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"The study of viral B hepatitis vaccination efficiency among a young Tunisian population,Tunisia,""University of Sousse, Faculty of Medecine of Sousse"",Infectious Diseases,Clinical Project with Laboratory work"

Verschiedene - SCORE (Forschungsaustausch)
von Alice, Köln

Motivation

Im Kölner Modellstudiengang ist ein wissenschaftliches Projekt in der Vorklinik Pflicht, und da ich sowohl große Freude am Reisen habe, als auch Interesse daran, nach meinem Studium in anderen Ländern zu arbeiten, lag der Gedanke nicht fern mir ein Projekt im Ausland zu suchen. Da ich die Frist versäumt hatte gab es nur noch Restplätze, doch ein vorheriger zweimonatiger Aufenthalt in Marokko hatte mein Interesse an arabischen Ländern geweckt und ich war dementsprechend mehr als zufrieden damit, mich auf einen Platz in Tunesien zu bewerben.

Vorbereitung

Ich hab leider circa eine Woche vor Beginn des Praktikums Anatomiephysikum geschrieben und dann bis zu meinem Flug gearbeitet, also blieb nicht viel Zeit für Vorbereitungen. Ich habe das jedoch keinenfalls als Nachteil empfunden, da ich so weder Zeit hatte mir Sorgen zu machen, noch eine zu hohe Erwartungshaltung zu entwickeln, und konnte alle Eindrücke völlig unvoreingenommen aufnehmen. Ich hatte auch später im Praktikum nie das Gefühl, dass ich mich besser auf den Aufenthalt hätte vorbereiten sollen.

Visum

Mit einem deutschen Reisepass bekommt man bei der Ankunft am Flughafen direkt ein einmonatiges Visum ausgestellt. Dabei gab es keinerlei Probleme. Man erhält bereits im Flugzeug einen kleinen Zettel, auf dem man Dinge wie Aufenthaltsdauer und Reisepassnummer einträgt, den man am Flughafen abgeben muss.

Gesundheit

Ich habe meinen Impfpass auf eventuell notwendige Auffrischungen überprüft, benötigte allerdings keine. Sonst hatte ich lediglich einen kleinen Notvorrat an Medikamenten wie Schmerzmittel, Nasenspray und etwas für die Verdauung dabei (tunesisches Essen kann sehr scharf sein!). Die Apotheken in Tunesien sind insgesamt gut ausgestattet, man kann vorort sicher auch alles besorgen was man braucht.

Sicherheit

Ich hatte mich vor meinem Aufenthalt ein wenig im Internet informiert, und außer der üblichen Warnung vor raffinierten Taschendieben und etwas aufdringlichen Marktverkäufern nichts bedenkliches finden können. Vorort habe ich mich zu jeder Zeit sicher gefühlt, die meisten Leute sind sehr hilfsbereit. Es ist natürlich trotzdem zu empfehlen seinen Geldbeutel nicht unbedingt locker in der hinteren Hosentasche zu tragen oder nachts alleine in dunkle Gassen zu laufen, aber das würde man zuhause ja auch nicht unbedingt tun.

Geld

Die Währung in Tunesien ist der Dinar. Ein Euro entspricht etwa 3 Dinar. Man hat in der Regel keine Probleme Geldautomaten zu finden, allerdings ist es quasi unmöglich mit Karte zu zahlen, also sollte man auch immer genügend Bargeld dabei haben. Die Lebenshaltungskosten in Tunesien sind relativ gering, für ein Gericht im Restaurant zahlt man zwischen 5 und 12D (1.50 - 4€), und an Straßenständen und kleineren Läden wird man mittags auch für 3D satt.

Sprache

In Tunesien spricht man Tunesisch, eine Mischung aus Französisch und tunesischem Arabisch. Da Französisch außerdem die Lehrsprache ist, wird es von den meisten dort fließend oder zumindest ausreichend gut gesprochen und es im Praktikumsalltag wirklich äußerst hilfreich ist, zumindest ein Grundwissen in Französisch zu haben. Wer Französisch früher in der Schule hatte und es vor dem Praktikum ein wenig auffrischt kommt bestimmt auch schnell wieder in die Sprache rein. In ländlichen Regionen sprechen immer weniger Leute französisch, wodurch auf Hand-und-Fuß-Kommunikation zurückgegriffen werden muss, aber auch das führt irgendwann zum Ziel. Englisch wird an der Universität von den meisten Studierenden und Dozenten ebenfalls beherrscht, ist allerdings deutlich weniger verbreitet als Französisch.

Verkehrsbindungen

Aus Deutschland nach Tunesien (vor allem Tunis) zu fliegen, ist schnell und verhältnismäßig günstig. Im Land selbst ist die wohl üblichste Transportform das "Louage", ein Van oder Minibus die sowohl innerstädtisch als auch Langstrecken durch das ganze Land fahren und sehr günstig sind (Tunis-Sousse (140km) 10D = 3€). Louages sind zwar meistens in einem eher dürftigen Zustand was Gurte und Stoßdämpfer angeht, aber insgesamt eher verlässlich. Sie fahren von Louage-Stationen ab, die ziemlich unübersichtlich/chaotisch sind, aber davon darf man sich nicht einschüchtern lassen. Man sollte beim Planen seiner Reisen im Kopf behalten, dass Louages nicht um feste Zeiten fahren, sondern erst wenn sie voll sind, und dass vormittags deutlich mehr Louages fahren als nachmittags oder sogar abends.
Züge verkehren ebenfalls auf ein paar Strecken, sie kosten minimal mehr als Louages und sind ähnlich bequem, bieten allerdings den Vorteil von relativ festen Fahrtzeiten.
Innerhalb der Stadt verkehren ebenfalls Louages, die man allerdings auf der Straße rauswinken muss, da es keine Haltestellen gibt, und die zwar zunächst etwas einschüchternd, aber im Endeffekt sehr effizient und vor allem unglaublich günstig sind. Sonst gibt es auch immer viele Taxis, die ebenfalls sehr günstig sind (2€ für 10min). Hierbei sollte man darauf achten immer auf das Taximeter zu bestehen (fragen und nachgucken ob es läuft) und sich nie auf Fixpreise einzulassen. Nachts verdoppeln sich die Taxipreise.

Kommunikation

Es lohnt sich, auch wenn die Schlange dort häufig etwas länger sind, sich direkt am Flughafen eine Prepaid-SIM-Karte zu kaufen, dort gibt es nämlich häufig richtig gute Angebote. Sonst kann man an jedem Kiosk 5D Guthaben kaufen und sich damit mobile Daten kaufen. WLAN gibt es in einigen Restaurants, aber auch noch lange nicht in allen. Unter den Studierenden wird hauptsächlich Facebook Messenger genutzt, mobiles Internet erleichtert die Kommunikation also deutlich.

Unterkunft

Ich wurde vom Austauschteam in einer Gastfamilie untergebracht, vor meiner Ankunft hatte ich allerdings nur ein paar wenige Nachrichten mit dem Sohn (Associa-Med-Mitglied) gewechselt. Ich hatte mein eigenes Zimmer in einer Wohnung in der im Schnitt noch 4 Familienmitglieder wohnten. Kommunikation war mit manchen auf Französisch, anderen auf Englisch, und mit manchen auch nur mit Händen und Füßen möglich, aber es haben sich alle die größte Mühe gegeben mir ein richtiges Zuhause zu bieten. Ich hatte eigene Handtücher dabei, Bettwäsche hatte die Familie mir gegeben. Ich habe mit Ihnen gefrühstückt und, wenn ich zum Mittag- und Abendessen da war, auch das mit ihnen zusammen eingenommen. Sie haben sich wunderbar um mich gekümmert und ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Die Wohnung war etwa 10 Autominuten von der Fakultät entfernt, und sie haben mich in die Uni begleitet bis ich den Weg und die Verkehrsmittel selbst beherrschte.

Literatur

Da ich, wie oben bereits erwähnt, nur wenig Zeit hatte mich vorzubereiten, hab ich nicht sonderlich viel gelesen. Ein paar Internetseiten zu Sehenswürdigkeiten in Tunesien, aber das Austauschteam berät einen Vorort auch sehr gut zu möglichem Freizeitprogramm.
Ich hab mein Praktikum in der Biochemie absolviert, ohne vorher Biochemie in der Uni gehabt zu haben, also hatte ich ursprünglich vor mich diesbezüglich ein wenig vorzubereiten, dazu fehlte mir aber im Endeffekt die Zeit, was allerdings keine Probleme im Praktikum verursachte.

Mitzunehmen

Ich habe eigentlich nur das übliche mitgenommen, man kann Vorort auch fast alles kaufen falls man etwas vergessen hat. Ich hatte beispielsweise das Wetter etwas unterschätzt und habe mir in einem second hand shop für 3€ einen dicken Pulli gekauft, und das Austauschteam kann einem im schlimmsten Fall auch noch eine Sporthose oder ähnliches leihen. Da kosmetische Produkte verhältnismäßig teuer sind, empfiehlt es sich, diese von zuhause mitzunehmen. Ein Laptop oder Tablet ist für das Praktikum wohl auch immer zu empfehlen. Im Nachhinein hätte ich gerne ein kleines Sortiment Schlüsselanhänger oder Kühlschrankmagneten von Deutschland mitgebracht, da man häufig aus Gastfreundlichkeit mit Kleinigkeiten beschenkt wird, und es mir zum Teil sehr unangenehm war, nichts zurückgeben zu können. Für meine Gastfamilie und Praktikumsbetreuer hatte ich sonst deutsche Schokolade und Süßigkeiten dabei, das kommt immer gut an.

Reise und Ankunft

Ich bin zwei Tage vor Praktikumsbeginn in Tunis angekommen, wo ich von einem Couchsurfing-Host am Flughafen abgeholt wurde. Das Austauschteam hatte mir angeboten sich mit dem Team in Tunis abzusprechen um mich abholen zu lassen und mir eine Übernachtungsmöglichkeit zu organisieren, aber da hatte ich bereits einen netten Host gefunden. Ich habe also meinen ersten Tag in Tunis verbracht und am nächsten Tag mittags den Zug nach Sousse genommen, wo mich meine Gastfamilie am Bahnhof abgeholt hat. Am nächsten Tag hat mein Gastbruder mich bis zu meiner Station begleitet und mich meiner Praktikumsbetreuerin vorgestellt.

Tätigkeitsbeschreibung und fachliche Eindrücke

Ich habe mein Praktikum in der Biochemie absolviert in einem Projekt, dass sich mit der Diagnose von PCD (Primary ciliary dyskinesia) und der damit verbundenen Gensequenzierung beschäftigt. Die zuständige Professorin und meine Praktkumsbetreuerin (Doktorandin der Biochemie) führten am ersten Tag ein ausgedehntes Gespräch mit mir, um meinen aktuelle Wissensstand zu ermitteln und mir einen Überblick darüber zu geben, was mich in den nächsten Wochen arbeitstechnisch erwarten würde. Ich fand es sehr angenehm zu wissen, dass sie sich Gedanken gemacht und ein anständiges Programm für mich überlegt hatten, außerdem hatte ich so mein Ziel (einen Bericht in Form eines wissenschaftlichen Artikels, den ich am Ende vorstellen sollte) von Anfang an vor Augen.
Meine erste Woche verbrachte ich fast ausschließlich mit Lektüre, um mich in das Thema einzuarbeiten. Zwischendurch wurde mir das Labor und erste Techniken erklärt und der Inhalt der Artikel mit mir diskutiert. In der zweiten und dritten Woche führte ich unter Aufsicht der Doktorandin DNA-Extraktionen, PCRs und Sequenzierungen durch, und nutzte zur Analyse meiner Ergebnisse verschiedene Online tools der Bioinformatik, die mir vorher gezeigt und erklärt wurden. In den letzten Tagen diskutierte ich meine Ergebnisse und mögliche Ausblicke, stellte meinen Bericht fertig und stellte diesen der Professorin vor.
Eine Sprachbarriere bestand kaum, da die Fachliteratur auf Englisch war, und auch die Doktorandin gutes Englisch mit mir sprach. Die Professorin hingegen, die etwa ein mal am Tag in meinem Raum vorbeischaute um einen Überblick über meinen Fortschritt zu behalten, zog Französisch vor, was mich das ein oder andere Mal durchaus durcheinander gebracht hat, aber im Endeffekt auch kein größeres Problem darstellte. Ich habe sehr viel aus diesem Praktikum mitgenommen, mich rundum die Uhr sehr gut betreut und dennoch in meiner Selbstständigkeit gefördert gefühlt.
Da die Dozentin war außerdem sehr entgegenkommend was meine Freizeitgestaltung anging (bot mir von sich aus einen freien Freitag an um längere Wochenendausflüge zu unternehmen), dies steht aber ziemlich sicher damit in Zusammenhang, dass ich immer pünktlich, motiviert und produktiv war, da sie sehr viel Wert auf den Ausbildungswert dieses Praktikums legte.
Da ich nur im Labor tätig war, bekam ich kaum etwas vom Universitätskrankenhaus mit, ich konnte mir allerdings über eine private Bekanntschaft dennoch einen kleinen Einblick verschaffen. Es sieht in tunesischen Krankenhäusern wie zu erwarten deutlicha anders aus als in der Kölner Uniklinik. Patienten liegen zum Teil zu zwölft in einem Zimmer, die Räumlichkeiten sind zum Teil ziemlich runtergekommen, und Straßenkatzen stellen ein Hygieneproblem dar. Fachlich jedoch waren die Ärzte gut ausgebildet und motiviert, und das was ich von der Lehre an der Fakultät mitbekommen habe erschien mir auch als qualitativ hochwertig.

Land und Leute

Ich hatte das Ziel in meinem Monat in Tunesien so viel von dem Land zu sehen wie möglich.
Das Wochenende vor Praktikumsbeginn verbrachte ich wie oben erwähnt bereits in Tunis, da es dort allerdings ziemlich viel zu sehen gibt, sowohl in als auch um die Stadt herum, bin ich eine Woche später mit der anderen Incoming aus Sousse erneut nach Tunis gefahren. Das Austauschteam aus Sousse hatte uns vorher einen Überblick darüber gegeben was es dort alles zu sehen gibt. In Tunis selbst sind sowohl das Musée de Bardo sehr schön, als auch die Medina (die traditionelle Altstadt mit kleinen, bunten Gassen voller Gewürz-, Schmuck- und Klamottenverkäufer). In der Medina findet man sich besser zurecht wenn man jemanden dabei hat der sich auskennt, da die Strassen ungemein verwinkelt sind und das GPS nur sporadisch funktioniert. Außerdem können Stadbesitzer relativ aufdringlich werden und man muss sie sehr entschieden und selbstbewusst ablehnen, das ist am Anfang zum Teil überfordernd, aber man wird mit jedem Mal besser. In und um Tunis fährt eine Metro, die man, wenn man keine Berührungs- oder Platzangst hat, auch durchaus gut benutzen kann um zu den romantischen Küstendörfern wie Sidi Bou Said zu gelangen. Wir hatten in einem dieser Dörfer eine Couchsurferin gefunden die uns für eine Nacht bei sich aufnahm.
Couchsurfing funktioniert in Tunesien insgesam großartig, es gibt viele motivierte und freundliche Hosts, die einem zusätzliche Einblicke in ihr Familienleben oder einfach ihren Alltag ermöglichen und insgesamt sehr interessant und unglaublich freundlich und hilfsbereit sind.
Für unter der Woche gibt es eine Vielzahl von Nachmittags- oder Tagestrips, beispielsweise nach Kairouan, Kantaoui, Monastir oder Mhadia. Die Studierenden hatten im März leider alle Klausurenphase, also waren sie in ihrer Möglichkeit eingeschränkt uns zu begleiten, gaben sich jedoch große Mühe uns zumindest mit Informationen zu versorgen oder sogar FreundesFreunde in ganz Tunesien zu mobilisieren um uns eine kleine Stadtführung zu geben.
Der Süden Tunesiens ist natürlich eine ganze Ecke weit weg, lohnt aber auf jeden Fall einen Besuch! Vom Austauschteam wurde uns berichtet, dass es unmöglich sei den Süden ohne eine Reiseagentur zu erkunden und ein Reiseleiter empfohlen, der wohl normalerweise Touren mit den Incomings unternimmt. Die Angebote waren zwar verhältnismäßig günstig, ich hatte jedoch wenig Interesse an Hotelaufenthalten und in einem Shuttlebus von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit gekarrt zu werden. Also haben die andere Incoming und ich uns eine eigene Reiseroute überlegt und Unterkünfte über Couchsurfing gesucht. Nochmal: die Hosts sind unglaublich großzügig und alle bemüht einem ihr Land von der schönsten Seite zu zeigen! Über Couchsurfing in einem der Dörfer, die als "Eingang in die Sahara" bezeichnet werden, fanden wir auch einige Leute die Mehrtagestrips in die Wüste anboten und eine Hand voll Kamele besaßen. Mit einem von ihnen trafen wir uns schließlich und haben eine Nacht in einem Camp in der Wüste verbracht. Dabei waren wir alleine mit ihm und einem Freund von ihm, der das Camp in Stand hielt, und ich war sehr froh darum mir die Aussicht auf die Sterne nicht mit einem Bus voll anderer Touristen teilen zu müssen. Es war also nicht nur eine günstigere Erfahrung sondern auch eine authentischere und intensivere als mit einer Reiseorganisation. Der einzige Abstrich ist wohl der Transport, Louages verkehren zwischen Großstädten recht häufig, bei kleineren Dörfern muss man schon mit längeren Wartezeiten rechnen, und nunmal bereit sein 5h in einem wackeligen, nicht-klimatisierten Van einpfercht zu verbringen. Durch die langen Fahrtzeiten lohnt es sich außerdem einen oder sogar zwei Tage Urlaub von dem Praktikum zu nehmen und ein verlängertes Wochenende daraus zu machen.
Abgesehen von den vielen spannenden Ausflügen kann der Alltag in Sousse allerdings auch sehr schön sein. Es gibt haufenweise nette Bars und kleine Cafes, die Strandpromenade ist einladend und auch hier ist die Medina natürlich nicht zu verachten. Außerdem wird man von ungefähr jeder Person die man kennenlernt zur Familie zum Essen eingeladen und man kann und sollte diese EInladungen guten Gewissens annehmen. Das Essen schmeckt erstens meistens vorzüglich, und außerdem ist es auch jedes Mal aufs neue spannend Einblick in eine Familie zu erhalten.
Der einzige negative Aspekt den man hier aufzählen könnte ist unangenehme ungewollte Aufmerksamkeit von Männern. Es wird viel gestarrt, auch wenn deutlich weniger als in anderen arabischen Ländern, und man wird häufig angesprochen und nach der Handynummer oder ähnlichem gefragt. Da muss man mit der Zeit ein dickes Fell entwickeln, und wenn es ganz schlimm wird, ist es auch immer angenehm sich ein Tuch um den Kopf zu werfen und damit ein wenig in der Menge zu verschwinden (ein Tuch dabei zu haben empfiehlt sich generell immer, falls man Moschees oder ähnliches besichtigen möchte).

Fazit

Mein Praktikum in Tunesien war eine unglaublich schöne und bereichernde Erfahrung! Ich habe unfassbar tolle und interessante Menschen kennengelernt, einen tiefen Einblick in eine Kultur der Gastfreundschaft und Freundlichkeit gewinnen können, mehr über das Gesundheitssystem in anderen Ländern erfahren und natürlich auch fachlich in meinem Praktikum vieles dazu gelernt. Ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen!

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