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;AECS(Catalonia);Function alterations (phagocytosis and intracellular Killing) in GALT (Gut associated lymphoid tissue) macrophages in an experimental model of cirrhosis with ascites in rats. Its relation with bacterial translocation and spontaneous bact

Verschiedene - SCORE (Forschungsaustausch)
von Débora-Michèle, Bochum

Motivation

Ich wollte einen SCORE-Exchange machen weil ich bereits eine Famulatur im Ausland gemacht habe, und zwar in Südamerika. Diesmal wollte ich nach Europa und weil Spanisch meine Muttersprache ist, bot sich Spanien an. Mit Kalaonien habe ich ir dann eine Herausforderung stellen wollen, um noch eine andere Sprache und Kultur kennenzulernen

Vorbereitung

Ich habe mich eigentlich gar nicht vorbereitet. Katalonien ist ja auh nicht besonders weit weg. Ich hatte mir zwar vrogenommen mir ein wenig Catalán anzueignen und mir was für das Labor anzuschauen, aber dazu bin ich vorab leider nicht gekommen.

Visum

Da Barcelona in der EU liegt war ein Visum nicht nötig.

Gesundheit

Ich erinnere mich nicht daran etwas bezüglich meine Gesundheit eingereicht zu haben. Katalonien hat ja auch keine großartig anderen Regelungen oder Gefahren als Deutschland, sodass ich mich auch nicht impfen musste.

Sicherheit

Da Barcelona eine typische Touristenstadt ist, sollte man sich auf jeden Fall vor Taschendieben in Acht nehmen. Ich habe mich bemüht darauf zu achten wo meine Wertsachen sind, währen ich die Metro nutze. Ansonsten war es aber ziemlich sicher und ich hatte keine Angst Nachts alleine über die Straße zu gehen.

Geld

Eigentlich waren die Preise recht ähnlich. Museen beispielsweise waren extrem teuer und vor allem alles im Zusammenhang mit Gaudí war wirklich kostspielig. Kaffee und Gebäck andererseits waren recht billig. Das Essen im Krankenhaus war sehr teuer (8€).

Sprache

Da ich Spanisch als Muttersprache spreche, hatte ich keine Probleme zu kommunizieren, auch wenn ich sehr überrascht war wie wenig Spanisch gesprochen wird. Catalán ist definitiv die Hauptsprache aber mit Spanisch ud Französisch kentnissen kommt man auch damit klar. Mir war nieman böse, wenn ich freundlich gesagt habe, dass ich nur Spanisch spreche. Meine Mitbewohner konnten alle nur Englisch und kamen auch damit sehr gut aus. Generell können die Barceloner besser Englisch als der Rest Spaniens.

Verkehrsbindungen

Ich habe für die Metro für einen Monat in zwei Zonen (Mein Krankenhaus war etwas außerhalb in Sabadell) 72 € gezahlt. Das hat sich aber auch wirklich gelohnt, denn die Infrastruktur ist exzellent und ich habe jeden Tag mehrfach Bus, Bahn und Metro genutzt.

Kommunikation

Zuhause hatte ich WLAN und aufgrund des neuen EU Gesetzes musste ich mich nicht um eine Prepaid Karte kümmern, sondern konnte alle Vertragsvorteile meines Handys nutzen. Vor Ort haben wir nur über Whatsapp oder Facebook kommuniziert.

Unterkunft

Wir wurden zu sechst in einem AirBnB Appartment untergebracht und hatten Mehrbettzimmer. Es war super ausgesattet und wir haben gerne zusammen gekocht und gegessen. Meine Mitbewohner kamen aus Japan, Thailand, Peru und Indien, sodass man so dann auch nochmal mehr Kultur erfahren konnte.
Mir wurde von meiner CP gesagt, ich müsse Bettzeug und Handtücher mitbringen, was sich als Blödsinn rausgestellt hatte. Also sowas würde ich dann nochmal genau erfragen.

Literatur

Ich muss zugeben, dass ich zu faul war mir ein spezielles Reisebuch zuzulegen. Ich habe eigentlich nur Tripadvisor genutzt und vor Ort jeden nach Tipps gefragt. So kommt man dann auch an die nicht so touristsichen Orte und Bars.

Mitzunehmen

Im März musste ich wirklich für jedes Wetter bereit sein. Es hat während des Monats geschneit und am Ende hatte ich einen großen Sonnenbrand. Ansonsten gab es eigentlich nichts zu beachten und man kann sich dort auch leicht alles besorgen.

Reise und Ankunft

Die Anreise lief entspannt ab und meine CP hat mich am Flughafen abgeholt. Sie war leider schlecht vorbereitet und wusste nicht genau wo ich wohnen werde, aber das hat sich schnell geklärt. Ich kam vier Tage vor Beginn meines Praktikums an und habe die Zeit genutzt um mir die Stadt alleine anzuschauen.
Am ersten Tag hatte ich leider keine Begleitung. Ich hatte allerdings eine sehr lange Anfahrt (1,5 h) und musste auch viel diskutieren, da mir eine Famulatur zugeteilt wurde, sodass ich empfehlen würde, auf eine Begleitung zu bestehen oder sehr gut Spanisch zu sprechen.

Tätigkeitsbeschreibung und fachliche Eindrücke

Ich hatte mich auf ein Projekt für SCORE beworben. Ein paar Tage vor meiner Anreise wurde mir gesagt, dass es dieses Projekt nicht mehr gäbe und ich ein anderes bekommen würde. Am ersten Tag hat der Chefarzt mir aber gesagt, dass es auch dieses Projekt nicht gibt und ich vielmehr mit ihm auf Station sein würde. Ich habe dann mit viel Diskussion dafür gesorgt, dass ich im Labor des Krankenhauses an der Seite des Laborpersonals arbeiten konnte. Ich hatte dadurch aber kein einziges Projekt, sondern habe jeden Tag einen Einblick in die Arbeit von verschiedenen laufenden Projekten des Hauses erhalten. So habe ich auf jeden Fall viel gelernt bezüglich Arbeitsmethoden (DNA Aufreinigung, Blut, Sputum, ...). An einzelenen Tagen habe ich eine Ärztin bei ihrer klinischen Forschung begleitet und konnte auch so etwas neues mitnehmen. Ich habe Histo-Schnitte angefertigt und durfte auch einen Versuch an einer Laborratte durchführen. Das Labor an sich war im Vergleich zu den Laboren in meiner Uni sehr viel besser ausgesattet und hoch modern. Das einzige was meiner Meinung nach unschön war, war die Haltung der Tiere, da die Käfige sehr klein udn dreckig war und auch die Sedierung etwas fragwürdig war. Ansonsten habe ich aber sehr viel mitnehmen können und wurde im Labor, trotz der spontanen Umstellung, sehr herzlich aufgenommen. Ein kleiner Nachteil war, dass ich dadurch kaum jemanden kennengelernt habe, da ich nur an der Seite einer Laborassistentin gearbeitet habe und auch so gut wie keine Ärzte gesehen habe.
Außerdem lag das Labor und das Krankenhaus sehr weit, sodass ich täglich über drei Stunden unterwegs war Dafür earen meine Arbietszeiten aber sehr entspannt und ich musste zwischen halb nuenen und neun Uhr da sein und konnte miesten szwischen 13 und 15 Uhr gehen. Ich hättte bestimmt auch eher gehen können, aber bin meistens bis zum Ende der Laborarbiet geblieben. Die Arbeitszeiten die ich auf Station mitbekommen habe schienen auch sehr flexibel und allegmein waren alle Mitarbeiter eher ungestresst im Verlgleich zu Deutschland.
Da ich kein Ctalán spreche, habe ich mit allen auf Spanisch gesprochen. Das ging aber ohne Probleme. Es gab oft nette Unterhaltungen über die Unterschiede ziwschen Deutschland und Katalonien und ich habe sogar ein wenig Catalán beigbracht bekommen.
Man kann also sagen, dass ich trotz großer Umstände am Anfang, eine sehr schöne Laborerfahrung hatte und alle sehr begeistert waren, jemandem etwas über Barcelona und das Labor beizubringen, solange man Interesse zeigt. Ich habe wirklich viel gelernt.

Land und Leute

MIt meinen Mitbewohnern habe ich jeden Tag viel machen können, da wir recht zentral gewohnt haben. An Museen kann ich wärmstens die Sagrada Familia empfehlen, der hohe Preis ist es wert. Donnerstags ist das Picasso Museum abends gratis und jeden ersten Sonntag im Monat hat jedes Meuseum frei geöffnet. Das Kunstmuseum auf Montjuic bietet eine riesen Auswahl und Park Güell ist natürlich auch ein must-see. An Aussichtspunkten kann ich die Bunker empfehlen und den Berg Tibidabo. Mit dem Zweizonenticket komt man mit dem Ferrocaril, der Seilbahn und einem Bus gratis dahin und kann eine tolle Aussicht über die Stadt bis zum Meer genießen.
Es gibt praktisch jedes Wochenende irgendein Festuval oder ähnliches, sodass es nie langweilig wird. Falls man mal doch nicht weiß wohin, gibt es ja noch den Strand. NAchts sollte man minderstens ein mal im Razzmatazz gewesen sein- einem der größten Clubs. Auch gibt es öfters Straßen/Nachbarschaftsfeste mit typischem Essen (Calcotera!). Das Essen generell ist vermutlich so wie man es erwartet. Paella sollte man nicht unter 15 Euro essen, und auch nur in Gruppen, da sie sonst einfach nicht gut ist. Typisches Apperativ ist Vermouth und dazu Chips oder Oliven oder Pinxos. Bocadillos sind auch ziemlich typisch. Und zum naschen Xurros und Crema Catalan. Es gibt wirklich genug leckeres Essen. Aber zum Glück auch genug zum Unternehmen, sodass man sich auch mal bewegen kann.
Die Leute sind viel ausgehfreudiger und offener als bei uns und es gibt so unfassbar viele bar und Cafes, dass man jeden Tag was neues ausprobieren kann. Mit dem Spanisch sorechen hatte ich keine Probleme. Viel mehr war die politische Situation teilweise etwas unangenehm. Im Gegensatz zu Deztschland wurde die politische Meinung sehr anch außen getragen und selbst Ärzte hatten die glebe Schleife als politisches Statement auf dem Kittel. Ich habe eigentlich niemanden kennengelernt der gegen Puigedemont war und zu dem Zeitpunkt, wo ich da war, war es grade etwas brisant, sodass sich jeden Tag über nichts anderes unterhalten wurde. Ich habe auch Leute kennengelernt, die später auf Demonstartionen von Polizisten verletzt wurden. ich perönlich habe mich aus diesen Konversationen immer möglichst rausgehalten. Gerne habe ich nach ihrer Meinung gefragt und mir die Situation erklären lassen aber die meisten waren sehr patriotisch und stolz und als Außenstehende wollte ich mich da nicht auf dünnes Eis begeben. Von Demonstrationen würde ich auch abraten, da sie des öfteren schon eskaliert sind.
Nichtsdestotrotz waren alle sehr freundlich und offen zu uns und ich habe mich nie unwohl gefühlt.

Fazit

Auch wenn die Organisation vor Ort wirklich nicht so gut war, hatte ich einen hervorragenden Monat und würde es jeder Zeit nochmal machen. Barcelona ist eine wundervolle Stadt und auch die Laborerfahrung war wirklich toll.

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