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Russia (HCCM)

Chirurgie - SCOPE (Famulaturaustausch)
Anonym

Motivation

Auslandsaufenthalte, Kulturaustausch und Reisen sind meine größte Leidenschaft. Nichts finde ich faszinierender als fremde Länder zu erkunden und in das Leben von Menschen einzutauchen, die an einem völlig anderen Ort leben. Dass ich also gerne an einem Famulaturaustausch teilnehmen würde, war für mich seit vielen Semestern klar.
Ursprünglich wollte ich gerne in ein Englisch-sprachiges Land um mein medizinisches Englisch noch zu verfeinern. Außerdem habe ich mir erhofft dort klinisch einiges zu lernen, da ich die Sprache gut spreche und das System ähnlich dem unseren ist.

Vorbereitung

Von der bvmd wusste ich schon seit einigen Semestern, da ich an den Info-Veranstaltungen teilgenommen habe und viele meiner Freunde dort aktiv sind. Also habe ich mich ein bisschen durch Erfahrungsberichte geklickt, meine Auswahl anhand von Sprache eingegrenzt und mich auf Schottland (1), Irland (2) und Malta (3) beworben.
Auf meinen Platz in Malta habe ich dann freiwillig verzichtet, nachdem es zu einem kleinen Systemfehler gekommen ist und zu viele Zusagen versendet wurden. Dafür habe ich einen der Restplätze in Anspruch genommen und unter diesen Russland gewählt. Englisch galt als Voraussetzung und eine Famulatur in Russland habe ich mir spannend vorgestellt.
Die bvmd hat den Austausch erst möglich gemacht durch die finanzielle Unterstützung und die Hilfe bei der Bereitstellung einer Unterkunft und eines Famulaturplatzes. Ohne die bvmd wäre eine Famulatur in Sibirien für mich fast undenkbar gewesen.
Als sprachliche Vorbereitung habe ich einen Russisch A1 Kurs an meiner Uni belegt, damit ich wenigstens die Basics kann.

Visum

Für eine Famulatur in Russland ist ein Studentenvisum nötig. Dies kostet ca. 65€, je nach Agentur und ich habe König Tours gewählt, was gut funktioniert hat. Für das Visum benötigt man allerlei Dokumente, wie einen Online-Antrag, Passfoto, Rückkehrwilligkeitserklärung, Auslandsreisekrankenversicherung extra für Russland, einen mindestens 6 Monate länger gültigen Reisepass und ein Einladungsschreiben von der Universität, an die man geht.
Das Einladungsschreiben habe ich 5 Wochen vor meiner Ausreise bekommen, weil dann erst feststand in welche Stadt ich komme. Dann habe ich direkt das Visum beantragt (am besten schon alle anderen Dokumente fertig haben), was dann 3 Wochen bis zur Zustellung gedauert hat. Für Express-Bearbeitungen zahlt man mehr.

Gesundheit

Für Sibirien habe ich meine FSME-Impfung auffrischen lassen, was ich jedem der einen Fuß in die sibirischen Wälder setzen möchte nur empfehle. Alle warnen einen überall vor den Zecken. Also Zeckenzange oder Pinzette einpacken! Für meine ewige Anreise mit der transsibirischen Eisenbahn habe ich Vomex eingepackt, aber zum Glück nicht gebraucht. Handdesinfektionsmittel ist für den Zug aber zu empfehlen.
Für das russische Krankenhaus musste ich allerlei Untersuchungen beim Betriebsarzt durchführen lassen (Inkl MRSA-Abstrich, Stuhlprobe und sämtlichen Titern). Ein Röntgen-Thorax wird auf der IFMSA Webseite verlangt, das hat mir ein paar Probleme bereitet. In Russland möchten sie das wegen der Tuberkulose-Gefahr. Jedoch ist ein Röntgen-Thorax sinnlos, wenn der TB INF gamma Test negativ ist. Auf mehrfache Nachfrage habe ich keine Antwort bekommen und bin dann ohne Röntgen nach Russland gereist. War im Endeffekt kein Problem.

Sicherheit

Da in meinem Reiseführer stand, dass die Sicherheit in Sibirien wie in westeuropäischen Städten ist, habe ich keine weiteren Maßnahmen getroffen. Es sollten die standardmäßigen Sicherheitsvorkehrungen beachtet werden und man sollte nur mit verifizierten Taxen fahren.

Geld

In Russland zahlt man in Rubel. Es empfiehlt sich immer ein bisschen Bargeld in der Tasche zu haben, für Wasser, den Bus oder ein Taxi. Geld sollte nur an einer bestimmten (grünen) Bank abgehoben werden, die vertrauenswürdig ist. Abheben ist aber kein Problem vor Ort. Fast überall kann man mit Visa-Karte bezahlen oder Google-Pay. Die Preise im Vergleich zu Deutschland sind entweder niedriger (Restaurants, Taxi, Transport, Unterkünfte) oder vergleichbar (Supermärkte, ausländische Produkte, Kleidung). Die Lebenshaltsungskosten waren dadurch leicht niedriger als in Deutschland, würde ich sagen.

Sprache

In Sibirien spricht fast niemand Englisch. Damit habe ich in diesem Maße nicht gerechnet, da als einzige Sprachvoraussetzung für Russland auf der IFMSA Webseite Englisch angegeben war. Im Krankenhaus war die Kommunikation schwer, da nur insgesamt 4 Ärzte ein bisschen Englisch sprachen. Grundlegendes konnte immer vermittelt werden, aber inhaltliche Lehre hat eher gegen Null tendiert. Da wir in der Chirurgie waren, war es trotzdem ganz spannend und ich würde für Russland jedem die Chirurgie empfehlen. Dann geht es wenigstens mehr ums Sehen und Handeln als ums Reden.
Ich würde jedem für einen Aufenthalt in Sibirien ans Herz legen Russisch zu lernen oder schon zu können. Es geht mit Händen und Füßen auch irgendwie ohne, ist aber ausgesprochen ermüdend.

Verkehrsbindungen

Nach Russland kommt man am besten mit dem Flugzeug, denn das Land ist bekanntlich sehr groß. Eine spannende Alternative stellt die Transsibirische Eisenbahn innerhalb Russlands dar. Das Zugticket ist mit etwas Glück sogar günstiger als das Flugticket. (https://www.transsiberianexpress.net) Durch meinen Gabelflug inkl Zugticket habe ich ca. 600€ für meine An- und Abreise bezahlt, der FKZ betrug 400€. Da ich erst spät meine Stadt erfahren habe und die Flüge buchen konnte, waren die Preise so hoch. Bei früher Buchung kann der FKZ die Reisekosten decken.
In Russland fahren sonst viele Fernbusse (https://nsk-avtovokzal.ru) zu günstigen Preisen. Sie sind etwa so verlässlich wie unsere Flixbusse.

Kommunikation

Da Russland nicht zur EU gehört, ist Roaming sehr teuer. Deswegen muss man sich fast eine russische SIM-Karte kaufen. MTS soll am besten sein, die Preise sind sehr günstig (einen Monat quasi unbegrenztes Internet für ca 5€.) Der Kontakt nach Hause und zum Programm Austausch vor Ort konnte somit problemlos via Whatsapp gehalten werden.
Bloß nicht nach Europa telefonieren, dann ist jede SIM-Karte sofort leer.

Unterkunft

Ich habe mir im Studentenwohnheim in Novosibirsk ein Zimmer mit einer französischen IFMSA-Studentin geteilt. Das Zimmer war super, da wir in die „Familien-Wohnung“ des Studentenwohnheims durften. Somit hatten wir ein eigenes Bad und eine eigene (fast nicht ausgestattete) Küche. Das war sehr viel Wert, denn die Zustände in den Studentenwohnheimen hier sind ansonsten nicht schön. Organisiert wurde die Unterkunft vom NEO Russland.

Literatur

Es gibt einen Reiseführer Sibirien vom Trescher Verlag, darin habe ich ein bisschen gelesen. Ansonsten empfehle ich den Lonely Planet „Russia“. Reisen vor und nach der Famulatur ist allerdings schwierig, denn das Visum hängt vom Einladungsschreiben ab. Und das wird oft nur für den Praktikumszeitraum ausgestellt, leider. Ein anschließendes Touristen-Visum war bei mir nicht möglich, da nicht zwei Visa-Anträge gleichzeitig laufen dürfen (laut König Tours).

Mitzunehmen

Kittel und OP-Kleidung sollte man auf jeden Fall mitbringen, ebenso saubere „Krankenhaus-Schuhe“. Gastgeschenke haben sich als schöne Geste herausgestellt, sind aber nicht zwingend mitzubringen. Eine Tafel Schokolade kamen trotzdem überall gut an. Handdesinfektionsmittel habe ich persönlich für meine Händehygiene zu schätzen gewusst.
Einen Rucksack oder Beutel und trotz Sommer mindestens einen dicken Pullover sollte man unbedingt einpacken.

Reise und Ankunft

Meine ca 80-stündige Anreise verlief ohne große Probleme und in Novosibirsk wurde ich von 3 Studenten (teil des local commitee) am Bahnhof abgeholt und direkt zum Studentenwohnheim gebracht. (Sonntag Morgen)
Ausruhen war nicht, wir haben direkt das Notwendigste im Supermarkt besorgt, einen zweiten Schlüssel für das Zimmer anfertigen lassen und SIM-Karten gekauft.
Am Montag mussten wir erst zum International Office der Universität um uns offiziell registrieren zu lassen und unsere „Migration Card“ in Auftrag zu geben. Die konnten wir dann Freitag abholen und die ist wichtig für den Fall, dass man von der Polizei bzgl seines Aufenthaltsstatus kontrolliert wird.
Am Dienstag war unser erster Tag im Krankenhaus.
Zu allen diesen Terminen wurden wir von sehr hilfsbereiten Studentinnen begleitet, das war super hilfreich (ohne die Studentinnen wären wir quasi verloren gewesen)!

Tätigkeitsbeschreibung und fachliche Eindrücke

Der erste Tag der Famulatur war entspannt. In Begleitung von zwei russischen Studentinnen sind wir (die französische IFMSA Studentin und ich) eine Stunde zum Krankenhaus gependelt und waren um 9 Uhr dort. Durch unser Jetlag war das gefühlt sehr früh. Wir haben als erstes den Chef der Allgemeinchirurgie kennengelernt sowie einen Assistenzarzt, die beide Englisch sprechen und uns freundlich empfangen haben. Nach einer Führung durch die Räumlichkeiten der Endoskopie, haben wir eine endoskopische Operation mit angesehen. Kurz davor kam das Team der Krankenhauszeitung auf uns zu und hat uns fotografiert. Wir wurden darum gebeten gegen Ende unserer Famulatur ein Interview über unsere Erfahrung zu geben.
Mittags sind wir gemeinsam mit dem Assistenzarzt in der Mensa des Krankenhauses essen gegangen, haben uns im Anschluss noch eine Weil unterhalten und am frühen Nachmittag war unser erster Tag schon vorbei.
Wir sollten die ersten zwei Wochen in der Allgemeinchirurgie verbringen und dann in die Gynäkologie/Geburtshilfe wechseln.
Mit den englischsprechenden Chirurgen sowie der französischen Studentin habe ich mich sehr gut verstanden, denn alle waren sehr freundlich und hilfsbereit. Auf jegliche russische Fragen von außen haben die russischen Ärzte reagiert, denn wem auch immer wir begegnet sind, war daran interessiert zu wissen, was wir machen. Die Reaktionen waren generell neugierig und positiv und es war offensichtlich, dass es etwas besonderes ist, europäische Studenten zu Besuch zu haben.
Der Tagesablauf war jeden Tag anders, abhängig davon ob und welche Operationen geplant waren und ob Notfälle dazwischen kamen. Behandelt wurde in jedem Fall wesentlich schneller als in Deutschland, mit weniger Wartezeiten, weniger Desinfektionsmittel und weniger Bürokratie.
In der ersten Woche sind wir zwischen der Endoskopie, der Thoraxchirurgie und der Neurochirurgie gewechselt. Dort gab es jeweils einen Arzt, der Englisch spricht. Den Rest der Zeit haben wir entweder in der Endoskopie oder der Thoraxchirurgie verbracht, je nach dem wo es etwas spannendes zu sehen gab.
Hauptsächlich haben wir zugesehen und wenn möglich mit einem der englischsprechenden Kollegen das Geschehen diskutiert. Wenn möglich durften wir sogar bei der einen oder anderen Operation assistieren. Das waren die Highlights der Famulatur. Gerne hätte ich noch mehr assistiert, denn häufig war ich einen Großteil des Tages untätig.
Jedoch habe ich dadurch einiges über das Gesundheitssystem erfahren: in Russland zahlt der Patient nicht für die Behandlung. Jeder wird wenn nötig automatisch behandelt und das Krankenhaus wird vom Staat finanziell getragen (wenn ich das richtig verstanden habe). Durch die großen Distanzen und die dadurch wesentlich weniger flächendeckende Versorgung landen im Krankenhaus meist nur die Fälle, die wirklich nicht auf eine Behandlung verzichten können. Das ist in meinen Augen der gravierendste Unterschied zur Deutschen Gesundheitsversorgung. Gerne werden europäische und amerikanische Leitlinien verwendet, da Russland nicht so viele eigene Leitlinien hat. Manche Behandlungen/Therapieverfahren (z.B. Strahlentherapie), die in Novosibirsk nicht angeboten werden, kommen den Patienten gar nicht erst zu Teil und sie werden halt alternativ (zum Teil schlechter) versorgt.
Zur medizinischen Ausbildung: Das Studium scheint dem deutschen Studium sehr ähnlich zu sein und dauert 6 Jahre. Ab dem 3. Studienjahr nimmt die praktische Ausbildung im Krankenhaus zu. Die Assistenzarztzeit dauert hingegen nur 2 Jahre. Dafür wird in manchen Disziplinen stärker spezialisiert. Hier wird man z.B. nicht Gastroenterologe, sondern Endoskopist und macht dann ausschließlich endoskopische Eingriffe. Zwischen chirurgischen und therapeutischen Disziplinen wird außerdem scharf getrennt. Die Chirurgen machen keine Medikamentenpläne und kennen sich damit auch weniger aus.

Land und Leute

Außerhalb des Krankenhauses habe ich auch viel erlebt, denke ich. Das finde ich während einer Auslandsfamulatur mindestens genauso spannend wie die Zeit im Krankenhaus. Nachmittags habe ich die meiste Zeit mit meiner französischen Mitbewohnerin verbracht und wir haben Novosibirsk erkundet. Häufig wurden wir von russischen Studentinnen begleitet, die uns Bas beste ihrer Stadt gezeigt haben. Das Opernhaus/Theater hatte im August zu unserem großen Bedauern Sommerpause. Dafür war der Eintritt in den Aquapark im Süden Novosibirsks ab 18.00 günstiger und wir haben einen lustigen Abend im Spaßbad verbracht, das zu den Hauptattraktionen der Stadt zählt.
Vor Novosibirsk liegt die kleine Stadt Akademgorodok (Academic City), wo damals zahlreiche Forschungsinstitute angesiedelt wurden und sich dadurch eine kleine Stadt gebildet hat. Akademgorodok haben wir einen Nachmittag besucht, das war sehr spannend und interessant, denn es unterscheidet sich sehr von Novosibirsk.
Da in Russland die Distanzen eine andere Dimension haben war es nur über das Wochenende möglich andere Städte anzuschauen.
Mein erster Ausflug ging nach Tomsk, eine alte sibirische Stadt, die berühmt ist für ihre Holzhausarchitektur. Dort hat es mir sehr gut gefallen und ich kann Tomsk als Wochenendausflug oder Standort für eine Famulatur nur empfehlen.
Mein zweiter Ausflug ging an den Baikalsee und war freitzeit-technisch das Highlight meines Austauschs. Den Baikalsee zu besuchen war schon lange ein großer Wunsch von mir und ich bin begeistert und sicher, dass ich auch noch mal wieder komme.
Mein dritter Wochenendtrip ging in das Altai-Gebirge, das südlich von Novosibirsk liegt. Auch hier war es sehr schön zum Wandern und ich konnte eine traditionelle russische Sauna besuchen.
Land und Leute unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht allzu sehr zu Deutschland und auf den zweiten Blick dafür umso mehr. Das kaum vorhandene Englisch-Niveau hat meinen Aufenthalt wahrscheinlich am meisten geprägt, am schwierigsten und gleichzeitig auch lustigsten gemacht. Nicht kommunizieren zu können ist eine interessante und lehrreiche Erfahrung, die die eigene Kreativität fördert und fordert. Zur wirtschaftlichen Situation habe ich den Eindruck, dass Sibirien doch deutlich ärmer als Deutschland ist. Das durchschnittliche Einkommen liegt angeblich bei 400€ im Monat. Politisch ist die Lage nicht so rosig, ich denke Putin ist hier jedem Ausdruck genug. Ausschreitungen in Moskau kurz nach meiner Ankunft haben die Missstände in der Regierung noch einmal verdeutlicht.
Besonders angenehm aufgefallen ist mir, wie herzlich die russischen Studentinnen uns empfangen haben, sich um uns gekümmert haben und jederzeit mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. Auffällig finde ich, dass fast jede von Ihnen plant Russland auf lange Sicht zu verlassen und sich woanders ein Leben aufzubauen. Deutschland und Japan waren die Länder, in die einige planen auszuwandern oder ihre Migration bereits organisieren. Ich denke es spricht für sich, wenn junge, sehr gut ausgebildete Menschen vermehrt das Land verlassen.
Unangenehm waren unsere beiden Tage in der Gynäkologie, wo wir alles andere als herzlich empfangen wurden. Nach einer langen Diskussion zwischen der russischen Studentin und der Chefin der Gynäkologie (während welcher wir mehrfach betont haben, dass wir gerne in der Chirurgie bleiben!!!) wurde uns die Station gezeigt und wir wurden mit der Anweisung Dokumente zu drucken und mitzubringen wieder nach Hause geschickt. Da wir uns in der Gynäkologie nicht willkommen gefühlt haben, sind wir schnell wieder in die Chirurgie gewechselt. Die Chirurgen haben uns schmunzelnd und fröhlich wieder aufgenommen.
Ich hätte mich gefreut noch ein bisschen mehr Zeit in Russland zu verbringen, denn das Land ist sehr spannend, vielseitig und wunderschön. Deswegen würde ich es begrüßen, wenn das Visum verlängert werden könnte oder das Einladungsschreiben anders ausgestellt werden würde. Das könnte man für künftige Austauschstudenten, die dies wünschen anstreben.

Fazit

Meine Erwartungen an Land und Leute sowie an die gesundheitliche Versorgung wurden erfüllt. Auf jeden Fall würde ich wieder nach Russland reisen, es hat wunderschöne bisher touristisch fast unerschlossene Regionen! Ich könnte mir allerdings weder vorstellen hier zu arbeiten, noch hier zu wohnen. Definitiv werde ich wieder ins Ausland gehen! Die Organisation meines PJs in England und der Schweiz werde ich bald beginnen.
Als Fazit zu einer Famulatur in Sibirien: Als allererste Auslandserfahrung ohne Russischkenntnisse würde ich es nicht empfehlen, denn Sibirien macht es einem nicht sehr leicht. Wer abenteuerlustig, flexibel, spontan und anpassungsfähig ist und schon ein bisschen Auslandserfahrung mitbringt, wird hier hingegen eine wunderbare und einzigartige Zeit haben!

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