auf tierische und pflanzliche Erzeugnisse, hier sind sie wirklich paranoid, vor allem bei Einreise auf dem Landweg. Wenn man aus Europa kommt, wird allerdings nicht ganz so genau hingeschaut.

Gesundheit

Eigentlich gibt es in Chile meiner Meinung nach nicht allzu viel zu bedenken, es gibt keine tropischen Krankheiten wie Malaria oder ähnliches! Da ich in der Neurologie famuliert habe, wurde mir in der Impfberatung der Uniklinik allerdings die Meningokokken ACWY-Impfung empfohlen (eventuell auch allgemein nicht verkehrt) und ich habe mir eine Tollwutauffrischung geholt, für alle Fälle. Es gibt sehr viele Straßenhunde, die aber alle wirklich sehr gepflegt, gesund und freundlich aussehen, weil sie sogar oft geimpft und gefüttert werden. Ansonsten reichen die Standardimpfungen und Achtung: Manchmal verlangt die lokale Vertretung in Chile auch eine Influenza-Impfung. Eine spezielle Reiseapotheke oder Untersuchungen waren nicht erforderlich.

Sicherheit

Generell würde ich Chile im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Nachbarn als sehr sicher beschreiben, trotzdem sollte man sich natürlich bewusst machen, dass man nicht in Deutschland ist und einige Basics beachten. Vor allem nachts bin ich zum Beispiel nicht mehr alleine nach Hause gelaufen, sondern bin lieber mit Uber gefahren, was wirklich auch immer nur wenige Euro kostet. Ein Profil lohnt sich also auf jeden Fall! Auch, weil ich in den Nachrichten von Taxifahrern (vor allem in Santiago) gehört habe, die Touristen überfallen haben. Die restlichen öffentlichen Verkehrsmittel (Busse, Micros, Colectivos, …) sind aber meiner Meinung nach sicher und generell sind die Chilenen sehr hilfsbereite Leute, sodass man sich auch nicht zu viele Sorgen machen sollte.
Während meines Aufenthaltes in Temuco fanden zwei Demonstrationen der Mapuche (indigene Bevölkerung) im Stadtzentrum statt, die mit starker Polizeigewalt unter Zuhilfenahme von Tränengas und Wasserwerfern aufgelöst wurden. Es handelt sich hierbei um einen länger bestehenden Konflikt zwischen den Carabineros und den Mapuche, den man als Ausländer wohl nie ganz nachvollziehen können wird. Wenn man an eine Demonstration gerät, sollte man sich also auf keinen Fall einmischen und am besten Sicherheitsabstand wahren! Prinzipiell ist die chilenische Polizei aber vertrauenswürdig und stolz auf ihre Integrität.
Eine im Ausland gültige Berufshaftpflichtversicherung wird von der chilenischen Seite nicht verlangt, schadet aber mit Sicherheit nicht.

Geld

In Chile wird mit chilenischen Pesos bezahlt, die ich mir vor Ort einfach mit meiner Kreditkarte am Automaten besorgt habe. Prinzipiell empfiehlt es sich, so viel wie möglich mit Kreditkarte zu zahlen und weniger mit Bargeld, da man jedes Mal beim Abheben saftige Gebühren an die chilenische Bank zahlen muss. Die Gebühren werden pro Abhebung fällig, weshalb es sinnvoller ist, den Maximalbetrag abzuheben statt mehrerer kleiner Beträge.
Das Preisniveau in den Supermärkten und Minimarkets ist sehr hoch, weshalb sich selber kochen nur bedingt lohnt. Auf der Straße und in Restaurants, Imbissbuden, etc. kann man aber einige günstige Angebote finden! Vor allem Obst und Gemüse wird auf der Straße und Märkten spottbillig verkauft.
Die Preise für Ausflüge und Aktivitäten sind leider auch relativ hoch, sodass Chile zum Reisen doch eher teurer ist. Vergleichen lohnt sich hier!

Sprache

In Chile wird natürlich Spanisch gesprochen und zwar vom Großteil der Bevölkerung nur Spanisch. Englisch ist hier nicht sehr üblich und Spanischkenntnisse sind meiner Meinung nach deshalb ein Muss, um sich gut einfügen zu können. Sogar unter Studenten, Hostelmitarbeitern oder Tourguides war das Niveau teilweise grottig bzw. nicht vorhanden. Einige Ärzte im Krankenhaus konnten aber Englisch und konnten mir in den ersten Tagen auch mal aushelfen. Denn es dauert schon etwas, sich an den chilenischen Dialekt zu gewöhnen, der eine schnelle Sprechgeschwindigkeit und viel „modismo“ (Wortneuschöpfungen der Chilenen) aufweist. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich aber daran und kommt auf jeden Fall zurecht, also keine Panik!

Verkehrsbindungen

Ich habe einen Flug nach Santiago gebucht, von dort aus kann man mit dem ausgezeichneten Bus- und Flug-Netz wirklich jeden Winkel des Landes erreichen. Generell ist das Reisen in Chile sehr einfach und komfortabel, es gibt unzählige Busverbindungen und fast jede größere Stadt hat einen Flughafen mit erschwinglichen Flugverbindungen. Das Land ist unglaublich lang und per Bus muss man sich auf lange Reisezeiten einstellen, die Busse (Semi-Cama oder Salon-Cama) sind aber unheimlich komfortabel und Flüge sind auch nicht allzu teuer.

Kommunikation

Bei meiner Ankunft habe ich mir eine chilenische Simkarte von Claro besorgt, um unterwegs Internet zu haben, was ich nur jedem empfehlen kann. So bleibt man nicht nur mit den anderen Studenten in Kontakt, sondern auch mit den Ärzten im Krankenhaus, die fast alles über Whatsapp regeln. Hier ist es total üblich, dass Ärzte und Studenten Handynummern austauschen und sich so gegenseitig informieren. Im Laden helfen euch die Verkäufer auch mit der Einstellung.

Unterkunft

Ich habe bei der Familie einer chilenischen Studentin gelebt, was wirklich super war! Ich habe mich sofort wie zuhause gefühlt und hatte für alles einen Ansprechpartner. Eigentlich muss laut Vertrag nur ein Essen von der Familie gestellt werden, ich konnte aber an sämtlichen Mahlzeiten dort teilnehmen und mich auch sonst frei am Kühlschrank bedienen. Meine Gastmutter hat auch wirklich alles in Bewegung gesetzt, damit ich in vier Wochen die gesamte chilenische Küche durchprobieren konnte. Auch meine Wäsche konnte ich problemlos waschen.

Literatur

Vor allem für meine dreiwöchige Reise vor Praktikumsbeginn habe ich mir den Lonely Planet angeschafft, den ich auch weiterempfehlen kann. Ansonsten ist recorrido.cl eine ganz nützliche Internetseite, auf der man Busverbindungen in Chile nachschauen und buchen kann. Aber Achtung, meist zahlt man hier mehr als bei der Buchung direkt am Terminal! Außerdem funktioniert die Bezahlung nicht mit ausländischen Kreditkarten, es bleibt also nur Paypal als Zahlungsmethode.

Mitzunehmen

Was man unbedingt braucht: Kleidung für jede Wetterlage! Das Wetter spielt in Chile wirklich verrückt und die Schwankungen auch innerhalb eines Tages sind enorm. 4 Grad am Morgen und 25 Grad am Nachmittag sind ganz normal. Natürlich braucht ihr auch einen Kittel, ansonsten gibt es im Krankenhaus aber keine bestimmte Kleiderordnung. Das Personal trägt einen bunten Mix aus lässiger Freizeitkleidung, schickeren Sachen oder selbstgekaufter Dienstkleidung, kombiniert mit allem zwischen Stöckel-, Anzug- und Wanderschuhen. Dazu kommen hüft- oder oberschenkellange weiße Kittel.

Was ich auch empfehlen würde: Händedesinfektionsmittel. Es gab zwar im Krankenhaus überall genügend Desinfektionsgel, aber nach nur einem Tag schält sich dadurch schon die Haut ab. Noch schlimmer ist die überall vorhandene desinfizierende Seife, mit der man sich vor allem auf der Intensivstation hier die Hände wäscht. Dementsprechend selten desinfizieren sich die Ärzte und das restliche Personal hier auch die Hände… Außerdem hatte ich meinen Laptop dabei, was wirklich sehr gut war, denn so konnte ich Sachen recherchieren oder auch mal Serien oder Filme anschauen.

Ansonsten: Gastgeschenke, Stethoskop, Trekkingschuhe o.ä für’s Reisen und (nur im Süden nötig) einen Regenschirm

Reise und Ankunft

Ich bin von Santiago aus mit dem Nachtbus nach Temuco gefahren und wurde am Busterminal von meinem Gastbruder abgeholt. Alternativ gibt es auch mehrmals täglich Flüge, die weniger lang dauern. Ich bin am Samstagmorgen vor Praktikumsbeginn angereist, was eigentlich perfekt war, denn so konnte ich mich noch zwei Tage lang einleben, bevor es am Montag losging. Am ersten Tag hat mich meine Gastschwester dann ins Krankenhaus begleitet, um mir den Weg zu zeigen und hat mich dort an die LEO übergeben, die mich zu meinem Tutor gebracht hat. Also alles unkompliziert.

Tätigkeitsbeschreibung und fachliche Eindrücke

Ich habe in der Neurologie famuliert und das Praktikum war wirklich toll, viel besser als erwartet! Da es sich beim Hospital de Temuco um das Lehrkrankenhaus der Uni handelt, sind es die Ärzte gewöhnt, ständig Studenten um sich zu haben und ihnen etwas beizubringen. Und auf die deutsche Austauschstudentin waren alle ganz besonders stolz! Ich wurde super lieb empfangen, überall hin mitgenommen und immer allen vorgestellt. Die Beziehungen untereinander sind hier sehr herzlich und ich wurde fast täglich von den Ärzten auf einen Kaffee und/oder etwas Süßes eingeladen. Begrüßt wird sich immer mit Küsschen, auch wenn man eine Person noch nie vorher gesehen hat. Das ist am Anfang vielleicht ein wenig befremdlich, trägt aber zu einer super angenehmen und familiären Atmosphäre im Krankenhaus bei. Stellt euch aber schonmal mental darauf ein, auch von einigen Patienten ein Küsschen abzubekommen. ;) Zum Schluss hat eine Ärztin sogar ein kleines Abendessen als Abschiedsfeier für mich bei sich zuhause organisiert.

Ich war jede Woche einem anderen Arzt zugeteilt, sodass ich zwischen der allgemeinen Station, Intensivstation, Poliklinik und Notaufnahme rotieren konnte. Die Ärzte haben mir immer viel erklärt und ich konnte auch selbstständig Anamnesen erheben und Patienten untersuchen, sodass ich auch fachlich einiges gelernt habe. Bei einer Famulatur in Deutschland hätte ich von neurologischer Seite dennoch wahrscheinlich noch ein wenig mehr gelernt, unter anderem, da die Arbeit hier schon gemütlicher abläuft. Mit der Pünktlichkeit geht es nicht ganz so genau und man sollte sich auch darauf einstellen, mal eine halbe Stunde bis Stunde auf einen Arzt warten zu müssen. Und wenn er dann auftaucht, gibt es natürlich erst einmal eine Kaffeepause. Aber meiner Meinung nach kommt es beim Austausch auch eher darauf an, genau diese Unterschiede kennen zu lernen und kein Facharzt für Neurologie zu werden!
Eine Woche lang hatte ich sogar die Möglichkeit, mit einer Ärztin gemeinsam in ein kleineres peripheres Krankenhaus zu fahren. In dem Ort (Nueva Imperial) war sie die einzige Neurologin und ein Großteil der Bevölkerung gehörte zur Gruppe der oben bereits erwähnten Mapuche. Diese stehen der westlichen Medizin oft eher skeptisch gegenüber und im Krankenhaus gab es sogar eine eigene Abteilung für sogenannte „Machi“ (Mapuche-Medizinmänner), die Patienten durch Kräuter, ihre Hände und einen bestimmten, ihnen innewohnenden „espíritu“ heilen. Damit will die Regierung einerseits die Tradition erhalten, andererseits aber auch die Behandlung von den Lehmhütten in eine kontrollierbarere Umgebung verlagern und die Bevölkerung ins Krankenhaus holen.
Die medizinische Ausbildung in Chile habe ich als sehr gut wahrgenommen und die Ärzte haben dasselbe Wissen wie in Deutschland. Die Unterschiede zeigen sich eher an der Infrastruktur und den zur Verfügung stehenden Ressourcen, vor allem im öffentlichen Gesundheitssystem. Mehr als einmal habe ich zum Beispiel den Satz gehört „Wenn das hier jetzt eine Privatklinik wäre, würde ich Medikament X verschreiben, aber wir sind im öffentlichen Krankenhaus und hier gibt es nur Medikament Y.“ Auch die generelle Ausstattung, wie zum Beispiel Bettdecken, Untersuchungsliegen, etc., ist oft sehr recht alt und schäbig und die hygienischen Standards sind nicht ganz so hoch wie in Deutschland. Hier ist es zum Beispiel nicht selbstverständlich, die Unterlage auf der Liege nach jedem Patienten zu wechseln.
Was den medizinischen Alltag auch stark belastet ist die Dokumentation. Es gibt zwar oft Computer auf den Stationen, aber kaum Drucker und es wird zu 90% handschriftlich dokumentiert, wovon man nur einen Bruchteil wirklich lesen kann. Auch Aufträge für Untersuchungen wie CT, Labor oder Konsile müssen handschriftlich ausgefüllt, gestempelt und in die jeweilige Abteilung gebracht werden.

Land und Leute

Außerhalb des Praktikums im Krankenhaus hatte Temuco an sich leider nicht besonders viel zu bieten. Die Stadt ist erst ca. 100 Jahre alt und besteht quasi nur aus Zweckbauten: Restaurants, Bars, Läden und Bürogebäude. Unter der Woche gab es deshalb nicht besonders viel Abwechslungsreiches zu tun und an den Wochenenden sind ich und die anderen Austauschstudenten in die nähere Umgebung „geflüchtet“. Hier gibt es einige schöne Nationalparks, Seen, Städtchen und auch die Küste zu erkunden.
Außer mir gab es drei andere Incomings. Mit ihnen und teilweise auch mit ihren Gastfamilien habe ich die meiste Zeit etwas unternommen. Meine Gastfamilie hatte leider aufgrund von Unistress und Schichtarbeit nicht allzu viel Zeit für mich, hat mich aber wie eine eigene Tochter behandelt und ins Familienleben einbezogen. So haben wir oft gemeinsam gegessen, waren zusammen im Kino und mit Freunden unterwegs und haben auch andere Familienmitglieder in der Umgebung besucht. An meinem letzten Tag haben sie noch einen gemeinsamen Tagesausflug in eine andere Stadt in der Nähe organisiert. Was ich etwas enttäuschend fand war die Organisation der lokalen Vertretung der IFMSA in Temuco. Am Anfang lief alles erstmal etwas schleppend an und so ging es dann eigentlich auch weiter. Die Card of Acceptance war nicht zur angegebenen Frist da und kam erst nach Nachfrage meinerseits mit einigen Tagen Verspätung. Hier sollte man sich also denke ich keine Sorgen machen, wenn es zu Verzögerungen kommt. Mit meiner Contact person stand ich dann schon vor meiner Anreise in Kontakt und habe ca. zwei Wochen vorher erfahren, wer meine Gastfamilie sein würde. Ich hatte Glück und bei meinem Praktikum lief alles glatt, die anderen Incomings hatten hier allerdings ein paar Probleme und bei ihrer Ankunft stand noch nicht einmal sicher fest, wo und wann sie anfangen würden. Einer von uns musste täglich in eine andere Stadt pendeln und nach der Hälfte des Praktikums nochmal die Abteilung wechseln und eine bekam zwar ihr Wunschfach, konnte aber ihr Praktikum erst mit einigen Tagen Verspätung starten. Der letzte von uns wartete eine komplette Woche, da die Urologie zu der Zeit doch keine Studenten aufnehmen konnte und konnte letztendlich in der Infektiologie anfangen, nachdem sein Gastvater ihm geholfen hatte, hier Kontakt herzustellen. Im sozialen Bereich waren die chilenischen IFMSA-Studenten eher desinteressiert an uns. Ein Social Program gab es an vier Tagen: ein Kennenlernen in einem Cafe, ein Tagesausflug in einen Nationalpark, eine City-Tour und das International Dinner, ansonsten wurden wir alleine gelassen.
Unabhängig davon habe ich mich aber in die Chilenen verliebt, weil sie einfach so eine herzliche, offene und fröhliche Art haben, ohne aufdringlich zu sein. Nie habe ich so viele hilfsbereite, höfliche und positive Menschen kennengelernt. Diese Lebensfreude und Offenheit werde ich in Zukunft in Deutschland vermissen. In einer interessanteren Stadt wäre das quasi fehlende Social Program also wahrscheinlich auch nicht so störend aufgefallen.

Vor Praktikumsbeginn bin ich drei Wochen durch den Norden Chiles und Bolivien gereist und war einfach verzaubert. Chile ist wahnsinnig vielseitig und Bolivien unfassbar schön. Meine Highlights: chilenische Kultur und Geschichte in Santiago, Big city vibes und Straßenkunst in Valparaiso, eine Million Sterne im Valle del Elqui, mystische Landschaften und Pinguine auf der Isla Damas, der Sonnenuntergang über der Wüste in San Pedro de Atacama und Landschaften, die wirken wie außerhalb dieser Welt im Salar de Uyuni.

Fazit

Auch wenn nicht alles zu Hundertprozent perfekt lief, würde ich auf jeden Fall wieder ins Ausland gehen! Es war eine tolle Erfahrung und eine sehr gute Übung in Frustrationstoleranz, Flexibilität und internationalem Verständnis. Chile kann ich als Land auch nur empfehlen, da die Leute einfach toll sind und das Land wunderschön. Allerdings würde ich aus oben genannten Gründen ehrlich gesagt eine andere Stadt als Temuco wählen. Bleibt nur noch zu erwähnen, dass ich eigentlich auch komplett andere Städte als Wünsche angegeben hatte, aber trotzdem nach Temuco gekommen bin (wie übrigens alle vier Incomings). Ich weiß also auch nicht genau, wie die Zuteilung hier abläuft, aber man sollte sich auf jeden Fall nicht zu sehr auf seine Wünsche versteifen.

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