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Sudan (MedSIN Sudan)

Chirurgie - SCOPE (Famulaturaustausch)
Anonym

Motivation

Wie so viele andere auch bin ich erst auf den Sudan aufmerksam geworden, als noch 2 Restplätze ausgeschrieben waren.
ich war noch nie vorher in Afrika oder einem arabischen Land, wollte das also so schnell wie möglich nachholen, und zudem wollte ich auch bewusst eher in ein Land, das man als Tourist ohne Sprachkenntnisse vielleicht eher weniger gut bereisen kann. Nachdem mich die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes erstmal gehörig verunsichert hatten, las ich mir doch noch die Erfahrungsberichte vorheriger Famulanten durch. Alle berichteten von den freundlichen Leuten und engagierten Studenten, und dass die Hauptstadt ziemlich sicher sei, also habe ich mich dazu entschlossen, mich zu bewerben.
Und es hat sich wirklich gelohnt!

Vorbereitung

Ich habe mich nicht speziell vorbereitet, außer mir die nötigen Sachen zu kaufen und mich psychisch auf die Hitze einzustellen. ;)
Man sollte das Logbuch für die Famulatur schon ausdrucken und das Famulaturzeugnis als Vordruck mitnehmen, damit man dort nicht am Ende des Monats noch nach einem Drucker suchen zu müssen.

Visum

Die sudanesische Botschaft ist für unsere Verhältnisse nicht wirklich ganz verlässlich.
Ich habe den Visumsantrag 5 Wochen vor Abreise abgeschickt, jedoch nichts zurückgekriegt. Als ich eine Woche vor Abflug persönlich vorbeigegangen bin und nachgefragt habe, habe ich mein Visum aber schon am nächsten Tag problemlos abholen können (wenn man nicht aus Berlin kommt, dann bekommt man es bestimmt nach einigen Stunden auch am selben Tag).
Man sollte meiner Meinung nach also zur Sicherheit einen Besuch einplanen.
Das Visum Study/Science an sich hat 2017 45€ gekostet.

Gesundheit

Ich habe mich persönlich gegen fast alles impfen lassen (Gelbfieber, Typhus, Meningokokken, Cholera, und alle sonstigen “normalen“ Impfungen aufgefrischt), man kann das aber vielleicht lockerer sehen. Eine Impfberatung vor Reisen kriegt man in manchen Gesundheitsämtern übrigens kostenlos!
An Medikamenten habe ich was gegen gegen Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Hautirritationen und noch Antibiotika mitgenommen. AB kriegt man im Sudan aber auch rezeptfrei aus der Apotheke, was ich genutzt habe, als ich mir einen HWI zugezogen habe. Hat auch gut geklappt.
Nützlich war auf jeden Fall das Desinfektionsmittel, da es auch in den Krankenhäusern keines gab.
Gegen Moskitos hab ich ein Moskitonetz und Insektenspray dabeigehabt. Besprecht mit einem Arzt , der sich auskennt, ob ihr eine Chemoprophylaxe gegen Malaria nehmen solltet. Von uns hat es keiner gemacht und es ist nichts passiert, aber Khartum/Omdurman scheinen nicht malariafrei zu sein. Unsere LEO und die Schwester einer anderen Sudanesin sind während unserer Famulatur hier an Malaria erkrankt.

Sicherheit

Das Problem ist in Deutschland, dass es sehr wenige Neuigkeiten und Informationen aus dem Sudan bis zu uns schaffen. Und wenn doch, dann sind es natürlich die schlechten.
Beim Lesen der Seiten des Auswärtigen Amtes kriegt man eh bei fast jedem Land Schweißausbrüche (auch wenn man die Informationen trotzdem ernst nehmen sollte), und wenn man Leuten von der bevorstehenden Reise erzählt, kommt es öfters mal vor, dass man erstmal nach der Terrorgefahr gefragt wird.
Lasst euch wirklich nicht verunsichern.
Aus meiner Erfahrung ist es in Khartoum und Omdurman sehr sicher gewesen. Es gab keinen einzigen Moment, in dem ich dachte, Angst haben zu müssen.
Die rechtlichen Vorschriften und das wirkliche Leben scheinen im Sudan ein Stück weit auseinanderzugehen. Uns wurde zum Beispiel erklärt, dass es für Frauen eigentlich verboten sei, Hosen zu tragen, aber niemand kümmert sich wirklich um diese Regeln. Alles wird sehr entspannt gesehen.
Wir waren mit Begleitung öfters auch abends und nachts unterwegs, sind tagsüber auch mal alleine herumspaziert, und es ist nie irgendetwas passiert. Das einzige Unangenehme war höchstens, dass man als offensichtlicher Ausländer wirklich ständig angestarrt/beobachtet wird. Das ist aber eher aus freundlicher Neugier heraus.
Und der Fahrstil. Der ist auch nicht der sicherste. ;)
Natürlich sollte man trotzdem die aktuelle politische Lage im Auge behalten und sich von Streitereien etc. fernhalten.
Es kann sein, dass die Leute im Sudan ziemlich antisemitisch sind, da habe ich aber kein umfassendes Bild. Es gab eine Situation, in der sich zwei Sudanesen darüber unterhalten haben, wie toll Hitler doch sei, weil er Juden ermordet hat. (Und das war sehr ernst gemeint!) Auf Nachfrage wurde mir nur gesagt, jüdische Menschen seien einfach schlecht und anders. Da sollte man vielleicht Vorsicht walten lassen.
Für LGBT+-Menschen gilt: Homosexualität ist hier illegal. Auch die sehr liberalen Ahfad-Studentinnen sind ca. zur Hälfte der Meinung, dass homosexuelle Menschen gesteinigt werden sollten. Man sollte sich dessen bewusst sein, wenn man vorhat, herzukommen. Es wird aber generell nicht nach Hinweisen möglicher Homosexualität etc. gesucht, und bei einem Poetry Slam-Abend in Khartum habe ich auch zwei schwule Männer getroffen, die zumindest in der liberalen Szene offen mit ihrer Sexualität umgingen. Man sollte seine eigene Identität selbst nicht offen diskutieren, während man hier ist, aber sonst ist es definitiv möglich, eine Famulatur zu machen, ohne dass man viel Angst haben muss.
Über die Behandlung von transgeschlechtlichen und genderqueeren Menschen kann ich leider nichts sagen.

Geld

Fragt am besten eure Kontaktperson, wo man am besten Geld wechselt.
Der offizielle Kurs sind 1€=6-8SD, wenn man in der Stadt wechselt kriegt man ca. 20SD, da wissen die Sudanesen aber besser Bescheid.
Wechselt euer Geld bitte nicht alleine, und schon gar nicht bei den Männern auf der Straße, die mit ihren Geldscheinen rumwedeln.
1l Wasser kostete 5SD, Essen hat meist zwischen 25-50SD gekostet.
Eine Fahrt mit Amjad (ein großes Taxi) kostet je nach Distanz zwischen 30-150SD.
Wir sollten eigentlich zweimal pro Tag Essen bekommen und 30SD für Fahrten kriegen, das ist aber im Endeffekt nicht passiert.
Ich habe in einem Monat unter 150€ ausgegeben, wobei ca. 30-40€ für Mitbringsel etc. draufgegangen sind.

Sprache

Wir sprachen fast kein Wort Arabisch, bevor wir angekommen sind. Man kommt auch so zurecht, aber wenn man vorher wirklich Arabisch lernt, wird man sicherlich nochmal viel mehr mitnehmen können.

Kurzer Crashkurs für Sudanesisches Arabisch, um die Leute dort zu begeistern:
Salam-aleikum: Guten Tag/Hallo
Wo aleikum salam: Antwort auf obige Begrüßung
Keef, tamam?: Wie gehts, ok?
Tamam.: Mir geht es gut
Meya-meya: Mir gehts 100% super. (Wörtlich: 100%)
Alhamdullilah: Alles Lob gebührt Allah (kann ungefähr heißen: Gott sei dank geht es mir gut, oder auch, dank Gott soll es bald wieder besser gehen)
Inshallah: So Gott will ("Will we be there on time?"-"Inshallah". Weißte Bescheid.)
Shukran: Danke
Bi kam: Wie viel kostet es?
Die Zahlen sollte man auch beherrschen, dann kann man gleich viel unproblematischer einkaufen gehen.

Verkehrsbindungen

Ich persönlich bin mit Turkish Airlines geflogen, es gibt auch zahlreiche andere Fluggesellschaften, die mit Zwischenstopp nach Sudan fliegen.
Im Land selber kommt man gut mit Rikshas umher, wenn es relativ kurze Wege sind, ansonsten kann man ein Amjad (großes Taxi) auf der Straße rufen oder den Bus nehmen, wenn man sich etwas auskennt.
Mit der App Tirhal kommt man auch gut ans Ziel, auch wenn es etwas teurer ist (für unsere Verhältnisse immer noch völlig ok).

Kommunikation

Die Studenten und Ärzte sprechen mehr oder weniger gutes Englisch, sodass man sich gut verständigen kann. Bei der restlichen Bevölkerung kann man mal Glück und mal Pech haben, aber man kommt generell ganz gut durch.

Für uns hat sich außerdem als gute Methode erwiesen, vom Krankenhausschriftzug ein Bild zu machen, und dieses den Rikshafahrern zu zeigen, so mussten wir nicht immer eine Kontaktperson anrufen, die dann mit dem Fahrer für uns geredet hat.

Unterkunft

Ein Fahrer hat mich in unser Apartment (Guesthouse der Ahfad-Uni) gefahren, das wir uns mit einem sehr freundlichen britischen Englischlehrer der Ahfad-Universität geteilt habe. Es gab Wifi, Trinkwasser auch aus einem Dispenser.
Die Schlafzimmer und das Wohnzimmer hatten Klimaanlagen, die allerdings wirklich laut waren. Man gewöhnt sich nach 2,3 Nächten daran, aber man kann auch Ohrstöpsel mitnehmen.
Die hygienischen Zustände waren ok, aber natürlich etwas schlechter als in Deutschland.
Nach anderthalb Wochen mussten wir in ein anderes Apartment umziehen: Die Verantwortliche des Guesthouse war etwas komisch drauf und hat uns rausgeworfen, nachdem wir nett nachgefragt hatten, ob die andere Famulantin aus Indien eventuell zu uns ziehen könnte, da sie noch bei ihrer Kontaktperson untergebracht war. Wir sind für eine Nacht mit derselben Famulantin in einer gemieteten Wohnung geblieben, danach sind wir in eine andere gezogen, die die Universitätsleute für angemessener hielten.
Hier gab es wieder ein Bad und Küche für uns, Klimaanlage war vorhanden, Mücken dafür gar nicht.
Bettbezüge wurden uns in dieser Wohnung nicht gestellt, weswegen ich ganz froh über meinen Hüttenschlafsack war. Man hätte sicherlich aber auch welches bekommen können, wenn man bei den Kontaktpersonen Bescheid gesagt hätte.
Etwas ungünstig war in der neuen Unterkunft die Ausgangssperre nach 21 Uhr, aber nachdem wir das zweite Mal zu spät zurückgekommen sind, hat es dann auch niemanden mehr gekümmert, und wir sind immer von der Security reingelassen worden.

Literatur

Ich habe mir persönlich den Reiseführer von Bradt zugelegt, der noch von 2012 ist und einige Informationen geboten hat, im Endeffekt ist das aber auch nicht unbedingt nötig. Wenn ihr Interesse habt, dann googelt einfach Sudan travel und schaut bei wikitravel.org und so weiter vorbei. Die Informationen sind allerdings auch dort nicht immer unbedingt aktuell.

Mitzunehmen

Kleine Packliste:
-Sonnencreme
-lange Kleidung, am besten aus Baumwolle oder Leinen, ist gut bei viel Schweiß
-Moskitonetz
-Moskitospray
-Handtücher
-Arztkittel
-gegebenenfalls OP-Kleidung
-Desinfektionsmittel
-Bücher
-Feuchttücher und Toilettenpapier
-Bücher oder sonstige Unterhaltungsmittel
-3 oder mehr Passbilder
-vielleicht kleine deutsche Mitbringel :)

Reise und Ankunft

Ich habe per whatsapp ausgemacht, dass ich vom Flughafen abgeholt werde. Das hat sehr gut geklappt, obwohl ich um 1 in der Nacht ankam.
Die Studentin, die mich empfangen hat, hat für mich gleich Geld gewechselt und mir am nächsten Tag sowohl Geld als auch eine sudanesische SIM-Karte mitgebracht.
Die Studenten vor Ort haben sich praktisch um alles gekümmert, sodass ich keinem wegen irgendwas hinterherrennen musste.
Die Registrierung wurde auch für uns von den Studenten erledigt, allerdings erst nach 2 Wochen.

Tätigkeitsbeschreibung und fachliche Eindrücke

Wir waren beide für die Chirurgie eingeteilt und waren nach 5 Tagen das erste Mal auf Station. Man kann die Krankenhäuser nicht mit Deutschland vergleichen. Die Ärzte haben eine sehr gute Ausbildung, aber im Gesundheitssystem mangelt es überall an Geld. Im Omdurman Teaching Hospital sieht man wirklich sehr wenig Hygiene, überall sind Fliegen, Desinfektionsmittel habe ich kein einziges Mal zu Gesicht bekommen. Das kann erstmal gewöhnungsbedürftig sein.
Die Pflege wird von der Familie der Patienten übernommen, und für das Chirurgiebesteck und alles mögliche medizinische Material müssen die Leute selbst aufkommen.
Man sieht sehr weit fortgeschrittene Krankheitsbilder, da die Leute erst sehr spät zum Arzt gehen, vor allem Brustkrebse, Hernien und Abszesse waren bei uns häufig, aber auch sehr viele Amputationen aufgrund eines schlecht kontrollierten Diabetes.
Die Ärzte waren allesamt sehr freundlich und haben viel erklärt, zudem helfen einem die anderen Studenten immer weiter.
Mit den Patienten konnte man selbst nicht so gut kommunizieren, da die Leute eher kein Englisch sprachen. Da mussten Studenten oder Ärzte für uns übersetzen.
Jeder Arbeitstag sah bei uns immer anders aus. Mal ging man mit Studenten umher, um Anamnesen und Patientengeschichten aufzunehmen, mal gab es eine Visite oder eine Lektion über ausgewählte Themen vom anwesenden Chirurg, und andere Male konnte man bei Kontrolluntersuchungen und Anamnese den Ärzten zuschauen und die Krankheiten erklärt bekommen. In den OP durften wir auch, und bei einfachen Standardeingriffen darf man Hakenhalter sein. Der Arbeitstag ist viel kürzer als in Deutschland. Der längste hat bei uns inklusive anderthalbstündiger Mittagspause ungefähr 7 Stunden gedauert.
Offiziell sah der Wochenplan bei uns folgendermaßen aus: Sonntags ging man mit Ärzten auf eine Visite mit, die extra für die Studenten des 5. und 6. Studienjahres veranstaltet wird und besprach im Nachhinein bestimmte Themen, die sich die Studenten wünschen.
Am Montag ging es in OP um Operationen zu beobachten oder zu assistieren. Dienstags sahen wir bei der chirurgischen Ambulanzsprechstunde zu, in der es sehr viele Abszesse und Hernien zu sehen gab. mittwochs gab es wieder Visiten, donnerstags sind wir dann in einer Referral Clinic gewesen, in die die Patienten zur Nach- und Kontrolluntersuchungen kamen.
Größtenteils schaut man zu und lässt sich Sachen erklären, man kann aber die Ärzte fragen, ob man verschiedene Sachen lernen kann, und in dem Fall kümmern sich die Leute auch!

Land und Leute

Die Leute sind wirklich sehr sehr freundlich und zuvorkommend. Ich habe Bekanntschaften gemacht, bevor ich überhaupt das Flugzeug verlassen habe, und wurde bei der Rückfahrt noch in Basel von einem Sudanesen, der mich vom Flughafen in Khartum erkannt hat, nach Nubien eingeladen.
Wir wurden gleich in der ersten Woche zu einer Familienfeier anlässlich des Eid Al-Adha eingeladen, bekamen Henna (auch wenn man sich vorher über black henna informieren sollte), wurden in diverse Restaurants und Straßenläden mitgenommen und saßen gemütlich zusammen am Nil.
Man wird oft auf der Straße angesprochen und kann wenn man Lust hat, kurze Gespräche mit allen möglichen Leuten führen.
Die Leute sind sehr interessiert und lassen sich gerne auf Gespräche ein, und fragen oft, wie es einem denn so im Sudan gefalle. Gastfreundlichkeit ist hier sehr wichtig. Mit Ausnahme der Guesthouse-Verantwortlichen sind wir eigentlich nie auf Probleme mit den Menschen gestoßen.
Alles wird sehr entspannt gesehen. Pläne sind nie fest, man bekommt oft erst kurz vorher Bescheid, dass gleich noch etwas ansteht, die Uhrzeit braucht man sich sowieso nicht ausmachen, und vor 15 Uhr sind wir außer für die Arbeit selten aus dem Haus gekommen. Wenn man sich einfach darauf einlässt und jeden Tag so nimmt, wie er kommt, dann ist diese Mentalität sehr angenehm.
Die LEO hat oft etwas mit uns unternommen und war immer für uns da, wenn wir Fragen hatten.
Ansonsten kann man sich viele Telefonnummern netter Leute besorgen und einfach immer nachfragen, ob sie Lust haben, etwas zu unternehmen.
Man sollte sich jedoch Bücher oder ähnliches mitnehmen, da man doch schon manchmal einfach nichts zu tun hat.
Falls man Zeit und Lust hat, empfehle ich, sich abends ein Taxi nach Khartum zu schnappen und dort ein modernes Cafe (z.B. Caffeine) zu besuchen, um neue Leute kennenzulernen. So haben wir auch sehr nette Leute getroffen und konnten an sehr interessanten Gesprächen über Kultur, Politik etc. teilhaben.
Man kommt gut mit der App Tirhal durch die Stadt. Das ist praktisch das sudanesische Uber und ist zwar für sudanesische Verhältnisse teuer, aber umgerechnet kostet eine ca 30-minütige Fahrt vielleicht 6€.
Man sollte nur die Adressen parat haben und sich bewusst sein, dass die meisten Fahrer fast kein Englisch sprechen. Man kann immer umherstehenden Sudanesen das Telefon höflich in die Hand drücken und die überall verständliche Geste für "hier" machen, das funktioniert auch. ;)

Social Program

* Omdurman-Markt
* Zeremonie der Sufis
* Nationalmuseum
* Hochzeiten
* Traditional Day mit Kochen & Kleidung ausprobieren
* Pyramiden
* Tuti-Island
* Nilstraße
* usw.

Fazit

Der Sudan ist ein wunderbares Land für eine ifmsa-Famulatur, vor allem, weil man das Land ohne Kontakte innerhalb des Landes nicht ganz so gut bereisen kann. Man lernt eine neue Kultur und sehr viele supernette Leute kennen.
Man muss sich allerdings auch bewusst sein, dass man für einen Monat auf viele Kleinigkeiten, die man in Deutschland gewohnt ist, verzichten zu müssen: Es ist schwerer, schnell an Essen ranzukommen, von dem man keinen Durchfall kriegt, es ist die ganze Zeit heiß, die Luft in der Stadt ist sehr schlecht und es ist überall laut.
Das ist aber alles definitiv auszuhalten und insgesamt ist es einfach die Erfahrung wert! Traut euch :)

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