zurück

Unified for Health - Infection Prevention Control, Antimicrobial resistance (Kenia)

Innere - SCOPH (Public-Health Austausch)
von Annika, Hannover

Motivation

Ich war bereits vor meinem Studium für ein Praktikum in Kenia und habe auch einen Monat des Pflegepraktikums in Tansania absolviert. Diese beiden Aufenthalte haben mich bereits sehr für die Gesundheitssysteme in anderen Ländern und die Zusammenhänge in der globalen Gesundheit begeistert. Bei meinem Auslandsaufenthalt in Kenia wollte ich noch mehr darüber lernen und natürlich in mein liebgewonnenes Kenia zurückkehren

Vorbereitung

Vor meinem Aufenthalt habe ich ein bisschen über das Gesundheitssystem in Kenia gelesen und auch nochmal meine Kisuaheli Kenntnisse etwas aufgefrischt. Außerdem habe ich an unserem lokalen Pre-Departure-Training teilgenommen, dass ich jeder/m nur empfehlen kann.
Außerdem hatte ich über die Organisation „Unified for Health“ vorab schon relativ viel Kontakt mit den (deutschen) Organisator*innen und Vereins-Mitgliedern. Ich musste mich zudem um eine eigene Auslandskranken- und Haftpflichtversicherung und meine eigene Unterkunft kümmern.

Visum

Man kann für Kenia sowohl ein Online-Visum beantragen, als auch direkt bei der Einreise am Flughafen eins erwerben. Ich habe mich für letzteres entschieden, was wirklich komplett unkompliziert läuft. Man braucht dafür nur einen Reisepass und Bargeld. Beide Versionen kosten 50€, am Flughafen kann man entweder mit 50€ oder 40$ bar bezahlen.

Gesundheit

Durch meine letzten Aufenthalte in Ostafrika hatte ich bereits einige Impfungen vorab. Es empfehlen sich auf jeden Fall einige der Standardimpfungen wie Hepatitis A, B, Meningokokken, Typhus und bei Bedarf Cholera. Für Kenia werden an sich vorher keine speziellen Untersuchungen benötigt, allerdings muss man z.B. im Nachbarland Tansania bei der Einreise ein Gelbfieberimpfung nachweisen, diese empfiehlt sich daher auch.
Viele Tourist*innen nehmen zudem während des Aufenthalts Malaria-Prophylaxe ein, ich habe mich selber aufgrund der Nebenwirkungen dagegen entschieden, da ich die Medikamente zuvor einmal nicht gut vertragen hatte.
In der Reiseapotheke hatte ich dazu noch Ibuprofen, Vomex, Aspirin Complex, Mückenschutz (z.B. NoBite), Fenistil, Bepanthen, Wunddesinfektion.

Sicherheit

Nairobi gilt oft als eine der gefährlichsten Städte der Welt, aufgrund der hohen Kriminalitätsrate. Trotzdem habe ich mich während meines Aufenthalts dort meistens sicher gefühlt. Wenn ich durch die Innenstadt gelaufen bin, habe ich natürlich stets auf meine Tasche usw. aufgepasst, war nicht unvorsichtig mit Wertgegenständen etc. und bin vor allem auch nur in den etwas „besseren“ Stadtvierteln alleine unterwegs gewesen. Außerdem soll man auf jeden Fall nicht mehr bei Dunkelheit auf der Straße unterwegs sein, was manchmal schon echt anstrengend war, da es in Kenia ab 19 Uhr komplett dunkel ist. Danach habe ich nur noch Uber benutzt, was an sich immer total praktisch war.
Tagsüber bin ich auch oft zu Fuß oder mit den öffentlichen Bussen unterwegs, was schon sehr überfordernd sein kann, aber nach einer gewissen Zeit kannte ich mich recht gut aus und hatte oft ein gutes Bauchgefühl, welche Situationen vielleicht gefährlich werden könnten.
Im allgemeinen Straßenverkehr in Nairobi ist zudem auch Vorsicht geboten, da die meisten Leute fahren, wie sie wollen und es quasi keine Verkehrsregeln gibt.
Bei meinen Reisen durchs Land habe ich mich aber immer sehr sicher gefühlt und außerhalb der Städte sowieso viel freundlichere und zuvorkommendere Menschen erlebt, als im trubeligen, gestressten Naiobi.

Geld

In Kenia zahlt man mit Kenia Shilling, gelegentlich werden manchmal auch US Dollar akzeptiert.
Mit Kredikarte kommt man in der Regel nicht besonders weit, dafür aber mit MPESA. MPESA ist eine Art Handybezahlsystem, bei dem einfach Bargeld auf seine kenianische Simkarte laden und dann eigentlich jeden Einkauf via SMS bezahlen kann. Wirklich sehr schnell und umkompliziert. Bargeld hebt man am besten direkt vor Ort ab, es gibt zahlreiche ATMs, die auch die meisten Kreditkarten akzeptieren.
Generell sind die Lebenserhaltungskosten in Kenia etwas geringer als in Deutschland, obwohl Nairobi mit Abstand der teuerste Ort in Kenia ist. Je nach Viertel können die Mieten schon mal deutsches Niveau annehmen, ich habe aber trotzdem sehr günstig gewohnt. Da in meiner Miete bereits Frühstück und Abendessen enthalten war, habe ich oft nur Geld für Mittagessen, Obst und Snacks ausgegeben, sodass ich in dem Monat vielleicht auf 135€ Miete + 100€ zusätzliche Ausgaben für Essen kam.
Reisen und alles, was irgendwie mit Tourismus zu tun hat ist hingegen wieder etwas teurer. Außerdem muss man oft damit rechnen, als weiße Person einen anderen Preis genannt zu bekommen, als die Einheimischen. Deswegen ist Verhandeln auch das A und O, bei grundsätzlichen allen Preisen.

Sprache

Kenias Amtssprachen sind Englisch und Kisuaheli und die meisten Leute sprechen tatsächlich auch beides recht gut. Vor allem das Krankenhauspersonal spricht fließend Englisch, da das Medizinstudium in Kenia auch auf Englisch stattfindet. Dadurch konnte ich bei der Visite etc. oft sehr gut folgen.
Auf der Straße und im Gespräch mit Patient*innen aus ländlichen Regionen wurde es mit dem Englisch schon oft etwas schwieriger. Da lohnen sich schon ein paar Grundvokabeln Kisuaheli. Auch beim Verhandeln von z.B. Preisen auf dem Markt war es auch oft sehr hilfreich, das Gespräch direkt in Kisusaheli zu beginnen. Außerdem freuen sich die meisten Kenianer*innen auch sehr darüber, wenn man zumindest die Grundfloskeln beherrscht. Durch meine vorherigen Aufenthalte konnte ich mich tatsächlich recht ok in Kisuaheli verständigen und war oft sehr froh darum.
Sobald man Nairobi verlässt und in die ländlichen Regionen kommt, kann es passieren, dass man auch mit dem Kisuaheli nicht mehr richtig weiterkommt. In Kenia leben 43 verschiedene Stämme, die alle eine eigene Sprache haben und in Gegenwart von anderen Stammesangehörigen oft auch nur diese benutzen. Richtig gute Verständigung ist also tatsächlich etwas kompliziert.
Aber für das grundsätzliche Zurechtkommen und vor allem auch, um im Krankenhaus etwas zu lernen, reicht Englisch alle mal. Ein Medical English Kurs oder etwas ähnliches empfiehlt sich auf jeden Fall.

Verkehrsbindungen

In Nairobi gibt es ein sehr gut ausgebautes Public Transport System. Es waren sehr viele Groß- und auch Kleinbusse (sogenannte Matatus) in alle Richtungen und oft auch alle 5 Minuten. So ganz habe ich das Netz nie durchblickt, aber tatsächlich konnte Google Maps mir oft ziemlich genau sagen, mit welchem Bus ich wo hinkomme. So etwas wie einen Fahrplan gibt es aber eher nicht, sondern die Busse fahren dann, wenn sie voll sind.
Zusätzlich zu den vielen Bussen gibt es außerdem Uber (vor allem abends/nachts sehr zu empfehlen) und BodaBoda-Fahrer. BodaBodas sind Motorrad Taxis, die dich für einen kleinen Preis (oft 1-3€) überall hinbringen können. Allerdings bauen diese Motorradfahrer leider auch oft Unfälle, da sie kreuz und quer über die Fahrbahn brettern. Ich bin trotzdem immer gerne mitgefahren ;)
Ansonsten steht man in Nairobi vor allem zu Feierabend-Zeiten leider sehr viel im Stau und vom Krankenhaus bin ich dann oft zu Fuß nach Hause gelaufen, um das zu vermeiden.
Für Wochenend-Trips gibt es eigentlich in jede Richtung Reisebusse von Nairobi aus. Die Straßen sind allerdings oft nicht gut zu befahren und die Busfahrer fahre gerne mal ähnlich lebensmüde, wie die Motorrad Fahrer.
Bis nach Mombasa fährt sogar auch ein ziemlich moderner Zug, der auch sehr gut und zuverlässig sein soll.

Kommunikation

Ich habe mir direkt am Flughafen eine kenianische Simkarte gekauft, mit 5GB Datenvolumen für umgerechnet 10€. Das mobile Netz ist super ausgebaut und gefühlt hat man besseres Netz als teilweise in Deutschland.
Ansonsten gab es in meinem Wohnheim W-Lan, genauso auch in der Bibliothek im Krankenhaus.
Handys werden in Kenia generell sehr viel benutzt, alle Leute telefonieren auch ständig miteinander. Datenschutz scheint auch nicht so das Thema zu sein, oft haben sich die Ärzt*innen bei Konsultationen einfach die Patient*innenakten bei WhatsApp hin und her geschickt.

Unterkunft

Die Unterkunft habe ich mir im Rahmen des Projektes selber organisiert, habe aber von „Unified for Health“ eine Liste mit Empfehlungen und entsprechenden Ansprechpartner*innen bekommen.
Ich habe mich für das „Memory Hostel“ entschieden, das ist ein privates Hostel nur für Medizinstudentinnen. Wir haben dort mit 3-4 Studentinnen in einem Zimmer gewohnt, insgesamt gab es etwa 20 Bewohnerinnen. Gemeinsam mit uns hat auch noch Emmy in dem Hostel gewohnt, unsere „Hausmutter“, die sich um alle Belange/Probleme/Wünsche etc. ihrer Mädels gekümmert hat. Für das Zimmer habe ich dort 135€ pro Monat bezahlt, inklusive Frühstück und Abendessen. Wenn ich früher aus dem Krankenhaus zurück kam, konnte ich auch die Küche selber nutzen, und mir alles machen, was ich wollte.
Das Wohnheim lag in der Nähe vom Kenyatta Market, was ungefähr 20 Minuten Fußweg vom Kenyatta National Hospital entfernt liegt, mit dem Bus sind es (ohne Stau) sogar nur 10 Minuten. Außerdem gab es am Eingang unseres Wohnviertels auch rund um die Uhr einen Security Guard, sodass ich mir über die Sicherheit keine Gedanken machen musste.
Ich kann das Hostel wirklich nur wärmstens empfehlen, Emmy war wirklich ein absoluter Engel und durch meine Mitbewohnerinnen hatte ich direkt Anschluss zu kenianischen Studentinnen, die mir auch am ersten Tag direkt die Uni und alles Wichtige gezeigt haben!

Literatur

Im Krankenhaus habe ich eigentlich die ganze Zeit die AMBOSS App benutzt, um fachliches nachzugucken.
Zum Kisuaheli lernen kann ich das Buch „Kauderwelsch Plus – Kisuaheli“ empfehlen und ich hab tatsächlich auch abends öfter mal DuoLingo benutzt.
Außerdem finde ich persönlich auch die kenianische Geschichte und die aktuelle Politik sehr spannend, sodass ich mich hierzu ruhig etwas einlesen würde.

Mitzunehmen

Unbedingt selber Kittel, Stethoskop und OP-Kleidung (sofern ihr in den OP wollt), mitbringen. Außerdem fand ich es sehr nützlich, mein eigenes Desinfektionsmittel in der Tasche zu haben. Ein kleiner Notizblock kommt auf Visite auch sehr gut an.

Reise und Ankunft

Da ich mich ja bereits ein wenig in Kenia auskannte, war die Anreise überhaupt kein Problem. Ich bin etwas vor dem Beginn des Praktikums angereist und habe vorher noch Freunde von mir besucht.
Am ersten Praktikumstag wurde ich dann von meiner einen Mitbewohnerin mit ins Krankenhaus genommen und musste mich dann aber alleine um den ganzen Papierkram kümmern.
Zunächst habe ich mich im Dekanat vorgestellt, wo ich angeben konnte, auf welche Station etc. ich gerne wollte. Von da aus wurde ich dann losgeschickt in die Abteilung, von da weiter auf Station, wieder zurück ins Büro etc… letztendlich war der erste Tag voll mit Papierkram, sodass ich eigentlich erst an Tag 2 richtig auf Station war.

Tätigkeitsbeschreibung und fachliche Eindrücke

An meinem ersten Tag musste ich erstmal relativ viel Papierkram erledigen, um überhaupt auf eine Station eingeteilt zu werden. Im Dekanat durfte ich angeben, wo ich gerne arbeiten würde, mich hätte vor allem die Infektiologie/Tropenmedizin interessiert. Diese ist allerdings in der Inneren Medizin angesiedelt und die einzelnen Stationen sind gar nicht nach Fachbereichen oder Krankheitsbildern sortiert, sodass man auf jeder Inneren-Station eigentlich das gesamte Spektrum sieht. Letztendlich hab ich also eine Innere Famulatur gemacht :D
Am zweiten Tag sollte ich dann morgens um 9 Uhr zur Visite da sein. Mein Arbeitstag begann eigentlich immer mit einer Visite, entweder in ganz großer Runde mit allen Assistenzärt*innen, Consultants und Studierenden oder nur mit einem*r Assistenzärzt*in und den Studierenden. Grundsätzlich kann man sagen, dass eigentlich jeden Tag verschiedene Gruppen von anderen Sudierenden mit auf Station waren. Teilweise waren das Blockpraktika, U-Kurse oder pre-Interns (etwa vergleichbar mit PJ). Das war für mich natürlich einerseits sehr cool, weil ich direkt immer andere Studierende hatte, an denen ich mich orientieren und Kontakte knüpfen konnte. Andererseits hatten die Ärzte so auch kaum Zeit und Lust mir oder den anderen Studierenden etwas zu erklären, bei den Visiten war es oft sehr voll und ich habe öfter mal gar nicht mitbekommen, was genau diskutiert wurde.
Ansonsten war mein Arbeitsalltag etwa vergleichbar mit einer (nicht so guten) Famulatur in Deutschland, inklusive Blutabnehmen, Botengänge und Untersuchungen lernen. Der größte Unterschied war vielleicht, dass ich eigentlich jeden Tag um 13-14 Uhr Feierabend hatte, weil die Ärzte dann auch nach Hause gegangen sind.
Ein weiterer Teil meines Public Health Austauschs sollte ja auch die Partizipation im Public Health Club Nairobi sein. Carol aus dem Public Health Club habe ich am Ende meiner ersten Woche kennen gelernt. Leider waren im September sehr viele Klausuren und auch Ferien in Nairobi, sodass es keine regulären Meetings des Public Health Clubs gab, zu denen ich hätte gehen können, was ich natürlich sehr schade fand.
Trotzdem habe ich mich öfter mit Carol getroffen und sie hat mich auch ihren Freundinnen vorgestellt, wodurch ich noch mehr Leute kennen lernen konnte. Gemeinsam haben wir dann auch den Workshop „Women’s Right to Health“ organisiert, zudem wir interessierte Studierende eingeladen haben und mit ihnen über die gesundheitlichen Probleme von Frauen weltweit gesprochen haben. Das war eine super spannende Erfahrung und wahrscheinlich auch das Highlight meines Austauschs!
Zusätzlich hatte ich noch bei Acces Afya angefragt, die Organisation bei der einige Praktikant*innen vor mir unter gekommen sind. Leider hatte die Organisation zur Zeit meines Aufenthaltes keine Kapazitäten für eine Praktikantin, was auch daran lag, dass ich mich einfach zu spät darum gekümmert habe.

Land und Leute

Da ich ja wie bereits erwähnt schon mehrmals in Kenia war, hatte ich nicht den Anspruch viele touristische Unternehmungen zu machen, sondern hab nur noch ein paar Sachen besucht, die ich unbedingt machen wollte. Ich hatte bei meiner Famulatur auf Station eine weitere Deutsche und einen Belgier kennen gelernt, mit denen ich oft nach Feierabend zusammen was essen, trinken oder shoppen war. Ein Wochenende sind wir auch gemeinsam nach Mombasa an die Küste gefahren. Mombasa kann ich wirklich nur empfehlen, Traumstrände und viel Party!
Wenn man zum ersten Mal in der Region ist, dann empfehle ich natürlich auch eine klassische Safari z.B. in die Masai Mara. Natürlich etwas touristisch aber total das tolle Erlebnis!
In Nairobi selber gibt es auch ein paar coole Sehenswürdigkeiten z.B. das Nairobi National Museum, den Nairobi National Park oder das Kenyatta International Conference Center, von wo aus man einen tollen Überblick über die ganze Stadt hat. Manchmal haben wir uns auch einfach nur in den Uhuru-Park gesetzt und das bunte Treiben der Menschen beobachtet, was auch immer sehr spannend war, nur manchmal etwas anstrengend, wenn man ständig angesprochen wurde.
Außerdem empfehle ich auf jeden Fall den Besuch eines lokalen Marktes (nicht unbedingt der Masai Markt in Nairobi, der von Touristen überlaufen ist), die Reise mit lokalen Bussen und wenn sich irgendwie die Möglichkeit ergibt auch einen Besuch eines Dorfes oder einer Kleinstadt sowie einer Kirche. Alle diese Erlebnisse waren für mich total bereichernd und haben mir einen viel besseren Einblick ins Land gegeben.
Mein Gesamteindruck von Kenia war sehr sehr positiv, mir gefällt die offene und direkte Art der Leute sehr gut und ich habe eigentlich jeden Tag etwas Verrücktes erlebt.
Das kenianische Essen hingegen ist etwas gewöhnungsbedürftig, denn die Küche ist oft mehr auf Sattmachen und viel Kalorien ausgelegt, als auf den Geschmack. Es gibt oft Reis mit Kartoffeln oder Kartoffeln mit Reis :D weitere Grundnahrungsmittel sind Ugali (Maisbrei), Spinat, Bohnen und Linsen. Es gibt aber auch ein paar Highlights in der kenianischen Küche, zum Beispiel habe ich Chapati geliebt, eine Art salzigen Pfannkuchen, ähnlich wie es sie auch in Indien gibt. Überhaupt ist vor allem die Küstenregion in Kenia geprägt von indischen Einflüssen, dort findet man auch eher etwas besser gewürztes Essen.
Auf den Märkten gibt es außerdem sehr viel frisches, leckeres Obst, vor allem Mangos, Ananas, Wassermelone, Bananen und Avocado.

Fazit

Alles in allem hatte ich eine unglaublich tolle Zeit in Kenia und ich würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden. Auch wenn ich medizinisch bei der Famulatur eher weniger mitgenommen habe (was ja auch gar nicht meine Ausgangsmotivation war) und ich leider aufgrund zeitlich blöder Zufälle nicht wirklich Teil des Public Health Clubs sein konnte, konnte ich trotzdem sehr viele lehrreiche und spannende Erfahrungen machen. Ich bin nach wie vor ein großer Kenia-Fan und vor allem der Kontakt und der Austausch mit den kenianischen Studierenden haben mir nochmal eine ganz neue Perspektive dieses faszinierenden Landes gezeigt.

zurück