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China (IFMSA-China)

Gynäkologie - SCOPE (Famulaturaustausch)
Anonym

Motivation

Ich habe schon immer über einen Auslandsaufenthalt im Rahmen des Studiums geträumt. Ich war schon immer interessiert, neue Länder und Leute kennenzulernen, daher stand für mich schon früh fest, irgendwie einen Teil meines Studiums im Ausland zu verbringen. Im Medizinstudium bieten sich hierfür vor allem Famulaturen oder das Praktische Jahr an.
Ich hatte mich über die bvmd ausschließlich für Länder im ostasiatischen Raum beworben. Ich wollte eine ganz neue Kultur kennenlernen, daher fiel der Westen für mich im Bewerbungsprozess heraus. Südamerikanische Länder kamen für mich auch nicht in Betracht, da ich keine Spanischkenntnisse habe. China setzte ich nach Japan und Südkorea an dritter Stelle.

Vorbereitung

Da ich vor der Famulatur noch eine intensive Prüfungsphase hatte, habe ich mich nicht speziell auf irgendwas vorbereitet. Sprich ich habe keine Vorbereitungsseminare besucht oder Kurse, habe aber dennoch hin und wieder abends Videos angeschaut über das Land selbst, um eine Idee davon zu bekommen, was mich erwarten würde. Wenn man die Möglichkeit hat und auch schon früh genug weiß, dass es für einen nach China geht, könnte man in Erwägung ziehen, einen Chinesisch-Kurs der Universität zu besuchen. In China spricht kaum einer Englisch, wenn man also ein paar Basics drauf hat, ist man nicht ganz so verloren wie ich. Google-Übersetzer war während meines Aufenthalts dort mein bester Freund.

Visum

Das Gute an Wuhan ist, dass man von der Universität dort ein Admission Note zugeschickt bekommt, mit welchem man dann im Visa Center in Deutschland ein Studenten Visum X2 beantragen kann. Ich habe glaube ich um die 160 Euro gezahlt dafür. Es kommt aber auch darauf an, ob ihr es selbst abholen könnt oder ihr es euch zuschicken lasst.

Gesundheit

Ich hatte eine Reiseapotheke dabei mit den wichtigsten Medikamenten (Ibu, Paracetamol, Loperamid, Pflasterset). Ich hatte eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen und als Impfprophylaxe eine Typhusimpfung durchführen lassen. Für alles andere war ich zu spät dran und mein Hausarzt meinte auch, da wir uns ja eigentlich nur in städtischen Regionen aufhalten werden, sind so Impfungen wie Tollwut und Japanische Enzephalitis eigentlich unnötig.
Im Bewerbungsprozess selbst wurde ein Tuberkulose-Test gefordert, HIV-Test und Hepatitis-Test. Den Tuberkulose-Test habe ich im Gesundheitsamt durchführen lassen für ca. 20 Euro und den Rest hatte ich schon vom Betriebsarzt der Uni.
Es kann gut sein, dass ihr während eures Aufenthalts mal eine Durchfallepisode erlebt. Ich hatte es einmal für 2 Tage und dann war auch gut. Deshalb würde ich euch allen raten einmal Loperamid dafür einzupacken und wenn es geht irgendwas pflanzliches, wie Iberogast oder ähnliches.

Sicherheit

Allgemein kann man sagen, dass China ein sehr sicheres Land ist. Das liegt auch einfach daran, dass dieses Land komplett Kamera-überwacht wird und es keine Stelle gibt, wo keine Videokameras aufgestellt sind. Also man kann abends auch noch gut rumlaufen und ich hatte auch nie wirklich große Angst um eine Handtasche oder ähnliches.
Versicherungstechnisch habe ich vorher eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen, die über den MarburgerBund für Studenten kostenlos war.

Geld

Ich hatte ungefähr 300 Euro in Yuan bereits in Deutschland wechseln lassen, damit ich einfach schon Bargeld vor Ort habe. In China ist es allgemein sehr schwierig mit Kreditkarten zu zahlen. Abhebungsmöglichkeiten in ATMs gibt es viele. Aber in normalen chinesischen Läden kann man es eigentlich vergessen, dass dort Kreditkarten akzeptiert werden. Hauptzahlungsmittel in China sind WeChatPay und AliPay. Beides Zahlungsmöglichkeiten via Smartphone, die aber für Ausländer ohne chinesischem Bankkonto nicht funktionieren. Daher habe ich während meines gesamten Aufenthalts alles in Bar bezahlt. Musste dafür aber hin und wieder mal einen ATM aufsuchen.
Allgemein ist es in China schon viel günstiger als in Deutschland. Vor allem Transportmittel und Verpflegungskosten sind deutlich günstiger. Natürlich kann man auch in Restaurants essen, die deutsches Preisniveau haben. Hier kann man dann aber viel für sein Geld erwarten.

Sprache

Für die Bewerbung wird über die bvmd ein Englischnachweis gefordert. Chinesisch ist nicht notwendig. Dennoch kann ich empfehlen, sofern man die Zeit hat, einen kleinen Basic-Kurs vorher zu besuchen, da es sehr schwierig ist mit den Leuten auf Englisch zu kommunizieren. Die Durchschnittsperson in China kann kein Englisch und auch bei den Ärzten gab es zum Teil Schwierigkeiten. Das Problem ist auch oft, dass Chinesen, die ein wenig Englisch können, sich oft nicht trauen mit einem zu sprechen, weil sie es sich nicht zu trauen.
Ladet euch vorher unbedingt eine Übersetzer-App runter, falls es Google ist, nicht vergessen noch in Deutschland eine VPN-App runterzuladen!

Verkehrsbindungen

Die Infrastruktur in China ist allgemein sehr gut. Wir sind viel Bus, Metro und Taxi gefahren. Alles zu sehr günstigen Preisen. In Tourismus-Hochburgen wie Shanghai sollte man evtl. mehr aufpassen, wenn man das Taxi nimmt, schon vorher den Preis auszumachen oder darauf achten, dass auch der Zähler sofort angemacht wird. Ansonsten hatte ich in Wuhan mit Taxis überhaupt keine Probleme.
Mein Flug war von FFM nach Shanghai. Von dort aus bin ich weiter mit der Metro zur Railwaystation in Shanghai. Hier fuhr mein Zug ab nach Wuhan. Den Zug hatte ich vorher online in Deutschland schon gebucht. In China gibt es die Spezialität, dass man sein Zugticket immer an Bahnhöfen vorher mit seinem Reisepass abholen muss. Dafür sollte also unbedingt noch Zeit eingeplant werden. In jedem Bahnhof, wie jeder Metrostation muss man durch eine Sicherheitskontrolle, wie im Flughafen, sprich auch hierfür sollte Zeit eingeplant werden.

Kommunikation

In China habe ich zusammen mit meiner Kontaktperson eine chinesische SImkarte erworben für den Monat. Das kann ich nur jedem empfehlen, damit man auch immer erreichbar ist. Ich habe für 100GB 7 Euro gezahlt. Es gibt bereits im Flughafen die Möglichkeit für ca. 40 Euro 40GB zu erwerben, also deutlich teurer. Ich würde euch also raten, das mit eurer Kontaktperson zu machen.
Für die Kommunikation via Facebook, Instagram, Snapchat oder auch Whatsapp (Bilder, Videos, Sprachnachrichten) ist es sehr wichtig eine VPN-App auf dem Handy zu haben! Ich habe dafür einfach das VPN der Uni genutzt, die App hieß Anyconnect. Sprich ich habe dafür auch nichts gezahlt und mein VPN hat von allen eigentlich am besten funktioniert. Viele andere Incomings hatten sich extra eine App über den PlayStore gekauft.

Unterkunft

Wir haben alle in einem Hotel gewohnt, welches ca. 17 Gehminuten vom Hospital entfernt war. Normalerweise kommen alle Incomings im Studentenwohnheim auf demselben Campus unter, wo auch das Krankenhaus liegt. Da während unseres Aufenthalts aber das Wohnheim renoviert wurde, sind wir in einem Hotel untergekommen.
Laut Google handelt es sich sogar um ein 3-Sterne-Hotel, aber wahrscheinlich im chinesischen Standard. Es war aber für mich absolut ausreichend für die Zeit, da man ohnehin viel gereist ist und am Wochenende nie da war. Es kam jeden Tag eine Putzfrau die frische Handtücher gebracht hat und den Müll geleert hat. Im Großen und Ganzen war auch das Wichtigste hygienisch und sauber (Bad, Toilette). Großen Luxus darf man aber nicht erwarten und der Teppichboden im Zimmer war auch ein wenig gruselig (ohne Hausschuhe wäre ich nicht drauf gelaufen).
Was ein wenig nachteilig war, dass man keine Möglichkeit hatte sich selbst zu verpflegen. Es gab keine Küche und auch kein Frühstück im Hotel, sodass wir für jede Mahlzeit auswärts essen mussten. Da in China Verpflegungskosten aber allgemein sehr niedrig sind und man schon für 2 Euro eine wirklich sehr große Portion Essen in der Kantine erhalten kann, war es immerhin keine große monetäre Belastung für die Zeit.

Literatur

Ich habe einfach Videos oder ähnliches auf Youtube geschaut. Wenn ihr einen guten Reiseführer sucht, kann ich euch den LonelyPlanet empfehlen. Er ist zwar ein wenig teurer als andere, dafür hat er aber besondere Tipps und es steht wirklich zu jeder Region im Land ausreichend drin! Der Standard-Reiseführer von MarcoPolo hat mich sehr enttäuscht und man musste danach noch selber viel googlen und recherchieren.

Mitzunehmen

Der August ist der heißeste Monat im Jahr und allgemein war es komplett unnötig warme Klamotten einzupacken. Ich hatte einen großen Pulli und eine lange Jeans dabei, die ich beides nie getragen habe, weil es permanent zu heiß und schwül dafür war. Falls ihr euch also Platz sparen wollt im Koffer: Nehmt keine warmen Sachen mit! (zumindest keine Pullis!)
Ansonsten Autan einpacken, es gibt doch viele Mücken und sie lieben Ausländer.
Weil es nach China geht und es an jeder MetroStation und RailwayStation eine Sicherheitskontrolle des Gepäcks gibt, nehmt keine Sprüh-Deos, sondern nur Roll-Deos mit! Die Sprüh-Deos wurden uns allen abgenommen.
Ab und zu hat es geregnet, also unbedingt einen Regenschirm mitnehmen. Und ich würde noch eine kleine Reiseapotheke mit Loperamid einpacken

Reise und Ankunft

Die Anreise war eigentlich ohne große Besonderheiten. Ich hatte nur etwas wenig Zeit um vom Flughafen von Shanghai zur Railwaystation in Shanghai und zum Zug zu gelangen. Bei mir hat es dann trotzdem alles noch geklappt, aber es war sehr knapp, eben weil man vorher noch sein Ticket abholen muss, den Weg finden muss etc. Also plant dafür genug Zeit ein. Wir wurden von unserer Kontaktperson am Bahnhof in Wuhan abgeholt und zur Unterkunft gebracht. Sie hatte auch ein Welcoming-Geschenk für uns mit chinesischen Snacks dabei.
Angereist bin ich an einem Dienstag Abend, in der Hoffnung gleich am Mittwoch anzufangen. In China ist es aber notwendig, dass Ausländer sich bei bestimmten Institutionen registrieren. Daher gingen die nächsten zwei Tage der Woche für uns alle für die Registrierung verloren. Das hätte man meiner Meinung nach auch mit besserer Planung von chinesischer Seite vermeiden können, eigentlich sollte sowas nicht mehr wie einen Tag erfordern.
Los ging meine Famulatur dann erst am Freitag.

Tätigkeitsbeschreibung und fachliche Eindrücke

Ich habe insgesamt 2 Wochen auf der Geburtenhilfe und anschließend 2 Wochen auf der Gynäkologie verbracht. Mein Supervisor hatte mich am Anfang gefragt, wieviel Zeit ich gerne auf den Stationen verbringen möchte. Hätte ich 4 Wochen nur auf einer Station verbringen wollen, hätte das sicherlich auch funktioniert. Obstretics/Gynaecology war sogar meine erste Präferenz.
Der Kliniktag ging für mich jeden Tag um 8 Uhr los. Am ersten Tag begleitete mich meine Kontaktperson auf die Station und stellte mich meinem Teacher vor. Diese war eine relativ junge chinesische Fachärztin, die auch ein wenig Englisch konnte.
Allgemein sah der Alltag immer so aus, dass ich um 8 Uhr auf die Station kam und dann meisten kurz nach 8 mit der Visite begonnen wurde. Auf der Geburtenstation gab es so viele Patienten, dass die Visite manchmal 2 Stunden brauchte. In dieser Zeit bin ich immer mitgelaufen, habe aber nicht viel verstanden, weil alles auf Chinesisch besprochen wurde und weil die Zeit knapp war, hatte mein Teacher während der Visite auch nicht wirklich Zeit mir etwas zu den Patienten zu erzählen. Danach ging es für die Ärzte entweder ans Briefe schreiben oder in den OP. Während meiner Zeit auf der Geburtenstation hatte ich regelmäßig die Möglichkeit in den OP zu gehen und mir Kaiserschnitte anzuschauen. Genauso hatte ich die Möglichkeit im Entbindungsraum natürliche Geburten mitzuerleben. Auf der Station gab es neben mir immer noch mindestens einen chinesischen Medizinstudenten, mit denen ich über die Zeit in Gespräche gekommen bin und so mehr über das Studium in China erfahren habe. In China geht das grundlegende Medizinstudium 5 Jahre, wenn man aber später als Arzt tätig sein möchte, müssen weitere 3 Jahre als Masterstudium absolviert werden.
Um ca. 11/11.30 Uhr konnte ich regelmäßig in die Mittagspause. Diese habe ich meisten mit den anderen Incomings in der Kantine verbracht, wo es super Essen zu unschlagbar günstigen Preisen gab. Am Nachmittag gab es dann noch die Möglichkeit bei weiteren OPs zu zuschauen. Es war aber vom Teacher aus kein Problem, mal einen Nachmittag nicht zu kommen oder gar das Wochenende zu verlängern.
Auf der Gynäkologie war der Arbeitsablauf ähnlich. Ich kam um 8 Uhr und dann wurde mit der Visite begonnen. Im Vergleich zur Geburtenstation gab es hier aber viel weniger Patienten als ich da war. Meistens gab es im Team meines Teachers 5 Patienten, so dass die Visite nach 30 Minuten meistens abgeschlossen war. Dafür hatte dann aber mein Teacher viel Zeit mir alles zu erklären. Sie konnte ganz gut Englisch und erzählte mir etwas zu jedem Patienten. Anschließend gingen wir jeden Tag ein anderes Krankheitsbild gemeinsam durch und besprachen alles Wichtige dazu (Definition, Symptome, Diagnostik, Therapie). Sie stellte mir auch immer wieder Fragen um meinen Kenntnisstand zu prüfen, was einen dazu anregte, auch selbst daheim Dinge wieder nachzulesen.
Auch auf der Gynäkologie konnte ich oft in den OP und sah bei Hysterektomien, Hysteroskopien und Laparoskopien zu. Auf der Station konnte ich bei vaginalen Untersuchungen zuschauen.
Insgesamt muss ich sagen, dass man mehr als Beobachten nicht machen durfte. Das war mir persönlich aber ganz recht, da es für mich auch das erste Mal im OP war.

Land und Leute

Wir hatten in dem Monat genug Zeit die Stadt Wuhan ausgiebig zu erkunden und auch im Land selbst viel zu reisen. Der IFMSA in China hatte sogar für die Monate Juli und August sogenannte National Trips organisiert, mit Ausflügen in verschiedene Städte in China am Wochenende. Ich selbst nahm an 2 solchen Trips teil. Sie waren nicht billig und der eine Trip nach Changsha hat sich meiner Meinung nach auch nicht wirklich gelohnt, weil es vor Ort dann viele Probleme gab. Dafür war aber der Ausflug nach Suzhou umso besser organisiert und es war eine wunderschöne Stadt. Viele nennen Suzhou auch das „Venedig von China“. Meiner Meinung nach absolut sehenswert.
Ansonsten würde ich jedem empfehlen sich auch Beijing und Shanghai anzuschauen, falls er die Möglichkeit hat. Ich zum Beispiel bin über Shanghai geflogen und habe mir so den extra Weg dorthin gespart. Shanghai ist die westlichste Stadt in China überhaupt. Es gibt sehr viele gute Bars und Clubs dort, wo man viele Internationale kennenlernen kann. Shanghai war für mich mein persönliches Highlight der ganzen Chinareise.
Was man auch aufjeden fall auch machen sollte, einen der zahlreichen NationalParks in China zu besuchen! Wir zum Beispiel sind zum Zhangjiajie, dem NationalPark mit den Avatar-Mountains. Wenn man die Zeit hat, sollte man dafür min. 2 Tage einplanen, da es hier so viel zu sehen gibt.
Beijing ist die Hauptstadt Chinas und allein deswegen einen Besuch wert. Man kann von hier aus die Mauer anschauen und auch in der Stadt selbst gibt es viel sehenswertes. Falls ihr auch in den Sommermonaten reist und euch die verbotene Stadt anschauen wollt: unbedingt vorher online buchen, da sonst alles ausverkauft ist. Im Sommer haben eigentlich alle Chinesen frei und wo machen sie am liebsten Urlaub? Natürlich in der eigenen Hauptstadt. Daher war der ein oder andere touristische Spot sehr überlaufen als wir dort waren.
Falls ihr noch irgendwie die Möglichkeit habt nach HongKong zu reisen, würde ich das unbedingt machen. Ich glaube es ist wirklich interessant zu sehen, wie anders es dort ist. Ich selbst hatte leider keine Zeit dorthin zu fahren, aber was ich von anderen gehört habe und auch gelesen habe, ist es denk ich sehr empfehlenswert.

Grundsätzlich kann man sagen, dass China eine völlig andere Welt ist. Wir waren dort nur einen Monat und ich muss sagen, ich habe den Kommunismus und die politische Gesinnung schon irgendwie wahrnehmen können. Es fängt schon damit an, dass überall Kameras sind, egal für was, immer der Ausweis erforderlich ist und es überall Sicherheitskontrollen gibt. Es wird schon alles kontrolliert und man kann sich nicht frei fortbewegen, ohne dass der Staat genau weiß, wo du gerade bist.

Zum Essen kann ich nur sagen: Es gibt viele leckere Dinge aber auch einige gewönungsbedürftige Speisen, die man auch nicht unbedingt probieren braucht. Man sollte sich aber bewusst sein, dass chinesisches Essen allgemein sehr fettig ist und man auch nicht wirklich auf gesunde Ernährung achten kann in diesem Monat.

Fazit

Insgesamt war es eine tolle Erfahrung für mich 5 Wochen in China verbracht zu haben. Es gab zwar am Anfang Momente, die gewöhnungsbedürftig für mich waren, aber sobald man diese überwunden hat, kann man ungestört längere Zeit in diesem Land verbringen. Ich würde nochmal nach China reisen um mehr Tage in Shanghai zu verbringen oder die autonomen Zonen wie Hong Kong und Macau zu besuchen, welche ich dieses Mal nicht anschauen konnte.
Wuhan ist eine tolle Stadt, in der man vieles erleben kann. Dennoch muss ich sagen, dass die Lage von unserer Unterkunft und dem Hospital nicht so gut war und wir immer eine Stunde gebraucht haben um ins Zentrum der Stadt zu gelangen. Daher würde ich bei einem neuen Austausch, wahrscheinlich nicht mehr Wuhan auswählen. Andere Städte ich China haben doch mehr zu bieten (Bejing, Suzhou…).
Auch hatte ich das Gefühl, dass die gesamte Organisation in Wuhan ein wenig langsam war und auch nicht wirklich durchdacht. Angefangen mit dem langen Registrierungsprozess und dem späten Arbeitsbeginn, bis hin zur Zertifikatsaustellung. Als ich an den Wochenenden mit anderen Incomings aus anderen chinesischen Städten in Kontakt gekommen bin, habe ich oft mitbekommen, dass so etwas eigentlich reibungslos bei ihnen funktioniert hat.

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