zurück

Nepal (NMSS)

Radiologie - SCOPE (Famulaturaustausch)
Anonym

Motivation

Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, eine Famulatur im Ausland zu machen. Für mich schien die Famulatur eine gute Möglichkeit ein anderes Land näher kennen zu lernen. Besonders interessiert war ich natürlich am medizinischen System aber auch an der Kultur und den Menschen. Nepal war meine erste Wahl, da man hier in einer Gastfamilie unterkommt. Angesprochen hat mich außerdem, dass der Unterricht an der Uni auf Englisch stattfindet. Ausschlaggebend für Nepal als meine erste Wahl war natürlich auch die Faszination an der Natur und der Kultur.

Vorbereitung

Die Bewerbung lief ganz normal über das Bewerbungsverfahren für den SCORE-Austausch. Nach der Zusage durch die bvmd im Dezember musste ich mich recht zügig bei dem IFMSA bewerben (2 Wochen). Die NMSS (nepalesische Lokalorganisation) verlangt neben den üblichen Sprachnachweisen auch ein Empfehlungsschreiben. Es genügt allerdings ein „allgemeines“ Empfehlungsschreiben, das vom Studiendekanat ausgestellt wird. Außerdem musste ich zwei Motivationsschreiben für meine ersten beiden Wunsch-Abteilungen schreiben. Als weitere Vorbereitung habe ich das an meiner Uni angebotene Wahlfach „Medical English“ besucht, was sehr hilfreich war, um die häufig genutzten Abkürzungen zu verstehen.
Ich habe ca. 6 Wochen vor meinem Aufenthalt meine Contact Persons angeschrieben. Eine der beiden hat mir immer recht zügig geantwortet und so konnte ich auch schon zwei Tage vor dem Praktikum in die Gastfamilie.

Visum

Für ein unbezahltes Praktikum reicht ein Touristenvisum. Am einfachsten beantragt man das Visum direkt nach der Ankunft am Flughafen. Wichtig zu wissen ist, dass man zwei Passbilder benötigt. Für „Unterkunft in Kathmandu“ war ausreichend, „Sukhedara“ anzugeben. Das ist das Viertel, in dem die Gastfamilie wohnt (in Nepal ist es unüblich, Adressen mit Straße und Hausnummer zu haben). Man bezahlt bar in Euro oder US-Dollar (für 90 Tage 120 USD). Da ich Ende August außerhalb der Touristensaison angekommen bin, gab es auch kaum Wartezeit.

Gesundheit

Meine bestehende Reiseversicherung musste ich verlängern, da sie üblicherweise nur für Aufenthalte bis max. 45 Tage gilt. Das ging bei mir aber unkompliziert durch einen Anruf bei der Versicherung.
Ich habe mich auf der Seite vom RKI und beim Hausarzt über nötige Impfungen informiert und entsprechend machen lassen (Vorlaufzeit ca. 1-2 Monat). Malaria gibt es nur im südlichen Terai-Gebiet. Im September kam es in Nepal dieses Jahr vermehrt zu Dengue-Fieber-Fällen, auch im Kathmandu-Tal, wo die Tigermücke normal kaum vorkommt. Daher sollte man auf jeden Fall genug Anti-Moskitospray mitnehmen.
In meiner Reiseapotheke waren die üblichen Durchfallmittel, Elektrolytlösung, Ibuprofen und ein bisschen Verbandsmaterialien. Für Trekkingtouren werden Antibiotika empfohlen, die ich kostengünstig in nepalesischen Apotheken erworben habe (es gibt dort kaum rezeptpflichtige Medikamente,). Es empfiehlt sich auch Desinfektionsmittel mitzunehmen. In der Stadt (vor allem Kathmandu) sollte man einen Mundschutz gegen den Straßenstaub tragen, wie es viele der Einheimischen auch tun. Man kann sie auch günstig in Nepal erwerben.
Unter diesem Punkt sollte man auch erwähnen, dass ich beim Essen immer das bekannte Prinzip "boil it, peel it or forget it" befolgt habe und Wasser nur aus Wasserfilter oder abgepackt getrunken habe.

Sicherheit

Aufgrund der bvmd-Erfahungsberichte und Reiseführer hatte ich kaum Bedenken zur Sicherheit. Grundsätzlich gilt Nepal als sehr sicher, allerdings sollte man sich natürlich trotzdem etwa im öffentlichen Bus oder Menschenmengen vor Taschendieben in Acht nehmen.
Vor allem wegen angemessener Kleidung habe ich mir vor meinem Aufenthalt Gedanken gemacht (im Nachhinein unnötigerweise). In Kathmandu tragen einige Frauen Sari aber die meisten eher „westlichen“ Stil mit Jeans und Bluse. Allerdings sieht man einheimische Frauen (und Männer auch eher selten) in kurzen Hosen und schulterfrei. Im Krankenhaus sind die Ärzte unter ihrem Kittel eher schick mit Hemd/Bluse und Jeans gekleidet. Viele tragen dazu auch Sandalen/offene Schuhe. Ich habe meist ein T-Shirt und eine lange Stoffhose getragen und mich damit überall wohl gefühlt.

Geld

Die nepalesische Währung sind Rupien (1 Euro entspricht ca. 125 NPR). Ich habe Geld erst bei meiner Ankunft getauscht, dazu gibt es auch am Flughafen in Kathmandu eine Wechselstube (bei der Einwanderungsbehörde). Dort habe ich etwas Geld getauscht. Weitere Wechselstuben gibt es in Thamel im Touristenviertel . Bessere Wechselkurse bekommt man, wenn man an einem Bankautomat abhebt. Kreditkarten sollten eigentlich an allen Automaten funktionieren, in Thamel akzeptieren viele Automaten auch Maestro. Bezahlt wird eigentlich alles in Rupien in bar. In touristischen Einrichtungen (z.B. Kochkurs) kann man auch in USD oder Euro zahlen. Während der Famulatur habe ich sehr wenig Geld benötigt, ca. 1-3 Euro für Mittagessen/Kaffee. Frühstück und Abendessen gibt es in der Familie. Öffentliche Busse sind super günstig (10-50 Eurocent pro Fahrt, Rabatte zusätzlich mit Studentenausweis). Kleidung ist ziemlich günstig, vor allem außerhalb von Thamel. Lebensmittel sind im Vergleich zu Deutschland auch günstiger. Insgesamt habe ich im Famulatur-Monat etwa 200-300 Euro ausgegeben, inklusive Eintritte für Tempel, Souveniers und sonstige Ausflüge.

Sprache

Die Landessprache ist Nepali. Englisch verstehen viele Menschen. Leider habe ich kaum Nepali gelernt. Der englische Dialekt ist dem indischen sehr ähnlich, daher habe ich mich am Anfang lange einhören müssen. Die Ärzte sprechen alle Englisch (Studium auf Englisch) und bei den Besprechungen werden Vorträge normalerweise auf Englisch gehalten. Mit den Patienten und (normalerweise) unter den Kollegen wird Nepali gesprochen. Da musste ich dann oft nachfragen, ob jemand mir etwas übersetzt. Ansonsten freuen sich natürlich alle Menschen (wie etwa beim Obsthändler, Supermarkt oder ähnlichem) über ein freundliches „Namaste!“ zur Begrüßung.

Verkehrsbindungen

Für den Flug habe ich hin und zurück ca. 700 Euro gezahlt. Kathmandu ist zur Zeit (11/2019) der einzige internationale Flughafen in Nepal. Ich bin mit Oman Air und Etihad Airways geflogen. Es gibt auch Verbindungen mit u.a. Turkish Airways und Indian Airlines, allerdings keine Direktflüge von Europa aus. In Kathmandu und Umgebung sind wir überall mit den lokalen Bussen unterwegs gewesen. Die sind wie oben erwähnt super günstig. Unser Gastvater hat uns immer gut beschrieben, wo die Busse abfahren und welche Haltestellen am sinnvollsten sind. Ansonsten ist es doch etwas schwierig, da die meisten Busfahrer kein/kaum Englisch sprechen. Taxis sind die bessere Wahl, wenn man schnell an einen Ort kommen möchte. Mit etwas Verhandlungsgeschick zahlt man hier so ca. 300-700 NPR pro Fahrt, je nach Dauer.
Für die Wandertouren nach der Praktikumszeit waren für mich Busse auch die beste Wahl um zum Ausgangspunkt (Pokhara und Sayabru Besi) zu kommen; von Kathmandu jeweils ca. 9-12 h Fahrt.

Kommunikation

Wie hier bei früheren Berichten empfohlen, habe ich mir gleich eine Sim-Karte am Flughafen gekauft. Dort gibt es einen recht günstigen Tarif für Internet (habe 4 GB gewählt) von Ncell für ca 8 Euro für einen Monat inklusive Simkarte. Die kann man auch unkompliziert bei jedem Handyshop verlängern bzw. mehr Daten kaufen, falls man länger bleibt. Mit den lokalen NMSS-Studenten haben wir vor allem über Facebook-Messanger kommuniziert, mit den anderen Incomings per WhatsApp. Auch das telefonieren mit der Familie ging per Skype-/WhatsApp-Anruf problemlos. Wlan gibt es fast überall, allerdings lässt die Geschwindigkeit oft zu wünschen übrig und ich war froh über ausreichend mobile Daten. In der Gastfamilie hatten wir allerdings gutes Wlan.

Unterkunft

In Kathmandu bin ich in einer Gastfamilie zusammen mit drei weiteren ifmsa-Studentinnen untergekommen. Die Unterkunft wurde von den lokalen Studenten organisiert. Wir haben uns zu zweit ein Zimmer und ein Bad geteilt. Bettzeug und Bettwäsche war vorhanden. Wäsche konnten wir gegen geringe Gebühren auch in der vorhandenen Waschmaschine waschen oder, wie in Nepal üblich, per Hand. Die Gastfamilie ist super nett und hilfsbereit und alle sprechen Englisch. Sie haben früher ein Hotel am Gokyo-See im Everest-Gebiet geführt und kochen sehr gute lokale Küche. Im Haus wohnen neben den Eltern die beiden erwachsenen Söhne. Der ältere führt ein Fitness-Studio, der jüngere arbeitet in der Filmbranche.

Literatur

Der Lonely Planet war meine Hauptinformationsquelle. Es gibt zu vielen Dingen Informationen, auch für die Trekking-Touren war er ausreichend. Ansonsten habe ich mich auf verschiedenen Internetblogs und sonstigen Seiten informiert.

Mitzunehmen

Je nach Fach benötigt man Kittel, Stethoskop und Scrubs (für den OP). Ausreichend Desinfektionsmittel ist auch sinnvoll. Ansonsten Trekking-Schuhe nicht vergessen. Im Himalaya zu wandern ist wirklich einmalig und man sollte sich das nicht entgehen lassen.

Reise und Ankunft

Vor meiner Abreise habe ich mit meiner CP Laxmi geschrieben und sie hat zwei Studenten für meine Abholung organisiert. Entgegen der älteren Berichte wurde ich am Flughafen von zwei Studenten des NMSS erwartet und per Taxi zur Gastfamilie in Sukedhara gebracht. Allerdings waren beide nicht CP und mussten gleich wieder weg. Die Gastfamilie hat mich aber total nett empfangen und der Gastvater Sashi hat mir Tipps gegeben, was ich alles besuchen kann. Ich bin drei Tage vor Praktikumsbeginn angekommen, was ich nur empfehlen kann. Man kann sich schon mal an das Land gewöhnen und sich etwas einleben.

Tätigkeitsbeschreibung und fachliche Eindrücke

Es wird bei der ifmsa für Famulaturen in Nepal nur das T.U. Teaching Hospital angeboten. Ich war auf der Radiologie. Am ersten Tag haben wir uns am Haupteingang mit der CP Laxmi getroffen. Zunächst haben wir den größten Teil des Vormittags im Exchange-Students-Office verbracht. Dort werden alle Formalitäten geregelt und man bekommt einen Studentenausweis. Einer der Mitarbeiter dort hat uns dann auf die verschiedenen Abteilungen gebracht und uns so gut es ging, Ärzten zugeteilt. Ich wurde am ersten Tag zunächst ins MRT eingeteilt und einer Assistenzärztin zugewiesen. Sie hat mir dann die verschiedenen Räume der Radiologie gezeigt. Unter anderem CT, MRT, Röntgen, Ultraschall, Intervention und Notaufnahme. So etwa eine Woche sollte ich in den einzelnen Bereichen verbringen. Ich konnte mir aber im Prinzip selbst aussuchen, welche Bereiche ich sehen wollte und auch spontan wechseln oder länger bleiben. Dazu habe ich die zuständigen Ärzte einfach gefragt, ob ich sie am jeweiligen Tag/Woche begleiten darf.
Arbeitsbeginn war immer um 9 mit einem einstündigen Vortrag auf Englisch von wechselnden Assistenzärzten. Leider musste ich mich zuerst an das Englisch gewöhnen und konnte nicht viel mitnehmen, aber das wurde mit der Zeit besser. Anschließend ging es an die Arbeit. Je nach Bereich, für den ich mich am jeweiligen Tag entschieden habe, konnte ich bei der Befundbesprechung der CT- und MRT-Bilder zuhören oder bei Ultraschalluntersuchungen aller Art zuschauen. Alle Ärzte sprechen Englisch und erklären einem auch auf Nachfragen zumindest kurz den Befund. Ansonsten wird auch häufig auf Nepali gesprochen. Für mich war am interessantesten der Ultraschall, vor allem in der Notaufnahme. Hier kommen häufiger als in der Ultraschall-Ambulanz pathologische Befunde vor und man kann sich direkt einem Arzt anschließen. Da fiel es mir leichter häufig nachzufragen als in der CT-/MRT-Besprechung mit bis zu 10 Leuten. Besonders mit den jüngeren Assistenzärzten habe ich mich gut verstanden. Oft haben wir auch in einer der zahlreichen Mitarbeiterkantinen zusammen Mittag gegessen.
Im nepalesischen Medizinstudium ist es generell für Studenten üblich vor allem zu zuschauen und Fragen zu beantworten, daher wurde auch nicht mehr von mir erwartet. Ich musste mir eigentlich immer einen Ansprechpartner suchen und hatte keinen direkten "Supervisor". Wenn ich aber nachgefragt habe, waren alle immer sehr freundlich und wollten mir etwas beibringen.

Dass Nepal ein sehr armes Land ist, sieht man sicher auch am Gesundheitssystem. Gerade im Teaching Hospital ist viel von ausländischen Regierungen gespendet, etwa die Geräte in der Radiologie. Es gibt keine Krankenversicherungen, die Patienten zahlen jede Untersuchung/ jeden Eingriff bei einer Zahlungsstelle aus eigener Tasche.
Auch mit der Privatsphäre wird anders umgegangen als wir es aus Europa gewohnt sind. So ist es völlig normal, dass im gleichen Zimmer ohne wirkliche Abtrennung drei Patienten gleichzeitig geschallt werden, während die nächsten Patienten quasi direkt neben der Untersuchungsliege warten.

Land und Leute

In Nepal gilt eine sechs-Tage-Woche. Allerdings hatten wir meist alle spätestens nachmittags um drei/vier frei und so doch einige Zeit Kathmandu zu erkunden. Für einen (Halb-)Tagesausflug lohnen sich die zahlreichen Tempel in Kathamndu, unter anderem den Affentempel (Swayambunat) und Pashupatinat. Eine besondere Erfahrung waren auch die beiden Festivals, die im September stattgefunden haben. Das Womens-Festival und ein Festival zu Ehren der lebenden Göttin Kumari. Wir haben an den freien Samstagen einige Ausflüge gemacht, besonders empfehlenswert ist eine Übernachtung in Nagarkot. Von dort hat man morgens bei Sonnenaufgang einen tollen Blick auf den Himalaya.
Alle Menschen, die ich getroffen habe, sind extrem nett und hilfsbereit. Besonders außerhalb der touristischen Orte (z.B. Thamel das "Trekker-Viertel" in Kathmandu) wird man auch einfach interessiert gefragt, was man hier mache, woher man komme und wie man Nepal finde. Besonders eindrücklich war etwa folgendes Erlebnis: von Nagarkot haben wir eine kleine Wanderung durch die Hügel um Kathmandu unternommen. Man läuft durch verschieden Dörfer. In einem wurde eine Schule eingeweiht. Weil das ganze Dorf gefeiert hat, wurden wir wie selbstverständlich auf einen Tee eingeladen und haben uns mit dem Schulleiter unterhalten.
Das traditionelle Essen in Nepal ist Dal Bhat, eine Zusammenstellung aus Reis, Dal (Linsensuppe) und Gemüsecurry. Unbedingt probieren sollte man Momos, eine Art Teigtasche, gefüllt mit Gemüse, Fleisch oder einer süßen Füllung. Auch herzhafte Samosas oder einfach Chapati (eine Art Brot aus der Pfanne) mit Curry habe ich gern gegessen. Gerade wenn man gern vegetarisch isst, findet man in Nepal eine große Auswahl. Da aus religiösen Gründen eine vegetarische Ernährung sehr verbreitet ist, habe ich Verständis für eine vegetarische Wahl gefunden. Wenn man Zeit hat und gern kocht, lohnt sich ein Kochkurs. Wir haben bei den „3sisters“ teilgenommen. Hier wird ein Teil der Teilnehmergebühr für gemeinnützige Frauenprojekte gespendet.
Nepal ist ein sehr armes Land, was man besonders auf dem Land merkt. Landwirtschaft, vor allem zur eigenen Versorgung, ist das Hauptgeschäft.
Bei der jungen Bevölkerung ist Bildung extrem wichtig. In den Städten gibt es überall Werbung für College-Abschlüsse, Sprachzertifikate und Agenturen, die einem helfen wollen, im Ausland ein Working-Visa zu bekommen. Es ist sehr verbreitet, dass Nepalesen als ungelernte Arbeiter für einige Zeit im Ausland arbeiten (z.B. in Indien, Katar, Malaysia) und das Gehalt nach Nepal schicken. Auch zum Studium gehen viele Menschen nach Neuseeland oder Australien.
Außerdem ist die Familie sehr wichtig für Nepalis. Es ist ziemlich üblich, dass man mit Mitte Zwanzig verheiratet ist und Kinder bekommt. Außerdem ist es üblich, dass man auch zum Studium bei der Familie wohnt. Man bekommt dann als Deutsche den ein oder anderen verwunderten Blick, wenn man sagt, man sei schon direkt nach dem Abi ausgezogen bei den Eltern.
Ich bin noch knapp vier Wochen länger in Nepal geblieben und bin viel wandern gewesen (Langtang- und Annapurna-Gebiet). Das war definitiv eine tolle Erfahrung und wenn man irgendwie Zeit hat, sollte man zumindest einen kurzen Trek unternehmen. Für ein paar Tage lohnt es sich auch nach Pokhara zu fahren. In dieser doch viel entspannteren Stadt im Vergleich zu Kathmandu, kann man gut Zeit verbringen. Leider hatte ich keine Zeit mehr, den Süden des Landes (Terai) zu erkunden, der sich landschaftlich und kulturell wohl deutlich von den anderen Teilen unterscheidet

Fazit

Definitiv würde ich wieder für ein Praktikum ins Ausland gehen. Gerade durch den längeren Aufenthalt in einem Land, lernt man ganz anderen Seiten kennen. Ich habe Nepal als sehr schönes Land erlebt, die Bevölkerung ist sehr gastfreundlich und aufgeschlossen; sowohl kulturell als auch landschaftlich ist Nepal sehr abwechslungsreich.

zurück