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Brazil (IFMSA-Brazil)

Pädiatrie - SCOPE (Famulaturaustausch)
von Nicolás, Bonn

Motivation

Im Wintersemester 2017/18 hatte ich ein Erasmus-Semester in Lissabon (Portugal) gemacht. Ich lerne seit meiner Geburt portugiesisch als zweite Muttersprache und habe dort Gefallen daran gefunden, die Sprache auch im medizinischen Kontext zu verwenden. Also habe ich im Anschluss an das Erasmus nach einem Weg gesucht mein medizinisches Portugiesisch noch zu vertiefen und bin dabei auf die BVMD gestoßen. Und weil ich schon lange neugierig darauf war, Südamerika kennenzulernen, entschied ich mich für Brasilien, genauer für Rio Grande do Sul, um danach noch die Möglichkeit zu haben Uruguay und Argentinien zu bereisen.
Besonders interessiert hat mich dabei, in einem Gesundheitssystem zu arbeiten, das mit deutlich weniger Kapazitäten auskommen muss, als das deutsche.

Vorbereitung

Das Schwierigste an der Vorbereitung war für mich, alle Dokumente für die BVMD von Portugal aus auszufüllen und einzuschicken. Auf eines möchte ich dabei genauer eingehen: ich empfehle nämlich sehr das Sprachzertifikat der DAAD, welches an den Unis angeboten wird. Da dieses in Portugal nicht zur Verfügung stand, klapperte ich Sprachschulen und das Britische Konsulat ab, ohne die Möglichkeit zu finden, eines der offiziellen Englisch-Zertifikate innerhalb der nächsten drei Monate zu absolvieren. Daher habe ich eine DAAD-ähnliche Prüfung beim Dozenten für Anglistik in Lissabon absolvieren müssen. Das DAAD-Zertifikat ist im Vergleich dazu sehr gut zugänglich.

Visum

Für Brasilien ist mit deutschem Reisepass kein Visum nötig. Bei internationalen Flügen wird der Pass gleich nach dem Aussteigen gestempelt. Wichtig: Dazu gibt es im Flugzeug ein kleines Formular, in das man persönliche Daten und das Datum der Abreise eintragen muss. Dieses Formular muss bei der Einreise UND bei der Ausreise vorgezeigt werde, also nicht verlieren!

Gesundheit

Meine Reiseapotheke habe ich mit den üblichen Medikamenten gepackt. Paracetamol, Nasenspray, Imodium, Sonnencreme u.Ä. können sehr nützlich sein.
Auf der Seite des Auswärtigen Amtes wurde die Gelbfieberimpfung sehr empfohlen, vor allem, wenn eine Weiterreise nach Uruguay oder Argentinien geplant ist. In Deutschland kostet die Impfung ca. 50 Euro, wird aber von den meisten Kassen erstattet. Allerdings wurde ich kein einziges Mal – weder in Brasilien, noch sonst wo – nach der Impfung gefragt.

Sicherheit

Es ist sicherlich empfehlenswert, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Die Empfehlung der BVMD ist gut und gewährt den nötigen Schutz, ich habe mich allerdings noch einmal umgeschaut und günstigere Angebote gefunden, die auch sicher für andere Länder als das Zielland gelten.
Die Stadt unserer Famulatur hieß Pelotas und war trotz ihrer Lage im reicheren Süden Brasiliens definitiv nicht reich. Dementsprechend hoch war auch die Kriminalität. Ich habe das zum Glück schon vorher erfahren und z.B. nur ein altes Handy mitgenommen. Außerdem habe ich versucht darauf zu achten, immer nur Kopien der Dokumente und wenig Bargeld dabei zu haben. Trotz sehr häufiger Warnungen – auch wegen der Nachbarschaft, in der wir bei unserem Host wohnten – ist weder mir, noch meiner Freundin, die mit mir reiste, nichts passiert. Die Sicherheitsvorkehrungen waren sicherlich trotzdem nicht schlecht.

Geld

Die Währung in Brasilien ist der „Real“ und lag zum Zeitpunkt unserer Reise bei 1 Euro = ca. 4,3 Reais. In Brasilien kann man sehr gut mit Kreditkarte zahlen. Ich kann dazu sehr die VISA StudentCard der DKB empfehlen, mit der man im Ausland kostenlos zahlen kann und gleichzeitig einen internationalen Studentenausweis beinhaltet, der immer wieder Vergünstigungen bringen kann. Geld abheben ist vor Ort nicht ganz einfach, weil die meisten Banken nur Karten ihrer eigenen Kunden akzeptieren. Am besten hebt man einmalig einen höheren Betrag ab und lässt den größten Teil davon zu Hause. Die Preise in Brasilien sind etwas, aber nicht viel niedriger als in Deutschland. Günstig sind vor allem Fleisch, Obst und Gemüse (alle mit extrem guter Qualität), teuer ist quasi alles, was importiert werden muss (Hygiene-Artikel, Schokolade, Wein, Frühstücksflocken u.Ä.).

Sprache

In Brasilien ist es meiner Meinung nach wirklich wichtig, flüssig Portugiesisch zu sprechen. Viele Menschen – leider auch viele Studenten – sprechen wenig bis gar kein Englisch und gerade in kleineren Städten, wie Pelotas, ist Portugiesisch für fast alle die einzige bekannte Sprache. Spanisch hilft beim Verstehen, verstanden wird man damit aber nicht besonders gut. Aus dem Bauch heraus würde ich zumindest B1 als Sprachniveau für eine Famulatur empfehlen.

Verkehrsbindungen

Fast alle Reisen werden in Brasilien mit dem Reisebus absolviert. Mangels Schienennetzen gibt es fast gar keine Züge und Fliegen ist normalerweise sehr teuer. Dafür sind die Reisebusse von guter Qualität. Für längere Strecken empfehle ich immer die Optionen „Semi-Leito“ oder „Leito“ (Halb-Liegen oder Liegend) zu wählen und über Nacht zu fahren. Dann lassen sich aber auch Busreisen von 8-12 Stunden gut aushalten. Fast alle Unternehmen bieten im Bus gratis Wasser an und halten regelmäßig an Raststätten.
Zum Einschätzen: Eine Fahrt von Pelotas nach Florianópolis (712 km) dauert 11 Stunden und kostet ca. 40 Euro. Die Preise für Flüge auf der gleichen Strecke beginnen bei 150 Euro.

Kommunikation

Dank WhatsApp und anderen Apps ist es aus dem WLAN sehr einfach nach Deutschland Kontakt zu halten. Anrufe laufen fast in Echtzeit ab. Um im Zielland zu kommunizieren lohnt es sich aber, vor allem zu zweit, eine brasilianische SIM-Karte anzuschaffen. Das ist nur leider nicht ganz unkompliziert. Die Firma „Claro“ bietet z.B. eine Prepaid-Sim an. Um diese einzurichten ist aber die sogenannte CPF-Nummer nötig – eine Nummer die jeder Brasilianer als eine Art Steueridentifikationsnummer erhält und ständig angeben muss. Am Besten fragt ihr also euren LEO vor Ort, ob er oder sie dabei mit der eigenen CPF aushelfen kann. So lief es bei uns und ab da funktionierte die SIM-Karte gut.

Unterkunft

Wie bereits erwähnt, bin ich mit meiner Freundin nach Pelotas gereist. Wir haben im Bewerbungsformular der IFMSA den Wunsch angegeben, zusammen zu wohnen, wenn möglich. Netterweise war das für den LEO der UCPEL kein Problem und er nahm uns für die vier Wochen in seiner Wohnung auf, in der er noch ein Zimmer frei hatte. Gerade das Wohnen in einem brasilianischen „Haushalt“ habe ich als extrem bereichernd empfunden. Wir haben viele Nachmittage mit unserem Gastgeber gesessen und uns über Unterschiede und Gemeinsamkeiten ausgetauscht und uns sehr gut verstanden. Das Ganze hat sich zu einer richtigen Freundschaft entwickelt und wenn alles glatt geht, kommt er sogar bald nach Deutschland, um wiederum hier eine Famulatur zu machen und Europa kennenzulernen.
In der Wohnung gab es alles, was man so zum Leben braucht. In Brasilien wird fast immer am Gasherd gekocht, was hier ja eher ungewöhnlich ist. Man gewöhnt sich aber schnell daran. Auch Bettwäsche, Decke und Kissen hatte er für uns bereit. Handtücher hatten wir selbst dabei.

Literatur

Ein Reiseführer und ein (medizinisches) Wörterbuch haben mir geholfen. Ansonst habe ich mich im Vorfeld nicht großartig informiert. Eher ist durch den Aufenthalt ein Interesse für Kultur und Geschichte der „Gauchos“, der Südbrasilianer entstanden, das ich jetzt weiterverfolgen werde.

Mitzunehmen

Wäsche, Handtücher, Sportsachen, Reiseapotheke, Bücher, Stethoskop und Kittel (wichtig!), Unterhaltung für regnerische Nachmittage. Unser Host hat sich sehr über ein kleines Gastgeschenk aus Deutschland gefreut.

Reise und Ankunft

Die Flüge gingen von Berlin über Paris und Rio de Janeiro. Mit einer Fluggesellschaft zu buchen lohnt sich, weil so das Gepäck recht einfach weiter transportiert werden kann. Lediglich nach dem internationalen Flug ist wichtig zu beachten, das Gepäck abzuholen, durch den Zoll zu gehen und danach wieder aufzugeben.
Wir landeten in Porto Alegre und hatten verabredet, dass wir erst noch zwei Tage dort verbringen bevor wir von einer Kommilitonin unseres Hosts abgeholt und mit dem Auto nach Pelotas gebracht wurden. Zwei oder drei Tage haben mir persönlich sehr gutgetan, um mit dem Jet-Lag zurecht zu kommen. Im Endeffekt habe ich mich 5 Tage nach der Ankunft in Brasilien erstmals im Krankenhaus vorgestellt.

Tätigkeitsbeschreibung und fachliche Eindrücke

Meine Famulatur fand auf der Pädiatrischen Station des Hospital Sao Francisco da Paula in Pelotas statt. Dieses ist Lehrkrankenhaus der Universidade Católica de Pelotas. Am ersten Tag brachte mich mein Host morgens (per Uber) zum Krankenhaus und stellte mich meiner betreuenden Ärztin vor, die sich als sehr nett, kompetent und vor allem motiviert herausstellte. Sie räumte mir gleich von Beginn an viele Freiheiten, was meine Tagesgestaltung anging, ein. Ich durfte zwischen allen Bereichen der Pädiatrie frei wechseln, das heißt Station, Neugeborenen-Station, Geburtssaal und Notaufnahme. Ein normaler Tag begann für mich dann mit der Visite auf der Allgemeinpädiatrischen Station. Hierzu ist zu erwähnen, dass in Brasilien allgemein, in Pelotas aber besonders, ein Großteil der ärztlichen Aufgaben von Studenten erledigt wird. Für Studenten des 4. Jahres, die aktuell Pädiatrie belegen, ist es so z.B. Pflicht morgens je ein bis zwei Patienten der Station zu visitieren, einen Verlauf (u.U. mit angepasster Medikation, Procedere) zu schreiben und das Ganze dann in einer Runde, mit der verantwortlichen Stationsärztin, vorzustellen. Die Studenten haben ab dem ersten Semester einige Stunden dieses eigenverantwortlichen Patientenunterrichts und meiner Meinung nach sind sie dadurch deutlich weiter, als der Durchschnitt der deutschen Studenten zum gleichen Zeitpunkt des Studiums, vor allem was den Umgang mit dem Patienten und körperliche Untersuchungen angeht. Ich konnte mich so vormittags nahtlos in das System einfügen, behandelte meine zwei Patienten auch über längeren Zeitraum hinweg. In der großen Runde fiel es mir zuerst etwas schwer, meinen Patienten kurz und knackig vorzustellen, mit der Zeit gewöhnte ich mich aber an Abkürzungen und Dialekt der südbrasilianischen Mediziner. Zu der Visite kam am Vormittag auch noch eine tägliche Diskussionsrunde über ein Krankheitsbild, das am Vortag von der Stationsärztin festgelegt wurde. So schaute sich jeder Student am Nachmittag z.B. die Neugeborenensepsis an und am Folgetag wurde nach der Patientenbesprechung ca. 20-30 min darüber gesprochen.
Zu erwähnen ist vielleicht noch, dass sowohl Ärzte, als auch Studenten, keine der „einfachen“ invasiven Tätigkeiten (Blut abnehmen, Zugänge & DKs legen usw.) übernehmen. Diese gehören vollständig in den Bereich der Pflege, die mit deutlich mehr Freiheiten und Aufgaben ausgestattet ist, als hier. Zur Visite gehört auch fest die Meinung der Schwester, die den Patienten betreut.
Meine Nachmittage verbrachte ich meist in der pädiatrischen Notaufnahme, die mir besonders eindrücklich im Gedächtnis geblieben ist. Der sog „Pronto Socorro“ (in etwa „Soforthilfe“) sieht nämlich, im Vergleich zum relativ organisierten Rest des Krankenhauses, ziemlich erschreckend aus. Die Patienten liegen auf einfachen Liegen links und rechts auf dem gesamten Flur, der so einen einzigen Krankensaal bildet. So warten die Kranken, normalerweise begleitet von Angehörigen, die sie mit Essen und Trinken versorgen, auf ihre Aufnahme auf eine der Stationen. Bei ca. 100 Patienten in einem zusammengehörigen Raum ist besonders der Geruch erschlagend. Zumal das Desinfektionsmittel in Brasilien auch noch nicht besonders verbreitet ist.
Die Kindernotaufnahme setzt sich zum Glück davon etwas ab, befindet sich in einem abgetrennten Bereich, der auch noch einige Zimmer für diejenigen Kinder hat, die auf Station aufgenommen werden sollen. Hier ist der Arbeitsablauf wie folgt: die Studenten warten in einem ersten Raum und nehmen die kleinen Patienten auf, machen eine vollständige Anamnese und eine pädiatrische Untersuchung. Daraufhin formulieren sie eine Verdachtsdiagnose und schlagen eine Therapie vor. Alles zusammen wird dann in einem zweiten Raum den 2-4 Pädiatern vorgestellt, die entweder abzeichnen oder nachuntersuchen. So können sehr viele Patienten mit relativ wenigen Ärzten behandelt werden. Auch hier lernen die Studenten (5. Jahr) sehr routinierte Untersuchungen und Anamnesen durchzuführen und entwickeln recht schnell ein Gefühl für verschiedene Arten von Patienten.
Abgesehen von diesen beiden Stationen, verbrachte ich noch einige Vormittage auf der Neugeborenen-Station, wo ich vor allem die ersten U-Untersuchungen durchführte, oder im Geburtssaal. Auch auf der Intensivstation konnte ich mich manchmal aufhalten. Da aber auf all diesen Stationen, die meiste Arbeit morgens verrichtet wurde, blieben die Nachmittage vor allem auf die Notaufnahme beschränkt.

Land und Leute

Zu diesem Thema kann ich grob zwei Dinge sagen: Pelotas ist absolut keine aufregende Stadt. Aber jeder Student, den wir während unserer Zeit dort getroffen haben, war fantastisch und wollte etwas für uns tun.
Vor der Reise war mir nicht bewusst, dass es auch im eher reicheren Süden Brasiliens so arme Städte wie Pelotas gibt. Allerdings war die Stadt wohl Jahrzehnte lang auf die Produktion von Trockenfleisch spezialisiert, verlor deshalb aber jeden Reichtum mit der Verbreitung des Kühlschrankes und davon hat sich die Stadt bis heute nicht erholt. Dazu kommt die Brasilianische Wirtschaftskrise, die Rio Grande do Sul schwer getroffen hat. So ist es leider nichts Ungewöhnliches, wenn einem auf der Straße Menschen entgegenkommen, die einen selbstgebauten Wagen hinter sich herziehen, auf dem sie Müll sammeln. Auch wurde fast jeder Student, mit dem ich gesprochen habe, schon einmal auf der Straße überfallen.
Nichtsdestotrotz gibt es einige schöne Ecken in der Stadt und Umgebung. Beeindruckend sind die „Charqueadas“, die ehemaligen Landsitze und Produktionsorte der reichen Trockenfleischproduzenten und ein recht schönes Stadtzentrum mit portugiesisch-italienischer Architektur aus dem späten 19. Jahrhundert. Auch der Strandort „Laranjal“ ist nur 20 min entfernt und im Sommer wohl sehr schön.
Ansonsten bleibt aber vor allem der Kontakt mit den brasilianischen Studenten und dieser entschädigte uns für alles, was der Stadt und Umgebung evtl. fehlte! Allen voran unser Host Manu, aber auch viele andere Kommilitonen, luden uns ständig zum Essen ein, nahmen uns mit ins Kino, gaben uns Stadtführungen, halfen uns bei der Planung von Wochenendausflügen und griffen uns im Alltag unter die Arme, wenn mal etwas nicht klappte. Wir waren quasi jeden Abend verabredet und wenn nicht, war zumindest das Zusammensitzen mit Manu ein stetiger Austausch zwischen den Kulturen und wurde nie langweilig.
Ein kleiner Kommentar noch zum Essen: wer Fleisch liebt, ist in Rio Grande do Sul genau an der richtigen Adresse! Es existiert eine riesige Grillkultur, die selbst die deutsche in den Schatten stellt. Außerdem gibt es sehr viele Restaurants, die mit dem Konzept „Preis/kg“ aufwarten. Das ist gerade zum Mittagessen sehr angenehm, weil jeder nur so viel isst, wie er braucht und so auch mal günstig essen gehen kann. Auch die Kantine im Krankenhaus funktioniert ausschließlich nach dem Prinzip.
Ansonsten bilden vor allem Bohnen und reis die Basis der meisten Essen zu Hause und sättigen sehr gut. Wer sich Gemüse wünscht, muss dies oft selbst kochen oder in spezielle Restaurants gehen. Gerade als Vegetarier, ist es nicht sehr einfach auswärts zu essen, da die meisten Gerichte Fleisch als zentrale Komponente beinhalten. Allen Vegetariern empfehle ich, auf den Wochenmärkten einzukaufen und zu Hause zu kochen, das bringt tolle Ergebnisse! Alternativ kommt man bei den Buffet-Restaurants auch immer gut um das Fleisch herum.

Fazit

Alles in allem reise ich sehr bereichert wieder zurück nach Deutschland. Es hat mir unglaublich viel gebracht, mal in einem Gesundheitssystem mit so gravierend viel weniger Mitteln zu arbeiten und zu sehen, wie die Menschen trotzdem nach bestem Wissen und Gewissen heilen – und damit Erfolg haben! Das brasilianische Volk ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich bin mir sicher, viele der Kontakte und Freundschaften auch in Zukunft zu halten und zu pflegen. Für mein Portugiesisch war diese Reise vielleicht genau der letzte Schliff, um mich wirklich sicher in der Sprache zu fühlen, egal in welcher Situation.
Vor allem die Tour durch Montevideo, Buenos Aires und Iguazu kann ich zuletzt allen anderen Studenten empfehlen, die sich in diese Gegend aufmachen. Die Distanzen sind gut überwindbar und die kulturellen Erfahrungen, die ich mit meiner Freundin noch in diesen zwei Wochen nach der Famulatur sammeln konnte, werden wir nie wieder vergessen.
Wir sind uns sehr sicher, dass wir nach Brasilien zurückkehren um auch die anderen Teile des Landes zu erkunden. Vielleicht wagen wir uns dann auch bis an andere Wunschziele, wie Chile oder Peru, vor.

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