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Ukraine (UMSA)

Innere - SCOPE (Famulaturaustausch)
von Esther, Planegg

Motivation

Im Rahmen meines vorherigen Studiums habe ich bereits ein Auslandssemester in Moskau verbracht, an das ich mich sehr gerne zurückerinnere. Nun zog es mich erneut nach Osteuropa. Russland kannte ich ja bereits, deswegen entschied ich mich für die Ukraine. Mich interessierte es sehr, inwieweit sich diese doch geographisch nahen Länder und einst wichtigen Mitglieder der Sowjetunion unterscheiden. Grundsätzlich hatte ich eher wenig Vorstellung, was mich in der Ukraine konkret erwartet. Da ich an der Universität in Deutschland einige Semester einen Russischkurs besucht hatte, hatte ich wenig Angst vor der Sprache. Ich freute mich darauf, mein Russisch wieder anwenden zu können sowie Land und Leute kennen zu lernen. Außerdem war ich schon gespannt auf den Arbeitsalltag in einem ukrainischen Krankenhaus und freute mich auf den Austausch mit den Ärzten, Pflegern, Patienten und ukrainischen Medizinstudenten, wobei ich gleichzeitig etwas über das dortige Gesundheitssystem lernen wollte. Da ich in meiner Zeit in Moskau viele positive Erfahrungen gemacht hatte, freute ich mich schon sehr darauf die Ukraine kennen zu lernen.

Vorbereitung

Als erstes habe ich überprüft, ob mein Reisepass noch gültig ist. Er sollte nach der Ausreise noch sechs Monate gültig sein. Außerdem wird von der UMSA verpflichtend vorgeschrieben einen MRSA- und Tuberkulose- Test zu machen. Diese machte ich beide ca. einen Monat vor meinem Abflug, da der MRSA-Test nicht älter als einen Monat sein darf.
Eine SIM-Karte kann man sich leicht und für etwa 4€ direkt vor Ort besorgen. Auch Geld abheben mit einer Kreditkarte stellt kein Problem dar, somit musste ich nichts dergleichen im Vorfeld besorgen.

Visum

Für die Ukraine ist kein Visum notwendig. Man braucht lediglich einen gültigen Reisepass und kann damit bis zu 90 Tage ohne Visum im Land bleiben.

Gesundheit

Um eine Famulatur in der Ukraine machen zu dürfen muss man gegen Hep. B, MMR und DPT geimpft sein, was meines Erachtens auch genug ist. Eine Auslandskrankenversicherung ist vorgeschrieben und würde ich auch auf jeden Fall abschließen. Es gibt zwar auch viele gute Ärzte in der Ukraine, aber die Ausstattung der Krankenhäuser ist teilweise nicht mit deutschen Standards vergleichbar.
An Medikamenten habe ich so gut wie nichts mitgenommen, weil es auch alles vor Ort gibt und zudem meistens billiger als in Deutschland ist. Selbiges kannte ich noch von meinem Aufenthalt in Moskau.

Sicherheit

Ich habe mich zu keiner Zeit unsicher gefühlt. Oft bin ich auch nachts problemlos alleine nach Hause gelaufen. Natürlich sollte man nicht alleine durch einen Park laufen, aber das würde man zuhause in einer Großstadt ja auch nicht machen.
Nach der Arbeit waren wir oft noch in der Stadt unterwegs und falls ukrainische Medizinstudenten dabei waren, haben sie stets darauf bestanden, einen noch bis vor die Haustüre zu begleiten, damit man auch ja sicher nachhause kommt.

Geld

Die ukrainische Währung nennt man Hrywnja. Man kann an jeder Bank Geld abheben oder in einer der vielen Wechselstuben Euros tauschen. Was mich sehr überrascht hat ist, dass man fast überall problemlos mit Karte zahlen kann, auch kleinere Beträge.
Generell kann man sagen, dass die Preise niedriger sind als in Deutschland. Museumseintritte und öffentliche Verkehrsmittel sind viel billiger (eine Fahrt mit der U-Bahn kostet ca. 30 Cent). Auch Essen und Trinken gehen kann man für weniger Geld als in Deutschland. Allerdings spart man bei einem Einkauf im Supermarkt nicht viel und Shoppen gehen lohnt sich überhaupt nicht, da durch die Umrechnung von Euro in Hrywnja Kleidung meistens sogar teurer ist als in Deutschland. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, ein bisschen in der Ukraine zu reisen, da die Zugtickets und auch Hostels wirklich sehr billig sind und es viele schöne Städte zu entdecken gibt.

Sprache

Es kommt sehr auf die Gegend innerhalb der Ukraine an, welche Sprache gesprochen wird. Im Osten der Ukraine und z.B. in Odessa wird fast ausschließlich Russisch gesprochen. Im Westen, z.B. in Lemberg, wird nur Ukrainisch gesprochen. In Kiew, wo ich meine Famulatur gemacht habe, wird sowohl Russisch als auch Ukrainisch gesprochen - manchmal auch ein Mix aus beiden Sprachen. Im Krankenhaus hat mein Betreuer meistens Russisch mit den Patienten gesprochen, damit ich auch etwas verstehe, ansonsten wurde aber meistens Ukrainisch gesprochen. Allerdings konnte auch fast jeder Arzt Englisch, und ein Arzt hat sogar nur Deutsch mit mir geredet. Generell ist es von Vorteil und ich würde es auch empfehlen, ein bisschen Russisch vorher zu lernen. Gerade wenn sich die Ärzte untereinander oder mit Patienten unterhalten, geschieht dies in der Landessprache. Verglichen mit den anderen Famulanten, die kein Wort Russisch konnten und meistens nur passiv dem Geschehen folgten ohne etwas zu verstehen, habe ich definitiv mehr aus meiner Famulatur mitgenommen. Im hektischen Krankenhausalltag bleibt meist auch keine Zeit für die Ärzte, alles auf Englisch zu erklären. Allgemein sind die Menschen in der Ukraine sehr nett und hilfsbereit - und schon ein paar Worte Russisch helfen ungemein.

Verkehrsbindungen

Am einfachsten und schnellsten ist es, mit dem Flugzeug einzureisen. Die Flugzeit München-Kiew beträgt nur gute zwei Stunden. Es gibt zwei Flughäfen in Kiew, einen stadtnahen und einen ca. 30km entfernten. Generell ist es sehr billig in der Ukraine Taxi zu fahren. Ich empfehle Uber oder Bolt zu benutzen. Selbst eine Taxifahrt von Boryspil (dem weiter entfernten Flughafen) kostet nur etwas über 10€ für fast eine Stunde Fahrt. Man kann auch mit dem Bus oder Zug in die Stadt fahren. Ich bin mit dem Zug gefahren, was auch nur ein paar Euro gekostet hat und aufgrund des festen Zeitplans sehr angenehm war – im Gegensatz zu den Busverbindungen. Die Busse in Kiew fahren zwar nach einem Zeitplan, man kann sich aber nicht wirklich darauf verlassen, da es auch sehr häufig Stau gibt und es somit zu erheblichen Verspätungen kommt. Daher würde ich die U-Bahn empfehlen. Zu den Stoßzeiten fährt sie alle 30 Sekunden, sonst etwa alle 2 bis 4 Minuten. Es gab nie eine technische Störung oder sonstige Vorfälle, was man nur zu gut aus deutschen Städten kennt. Außerdem gibt es noch Minibusse (Marschrutkas), die die doch meist weiter auseinander gelegenen U-Bahn-Stationen miteinander verbinden. Eine U-Bahn- oder Busfahrt kostet jeweils 8 Hrywnja (ca. 30 Cent), die Minibusse sind sogar noch etwas billiger. Nachts sind wir meist mit dem Taxi nachhause gefahren, weil die U-Bahn nur bis ca. 1 Uhr fährt. Eine Taxifahrt kostet je nach Entfernung zwischen 2 und 7€.

Kommunikation

Wie bereits erwähnt, empfehle ich den Kauf einer Sim-Karte vor Ort (für ca. 4 € erhält man 6 GB/Monat). Außerdem gibt es in fast allen Restaurants und öffentlichen Plätzen WLAN.

Unterkunft

Meine Unterkunft wurde von meinem Gastland organisiert. Ich wohnte mit einer ukrainischen Ärztin und ihrem Freund zusammen in einer Wohnung. Ich hatte mein eigenes Zimmer, Bad und Küche wurden geteilt. Bis auf Handtücher musste ich nichts mitnehmen.
Ich hatte wirklich viel Glück mit der Unterkunft, da sie sich direkt in der Innenstadt befand und zu meinem Krankenhaus nur 15 Minuten zu Fuß entfernt war. Mit meinen Mitbewohnern habe ich mich auch sehr gut verstanden. Eine andere Studentin wurde bei einer ukrainischen Familie untergebracht und noch zwei andere Studentinnen wohnten zusammen in einer Wohnung. Es gab also verschiedene Formen der Unterbringung, jede mit Vor- und Nachteilen.

Literatur

Vor meiner Bewerbung habe ich mich ein wenig über Land und Leute belesen, um zu entscheiden, welche Stadt ich für meine Famulatur wählen möchte. Ansonsten habe ich mir noch einen Reiseführer von Lonely Planet besorgt, welchen ich sehr empfehlen kann. Da ich mich erst knapp 6 Monate vor dem Austausch beworben hatte, blieb jedoch nicht allzu viel Vorbereitungszeit. Ein paar medizinische Wörter habe ich mir dennoch noch auf Russisch angeeignet und dann ging es schon los.

Mitzunehmen

Was man unbedingt mitnehmen sollte:
Krankenhauskleidung und Crocs (man darf keine Turnschuhe wie bei uns in Deutschland im Krankenhaus tragen). Den von der UMSA vorgeschriebenen weißen Kittel brauchten ich und auch die anderen Studenten nicht. Desinfektionsmittel einzupacken ist sicherlich auch nicht verkehrt.
Außerdem habe ich viel Milka Schokolade mitgenommen, worüber sich meine Mitbewohnerin besonders gefreut hat. Die Ärzte im Krankenhaus schwärmten alle vom bayrischem Bier und es war ja gerade Oktoberfestzeit in München. Somit beauftragte ich meine Eltern, die mich ein paar Tage besuchen kamen, Oktoberfestbier mitzunehmen worüber sich die Ärzte wahnsinnig gefreut haben.

Reise und Ankunft

Generell wurde jeder neue Student von seiner Kontaktperson am Flughafen empfangen und dann zu seiner Unterkunft begleitet. Ich hatte allerdings beschlossen, vor meiner Famulatur in Kiew eine Woche Urlaub mit einer Freundin in Odessa zu machen. Kann ich übrigens nur empfehlen ;) Von Odessa sind wir mit dem Nachtzug nach Kiew gefahren und haben dort eine Nacht im Hostel geschlafen, bevor meine Freundin wieder nach Deutschland zurückgeflogen ist und ich meine neue Unterkunft bezog. Eigentlich wollte uns meine Kontaktperson vom Bahnhof in Kiew abholen, aber er war im Urlaub, genauso wie meine zweite Kontaktperson. Es war aber trotzdem kein Problem das Hostel alleine zu finden. Auch zu meiner Unterkunft am nächsten Tag bin ich alleine gefahren, weil meine Kontaktpersonen immer noch nicht in Kiew waren. Wie gesagt wird man aber normalerweise immer abgeholt. Da ich am Samstag angekommen bin und am Montag erst das Praktikum begann, gab es noch genug Zeit, um sich mit der Stadt vertraut zu machen, die anderen Studenten kennenzulernen und um z.B. eine Sim-Karte zu kaufen. An meinem ersten Tag im Krankenhaus hat mich eine ukrainische Studentin begleitet und mich in der Abteilung vorgestellt.

Tätigkeitsbeschreibung und fachliche Eindrücke

Eigentlich sollte ich meine Famulatur in Kiew in einer „Clinic“ machen. Vergleichbar mit einer Gemeinschaftspraxis in Deutschland nur mit verschiedenen Fachärzten. In der Ukraine wird getrennt zwischen staatlichen und privaten Krankenhäusern und Kliniken. Generell ist die Gesundheitsversorgung umsonst. Nur wer es sich leisten kann, oder eine Zusatzversicherung vom Arbeitgeber hat, kann private Kliniken aufsuchen, die von der Ausstattung und den Hygienebedingungen ungefähr mit Deutschland vergleichbar sind. Die meisten Ärzte arbeiten jedoch sowohl in einem staatlichen als auch privaten Krankenhaus. In der privaten Klinik verdient man zwar mehr Geld, lernen und sich einen Ruf erarbeiten kann man allerdings nur in einem staatlichen Krankenhaus. Als Patient sucht man, selbst wenn man eine private Versicherung besitzt oder wohlhabend ist, aber eine größere OP oder ernstere Erkrankung besteht, lieber ein staatliches Krankenhaus auf, da es dort die erfahreneren Ärzte gibt. Meine ersten zwei Tage verbrachte ich in einer privaten Klinik, wo es aber kaum Patienten gab und die meisten nur wegen Lappalien, wie z.B. einer Impfung oder eines geschwollenen Bienenstichs kamen. Außerdem musste ich eine stationäre Famulatur machen und somit konnte ich bereits nach zwei Tagen in ein staatliches Krankenhaus auf die Kardiologie wechseln.
Das Krankenhaus bestand aus mehreren Häusern, in welchen verschiedene Disziplinen untergebracht waren. In meinem Haus gab es sechs Stockwerke. Ich war im „Intensive Care Unit“, außerdem gab es noch normale kardiologische Stationen und ein OP-Stockwerk.
Mein Arbeitstag begann immer zwischen 8 und 9 Uhr. Meinem Betreuer, einem Assistenzarzt, wurden meist 2 bis 3 Patienten zugeteilt, die wir dann immer zusammen untersuchten. Gefühlt hatten die ukrainischen Ärzte noch mehr Papierkram zu erledigen, als dies in Deutschland der Fall ist, somit bin ich dann auch meistens mit einem Arzt mitgelaufen, der gerade nicht am Schreibtisch saß. Zwischen 15 und 16 Uhr durfte ich dann meistens nachhause gehen.
Unsere Station war die Erstaufnahmestation aller kardiologischen Erkrankungen. Beim Eintreffen eines neuen Patienten wurde ein Arzt gerufen, der dann begutachten musste, ob es sich um etwas Akutes oder Chronisches oder überhaupt nichts Kardiologisches handelte. Von hier aus kamen die Patienten dann entweder in den Herzkatheter oder wurden weiter verlegt. Manchmal habe ich auch einen Patienten vom Eintreffen bis zum Herzkatheter und bis er wieder auf unserer Station war begleitet, obwohl dafür verschiedene Ärzte zuständig waren. Die Patienten verbrachten dann etwa zwei Tage bei uns auf Station, bis sie auf eine Normalstation verlegt oder entlassen wurden. Wenn es bei uns auf Station eher ruhig war, bin ich auch ab und zu mit zu OPs und habe z.B. bei verschiedenen Klappenersatz-OPs zugeschaut.
Die OP-Säle waren ungefähr mit deutschem Standard vergleichbar, da sie erst vor ein paar Jahren renoviert wurden. Es gab dieselben Instrumente, genug Desinfektionsmittel und auch genug Hauben, Handschuhe und Masken. Bei uns auf Station und generell auf allen kardiologischen Stationen im Krankenhaus gab es quasi kein Desinfektionsmittel. Auch Masken und vor allem Handschuhe mussten mehrmals verwendet werden. Generell muss sich ein Patient in der Ukraine seine Medikamente selbst besorgen. Braucht er z.B. Aspirin, auch während seiner Behandlung im Krankenhaus, so muss er dies selbst kaufen. Dann werden die Angehörigen mit einer Medikamentenliste zur Apotheke geschickt. Hat man aber keine Angehörige oder kein Geld, bekommt man das Medikament auch nicht. Manchmal zahlen es dann die Ärzte aus ihrer eigenen Tasche, oder ein vorheriger Patient hat Medikamente zurückgelassen.
Was mir besonders aufgefallen ist, dass es sehr viele junge Ärzte in meiner Abteilung gab. Mit 17 oder sogar 16 Jahren macht man in der Ukraine Abitur und studiert dann 6 Jahre. Die „Facharztausbildung“ zum Kardiologen dauert nur zwei Jahre, somit sind die meisten mit 25 schon fertige Fachärzte.
Alles in allem kann ich sagen, dass die Ärzte und auch das Pflegepersonal sehr offen und interessiert an mir waren. Man muss am Beginn ein bisschen Eigeninitiative und Interesse zeigen, dann wird man auch überall mithingenommen und einem wird gerne alles erklärt.

Land und Leute

Die Famulatur in Kiew war ein sehr sehr spannender und ereignisreicher Monat. Aber kurz vorweg: falls ihr im Sommer in der Ukraine Famulatur macht solltet ihr entweder vor oder nach eurer Famulatur ein paar Tage nach Odessa ans Schwarze Meer fahren. Dort habt ihr Strand, Meer, super Essen und alles zu einem geringen Preis.
Aber zurück zu Kiew. An Möglichkeiten etwas zu unternehmen hat es nicht gemangelt. Eher das Gegenteil, manchmal war es fast schon zu viel. Außer mir gab es noch vier weitere Famulanten in Kiew. Wir haben fast jeden Tag etwas gemeinsam unternommen. Außerdem gesellte sich immer mindestens ein ukrainischer Student zu uns. Meistens gingen wir nach der Arbeit etwas Essen und Trinken, in ein Museum, usw. Es wurden für uns viele Stadtführungen, Ausflüge - auch außerhalb von Kiew, Welcome Party, Goodbye Party, Picknick im Park, Barabende, etc. organisiert.
Kiew hat sehr viel zu bieten, vor allem im Sommer, aber alles genau zu erzählen wäre an dieser Stelle zu viel. Was ihr auf jeden Fall in Kiew machen müsst: Bei Puzata Hata essen (eine Art ukrainische Kantine mit sehr leckerem Essen), das Höhlenkloster anschauen und einen Tagesausflug nach Tschernobyl unternehmen. Generell ganz viel ukrainisches Essen essen :D Einen Nachmittag war ich mit einer ukrainischen Studentin in der Uni, was auch sehr interessant war. Ich wurde auch von Ärzten außerhalb des Krankenhauses eingeladen, womit man schon einen Unterschied zwischen der ukrainischen und deutschen Mentalität sieht. Ukrainer sind sehr offene, herzliche und gastfreundliche Menschen, die sich wahnsinnig freuen, wenn man ein bisschen Interesse an ihrem Land und ihrer Sprache zeigt. Da ich ja ein paar Semester russisch gelernt hatte, konnte ich mich meist problemlos verständigen und mir so einen noch besseren Eindruck über Land und Leute verschaffen.




Fazit

Ich habe in diesem Monat in Kiew wahnsinnig viel erlebt und werde die Zeit für immer in guter Erinnerung behalten. Die Ärzte im Krankenhaus haben sich sehr viel Mühe gegeben mir alles zu zeigen und zu erklären, in den OP mitgenommen, sogar zu einer Obduktion. Auch die ukrainischen Studenten haben sich sehr viel Zeit für uns genommen und viele schöne Ausflüge geplant. Schweren Herzens musste ich nach einem Monat wieder nach Deutschland zurück, aber ich bin mir sicher, dass ich bald zurückkehren werde.
Meine Erlebnisse in der Ukraine haben wieder einmal gezeigt, dass es egal ist, wohin man reist, man erweitert immer seinen Horizont und findet neue Freunde. Ich kann nur jedem empfehlen, ins Ausland zu gehen und sich auch auf das Land und die Leute einzulassen.

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