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Thailand (IFMSA-Thailand)

Radiologie - SCOPE (Famulaturaustausch)
Anonym

Motivation

Ich war noch nie so wirklich weit weg und wollte es immer noch mal während des Studiums machen. Weil ich aber auch noch eine Auslandsfamulatur machen wollte, dachte ich mir, warum ich dies nicht miteinander kombinieren sollte. Ich wollte gerne eine längere Famulatur in der Radiologie machen, bevor ich mich für ein ganzes PJ-Tertial dafür bewerbe. Da Asien mich schon länger interessierte, entschied ich mich für Thailand zu bewerben.

Vorbereitung

Die Vorbereitung war gar nicht so wild, wie ich dachte. Im Prinzip habt ihr drei größere Dinge zu klären, bevor ihr euch in das Abenteuer stürzt. Wenn ihr von der BVMD akzeptiert seid, könnt ihr so langsam anfangen, euch Impfen zu lassen. Informiert euch dafür am besten im Internet auf der Seite des Auswärtigen-Amtes. Einige Impfungen brauchen echt lange bzw. können auch fiese Nebenwirkungen haben, die du nicht unbedingt in der Prüfungsphase haben willst. Ach ja, checkt bei der Gelegenheit auch gleich noch mal, wie lange euer Reisepass gültig ist. Nachdem ich die Card of Acceptence erhalten hatte, habe ich angefangen nach Flügen zu suchen. Ich studiere zwar eigentlich in Hamburg, bin aber von Frankfurt für echt kleines Geld geflogen. Hier würde ich euch raten, möglichst viele Flughäfen in Betracht zu ziehen und da etwas flexibel zu sein. Ich bin auf einem Montag angefangen und war am Samstag zuvor vor Ort. Bei meinem Rückflug bin ich schon am Donnerstag geflogen und nicht wie geplant am Freitag, weil der Flug einfach 200€ billiger war. Sobald ihr eure Flüge habt, solltet ihr eure Kontaktperson ansprechen, ob ihr zu dem Zeitpunkt schon in eure Unterkunft könnt und ob die euch abholen können. Dann wären da noch die Versicherungen. Ich habe für den Zeitraum meiner Famulatur eine private Berufshaftpflicht und eine zusätzliche Krankenversicherung abgeschlossen. Ihr seid im Ausland beruflich für ein Praktikum unterwegs weshalb die normalen Auslandskrankenversicherungen nicht greifen.

Visum

Hier gibt es wohl Agenturen, die das für euch erledigen. Ich bin allerdigns hier in HH einfach mit den entsprechenden Unterlagen zum Konsulat gegangen und habe das Visum auch direkt bekommen. Wichtig ist hierbei, dass ihr alle Unterlagen dabei habt. Ihr müsst ein ED Visum bekommen, wofür ihr ein offizielles Einladungsschreiben braucht. Ich hatte zwar eins aus der IFSMA-Database, was denen aber erst wohl nicht ganz ausreicht, da es in Holland ausgestellt wurde. Ich habe mein Visum allerdings trotzdem bekommen. Zur Sicherheit stellt man mir in Thailand aber ein neues offizielles Einladungsschreiben vom Krankenhaus aus. Dies reichte ich nach, was aber wohl nicht mehr nötig gewesen wäre. Hier kann ich euch raten, unbedingt ein Multiple Entry Visum zu beantragen. Ich wollte im Anschluss noch nach Myanmar rüber und musste dafür auf ein Thailändisches Amt in Bangkok. Pro weg eine Stunde im Taxi und vor Ort auch noch mal fünf Stunden. Das kann man besser gleich in Deutschland regeln.

Gesundheit

Wie bereits oben beschrieben, solltet ihr euch, sobald ihr von der BVMD die Zusage erhalten habt, mal so langsam euren Impfausweis hervorkramen. Informiert euch auf der Seite des Auswärtigen-Amtes über die aktuellen Impfempfehlungen und fangt an euch impfen zu lassen. Ruft bei eurer Krankenkasse an und klärt ab, was die alles bezahlen und wie du das am besten anstellst. Evtl. lassen die sich ja überzeugen die Kosten zu tragen, wenn du argumentierst, dass du auch noch Urlaub vor Ort machst. Wenn die nicht zahlen wollen, klärt über eure Uni, ob ihr dort nicht ein paar Impfungen abstauben könnt. Wichtig: sobald ihr die CA habt, solltet ihr prüfen, welche Impfungen das KH haben will, in das ihr geht. Ich musste z. B. Nachweisen, dass ich schon Windpocken hatte. Oder gegen sonst was geimpft war. Mein alter Kinderarzt hatte nach über 20 Jahren meine Akte noch und unterschrieb mir sofort ein Schreiben, welches ich für ihn vorformuliert hatte. Sicher macht es Sinn, einige Medikamente mit ins Ausland zu nehmen, allerdings seit ihr als Famulus im KH tätig und sitzt somit an der Quelle. Ich habe mich auch wegen einer Kleinigkeit drei Mal behandeln lassen müssen. Dafür wollte man mir aber keine Rechnung schreiben, weshalb ich mich einfach mit ein paar Donuts bedankt habe. In Thailand ist es generell kein Problem an irgendwelche Medikamente oder an Verbandszeug zu kommen, jedoch wenn ihr Thailand verlassen sollte, nehmt euch wirklich was mit. In Myanmar war ich über alles froh, was ich dabei hatte.

Sicherheit

Eigentlich hatte ich vor mich beim ELEPHANT oder wie das heißt, wie empfohlen, zu registrieren. Dies macht sicherlich Sinn, wenn man mal für eine längere Zeit weggeht. Nun ja ich hatte am Mittwoch die letzte Klausur und bin Freitag geflogen, weshalb ich das mal wieder verpennt habe. Ihr braucht in Thailand, speziell in Bangkok überhaupt keine Angst haben. Klar Taschendiebe wird es überall geben, aber ich habe mich zu jedem Zeitpunkt in Bangkok sicher gefühlt und hatte keine Angst, dass man mich beklaut. Abends solltet ihr, wenn ihr ausgeht etwas aufpassen, dass ihr ein Auge auf euer Getränk habt. Generell solltet ihr absolut die Finger von irgendwelchen Drogen und Co. Lassen, da man in Asien doch etwas strenger damit umgeht, als in Deutschland. Passt z. B. auf euer Gepäck auf, dass euch niemand etwas zusteckt. Die Thais sind ihrem König streng ergeben. Über ihn als Ausländer zu reden ist nicht so gut, also lasst den einfach König sein und redet nicht weiter darüber. Wenn ihr abends unterwegs seid, braucht ihr euren Pass nicht mitzunehmen. Habt aber immer eine Kopie von eurem Ausweis und vom Visum dabei.

Geld

Ich hatte mir für 100€ Thailändische Bath in Deutschland besorgt. Als ich dort war, betrug der Umrechnungskurs ca. 1: 38,5. Für den Aufenthalt in Thailand hatte ich mir eine Kreditkarte von „N 26“ besorgt. Das ist eine recht neue Direktbank, bei der ihr europaweit kostenlos an allen Geldautomaten Geld abheben könnt. In Asien waren die Gebühren ca. 220 THB pro Transaktion. Ein weiterer Vorteil dieser Karte ist, dass ihr eine Push-Benachrichtigung auf dem Handy bekommt, sobald auf eurem Konto etwas passiert. Ihr könnt also immer genau nachverfolgen, was gerade mit eurer Kreditkarte passiert und sie ggf. vom Handy sperren und v.a. wieder entsperren. Wenn ihr eine Kreditkarte mitnehmen, versicher euch vorher, dass ihr unbedingt so Sachen wie den Pin der Karte oder z. B. den Mastercard Secure Code der Karte kennt. Generell hat man allerdings einen besseren Wechselkurs bekommen, wenn man vor Ort in Bangkok Geld getauscht und nicht abgehoben hat. Zusätzlich entfallen hierbei dann Gebühren. Also am besten ein paar Euros mitnehmen und vor Ort tauschen. Ich hatte immer welche in einem Geldgürtel bei mir, was ich sehr beruhigend fand. Das ist ein Gürtel, der auf der Innenseite einen Reißverschluss hat, in dem ihr Geld und noch eine Kopie eures Ausweises dabei habt. Im Supermarkt zahlt ihr ungefähr dasselbe wie in Deutschland. Essen gehen ist jedoch deutlich günstiger und damit meine ich auch Restaurants, nicht nur Garküchen. Bus Taxi, Zug und Flüge sind jedoch deutlich günstiger als in Deutschland.

Sprache

Ich hatte mir für 100€ Thailändische Bath in Deutschland besorgt. Als ich dort war, betrug der Umrechnungskurs ca. 1: 38,5. Für den Aufenthalt in Thailand hatte ich mir eine Kreditkarte von „N 26“ besorgt. Das ist eine recht neue Direktbank, bei der ihr europaweit kostenlos an allen Geldautomaten Geld abheben könnt. In Asien waren die Gebühren ca. 220 THB pro Transaktion. Ein weiterer Vorteil dieser Karte ist, dass ihr eine Push-Benachrichtigung auf dem Handy bekommt, sobald auf eurem Konto etwas passiert. Ihr könnt also immer genau nachverfolgen, was gerade mit eurer Kreditkarte passiert und sie ggf. vom Handy sperren und v.a. wieder entsperren. Wenn ihr eine Kreditkarte mitnehmen, versicher euch vorher, dass ihr unbedingt so Sachen wie den Pin der Karte oder z. B. den Mastercard Secure Code der Karte kennt. Generell hat man allerdings einen besseren Wechselkurs bekommen, wenn man vor Ort in Bangkok Geld getauscht und nicht abgehoben hat. Zusätzlich entfallen hierbei dann Gebühren. Also am besten ein paar Euros mitnehmen und vor Ort tauschen. Ich hatte immer welche in einem Geldgürtel bei mir, was ich sehr beruhigend fand. Das ist ein Gürtel, der auf der Innenseite einen Reißverschluss hat, in dem ihr Geld und noch eine Kopie eures Ausweises dabei habt. Im Supermarkt zahlt ihr ungefähr dasselbe wie in Deutschland. Essen gehen ist jedoch deutlich günstiger und damit meine ich auch Restaurants, nicht nur Garküchen. Bus Taxi, Zug und Flüge sind jedoch deutlich günstiger als in Deutschland.

Verkehrsbindungen

Ich bin mit dem Flieger von Frankfurt für 460€ mit Qatar Airways über Doha geflogen. Generell gilt: Augenauf beim Flüge buchen, hier lässt sich viel Geld sparen. Wenn ihr mal am Wochenende in Thailand in den Süden Fliegen wollt, bucht die Flüge 2-3 Wochen im vorraus und ihr fliegt unglaublich günstig. Wenn ihr mit einem Bus innerhalb von BKK fahren wollt, wird euch das ca. 7 THB, also fast nichts kosten. Bei Tuk Tuks müsst ihr etwas vorsichtig sein. Vorher Festpreis verhandeln oder das nächste nehmen. Beim Taxi besteht ihr auf das Taximeter! Wenn euch der Fahrer keins anbietet, winkt ihr euch das nächste herbei. Taxifahren ist schon wirklich sehr sehr billig in Bangkok, jedoch muss man aufpassen nicht übers Ohr gehauen zu werden. Wir haben oft die App Grab benutzt. Das ist im Prinzip das Thailändische Uber. Vorteil hierbei ist, dass über die App ein Festpreis vereinbar wird, und ihr am Ende keine Diskussionen habt. Allerdings ist es jedoch üblich, dass ihr als Fahrgast die Maut für die Benutzung einer Schnellstraße zahlt, was aber auch nicht die Welt ist. Für den Weg vom Flughafen in die Stadt solltet ihr nicht mehr als 12€ mit dem Taxi zahlen und ca. eine Stunde Fahrzeit einkalkulieren. Mit den Öffis kommt ihr in ca. 45 min an euer Ziel. Vom Flughafen aus, nehmt ihr den Airportlink, welcher euch dann zur nächsten Bangkok Sky Train Station (BTS) bringt. Mit dem fahrt ihr dann weiter. Wenn ihr die BTS oder die MRT (U-Bahn) benutzt, bewahrt ihr euren Fahrschein gut auf, nachdem ihr diese betreten habt. Ihr braucht die Fahrkarte um die Station zu verlassen.

Kommunikation

Die Kommunikation lief vorab eigentlich über Facebook. Es gingen zwar ein paar Emails mit meinen Kontaktpersonen vorab hin und her, aber nur so lange, bis man sich auf FB gefunden hatte. Die Thais benutzen schon lange kein Whats App mehr. Dort benutzt man LINE, was aber dasselbe in Grün ist. Besorgt euch am Anfang mit euren Kontaktstudenten eine SIM-Karte. Ich habe für 30 Tage Internetflatrate glaube ich 15€ bezahlt, was voll ok war. Ich war so online und konnte alles andere mit meinen Kontaktpersonen via LINE besprechen, ohne Probleme Youtube streamen, oder im Park mal eben skypen.

Unterkunft

Als ich ankam, war es echt ein kleiner Schock für mich, wie einfach die Unterkünfte doch sind. Ich wurde mit einem anderen deutschen, der auch über die BVMD dort gerade famulierte, im Studentenwohnheim auf dem Klinikgelände untergebracht. Wir teilten uns zu zweit ein Viererzimmer, was vollkommen o.k. war. Organisiert wurde uns die Unterkunft von unseren Kontaktstudenten. Als einmal unsere Klimaanlage kaputt war, wurde diese noch am selben Tag repariert und das ist das wichtigste in eurem Zimmer. Später stellt sich heraus, dass man gegen einen Aufpreis ein besseres Zimmer hätte haben können, jedoch war ich froh, dies nicht gemacht zu haben. Das Wohnheim war am Ende vollkommen ausreichend, weil wir nur unter der Woche dort waren und dort auch andere Austauschstudenten kennen gelernt haben. Anscheinend sind alle Austauschstudenten im vierten Stock untergebracht, weshalb du beim Zähneputzen im Gemeinschaftsbad schon mal einen Studenten aus Japan oder einen Arzt aus Laos kennen lernst.

Literatur

Ich hatte bis kurz vorher Klausuren und so stecke ich das erste Mal auf dem Weg zum Frankfurter Flughafen meine Nase in einen Reiseführer, da vorher einfach keine Zeit dafür war. Vor Ort haben wir abends dann immer in Reiseführern gelesen und geplant, was wir machen. Sehr empfehlenswert sind hierbei zu einem TripAdvisor und zum anderen die zahlreich im Internet zu findenden Reiseblocks. Auch haben wir uns auf Youtube angeschaut, was wir vor Ort machen wollen.

Mitzunehmen

Nehmt euch eine vernünftige Reiseapotheke, Reiseführer und evtl. noch ein gutes Buch mit. Zusätzlich solltet ihr an Mückenspray und Co. denken. Bettwäsche habe ich vom Wohnheim gestellt bekommen, jedoch musste ich Handtücher mitbringen. Klärt das vorher am besten ab, da das sonst euren Koffer sprengt.

Toilettenartickel! Deos Schampo und co. sind schon relativ teuer in Thailand

Reise und Ankunft

Ich bin vor Ort am Flughafen von meinen Kontaktstudenten abgeholt worden. Der Flughafen in Bangkok ist recht groß, weshalb es nicht so einfach sein wird, euch zu finden. Am besten wäre es glaube ich, wenn du dich mit denen z. B. an Ausgang Nr. 5 der Ankunftsebene verabredest. Als wir uns gefunden haben sind wir in den Keller vom Flughafen und haben von dort aus dann den Airportlink genommen, um in die Stadt zu kommen. Man brachte mich zunächst ins Wohnheim, wo wir ein paar Formalitäten erledigen mussten, damit ich aufs Zimmer konnte. Anschließend habe ich den ganzen Tag mit den beiden verbracht und mir eine SIM-Karte besorgt. Den Sonntag habe ich genutzt um mich zu aklimatisieren und die Stadt zu erkunden. Montagmorgen wurde ich dann am Wohnheim abgeholt und in das Sekretariat der Radiologie geführt. Von dort aus brachte mich die Sekretärin dann zu meinem Befundungsraum.

Tätigkeitsbeschreibung und fachliche Eindrücke

Mein erster Tag fing damit an, dass ich mich ungewöhnlich rausputzte. Schwarze Hose, braune Anzugschuhe und Hemd wurden von mir erwartet. Um halb neun wurde ich zu einem Befundungsraum gebracht wo man mich allen dort Vorstellte. Ich wurde herzlich empfangen und der Arzt nahm sich Zeit, mir die Abläufe zu erklären. An meinem ersten Tag erhielt ich einen richtigen Stundenplan, wann ich wo in welchem Teil der Radiologie sein sollte, was ich richtig cool fand. So lernst du immer neue Leute und die verschiedensten Seiten der Radiologie kennen. An jeder Station gehst du einfach hin, sagst, wer du bist und was du machst und man wird sich freundlich um dich kümmern. Oft lief es so, dass ich mir zusammen mit den Assistenzärzten die Befunde anschaute und diese im Anschluss mit den Teachern/ Oberärzten diskutiert wurden. Jeder Oberarzt hatte dabei seine eigene Art, jedoch lief es meistens wie ein Quiz ab. Wenn man euch anbietet, beim Teacher mitzulaufen macht das unbedingt! Ich habe so einen ganzen Vormittag mit einer Oberärztin Ultraschall üben können. Sie sagte nur, dass ich ihr eine bestimmte Struktur darstellen sollte. Es war richtig gut. Sobald sie merkte, dass ich nicht weiter kam, half sie mir und zeigte mir ein paar Kniffe. Wenn dir etwas unklar ist, frag einfach. Ich hatte den Eindruck, dass man sich über Fragen meinerseits immer gefreut hat. Spätestens um halb eins wird in Thailand Mittagspause gemacht. Dann kannst du entweder mit den Ärzten oder mit andern Studenten in die Mittagspause gehen. Ich habe meist mit dem anderen Deutschen und einem Japaner in der Kantine gegessen und im Anschluss noch einen Kaffee auf der Dachtrasse im 14. Stock getrunken. Nach einer Stunde trifft man sich dann wieder um weitere Untersuchungen zu befunden oder du hörst bei einer internen Fortbildung zu. Die reguläre Arbeitszeit für Ärzte, die auch für dich gilt, geht bis 16.30, jedoch kommst du auch wohl mal etwas früher raus, was echt gut ist, wenn du am Nachmittag in Bangkok noch etwas besichtigen willst. Es wird für dich bestimmt komisch sein, in einem asiatischen Krankenhaus zu arbeiten, da diese wesentlich größer und evtl. auch etwas einfacher sind, jedoch denke ich, dass man dort mindestens denselben Standard wie in Deutschland hat.

Während deiner Famu wirst du dort folgende Stationen Durchlaufen
- Ultraschall
-pädiatrischer Ultraschall
- verschiedene MRT Bereiche
-verschiedene CT-Bereiche
-Neuro CT/MRT
-Radiologische Interventionen z.B. TACE ( War super! Man zeigt dir, was gemacht wird und du darfst entscheiden wo du hingehen möchtest)

Land und Leute

Die Thailänder sind unglaublich gastfreundlich und hilfsbereit. Du wirst meist mit offenen Armen empfangen. Kulturell ist es sicherlich etwas ganz anderes, aber daran gewöhnst du dich bestimmt schnell dran. Ich muss zugeben, dass ich mich nur in Bangkok und in den südlichen gelegenen Badeorten rumgetrieben habe und dort eigentlich immer auf ein ähnlich zu Deutschland entwickeltes Land getroffen bin. Am ersten Wochenende sind wir gleich nach Feierabend los und sind mit dem Sky-Train bis Ekkamai. Von dort aus ging es mit einem Bus für ca. 100THB nach Pattaya. Die Fahrt dauert ca. 2h Busse Fahren alle 30 min, ihr brauch kein Ticket vorher zu reservieren. Vor Ort haben wir uns ein billigeres Hotelzimmer genommen was vollkommen ausreichend war und sind tagsüber nach Ko Lan zum Schwimmen gefahren. Für die Überfahrt zahlt ihr meine ich 30 THB. Einfach auf den Pier vorgehen und euch nicht vorher eine andere Überfahrt andrehen lassen. Am zweiten Wochenende könnte man, wenn man früh genug bucht, für kleines Geld nach Chiang Mai fliegen, ich hatte aber zu spät nach Flügen geschaut und bin dann lieber nach Attuyatua, einer Tempelstadt 60km nördlich von Bangkok gefahren. Am dritten Wochenende hatten wir uns Flüge in den Süden nach Krabi gebucht. Von dort aus gab es einen sehr günstigen Transfer vom Flughafen aus für ca. 150THB, der euch direkt mit einem Minibus vor euer Hotel fährt. Allerdings solltet ihr eurem Hotel je nach euer Ankunftszeit eine E-Mail schreiben, dass ihr später kommt. Oft sind Rezeptionen nach 21.00 nicht mehr besetzt. Die Flüge innerhalb Thailands gehen für gewöhnlich von dem kleineren Flughafen DMK ab. Ihr nehmt am besten die U-Bahn bis Mo Chit und von dort aus den Bus A1 in richtung Airport (Bus ca. 30THB). Weil man aber in der Rushhour aber auch mal 2h für diese Strecke einplanen muss haben wir uns aber auch des Öfteren ein Grab, das thailändische Uber, genommen. An eurer Stelle würde ich echt sagen, dass ihr in der ersten Woche schauen müssen, ob ihr einen Reisepartner findet, mit dem ihr Thailand erkunden wollt, dann die Flüge bucht und am ersten Wochenende z. B. in Pattaya schwimmen geht oder eben nach Atuuyatua fahrt. Bangkok könnt ihr bei den Arbeitszeiten in der Radio auch noch nach Feierabend erkunden. Besonders zu empfehlen ist hier der Ratchada Night Market ( MRT bis Thai Cultural Center). Vor Ort solltet ihr unbedingt auf das neben dem Markt liegende Parkhaus gehen. Die Aussicht von da oben ist einfach Fantastisch. Wenn ihr im Chulalongkorn Memorial Hospital seid, ist abends das Rotlichtviertel auch sicherlich mal einen Besuch wert. Es lädt mit seinen Nachtmärkten zum durchschländern ein. An einem anderen Nachmittag solltet ihr unbedingt mal zum Jim Thompson House fahren. Das kostet zwar satte 150 THB Eintritt, dafür kriegt ihr aber eine tolle Führung auf Englisch. Bei der Gelegenheit solltet ihr ruhig mal entlang des dahinter liegenden Kanals spazieren gehen. Ich bin im Anschluss noch nach Myanmar gereist und war im Anschluss noch im Süden Thailands. Wer Party machen will, sollte am besten über Krabi nach Ko Phi Phi fahren. Wenn du dort im Anschluss endlich mal wieder schlafen und relaxen möchtest würde ich an deiner Stelle weiter nach Ko Lanta ins Island Resort fahren. Hier hatten wir ein eigenen Bungalow für kleines Geld nur 50m von einem tollen Sandstrand weg. Wenn ihr mit dem Gedanken spielt, vor oder nach eurem Aufenthalt in Thailand noch ein anderes Land zu besuchen, besorgt euch das ED Multiple Entry Visa. Ich hatte leider nur das Single Entry beantragt und musste somit auf das Amt um eine sog Re-Entry-Permit zu bekommen. Das ist zwar nur eine Formalie, nervt aber unheimlich und kostet Zeit, die ihr eher mit Sight-Seeing zubringen könnt. Oft hat man aber auch abends was mit den Thais gemacht. An zwei Abenden haben die mich jeweils an Orte geführt, wo es keine Touristen und mit Abstand das beste Streetfood gab. Am letzten Abend sind wir auf eine Skybar nahe des Chulas gegangen. Im Sathorn Hotel gibt es eine Skybar namens Zoom. Ich hatte meine „Arbeitskleidung“ an. Dies hätte aber nicht sein müssen, da auch Leute in kurzer Hose rein gekommen sind. Auch sind die Getränkepreise mit 220THB für ein Bier noch echt human.

Fazit

Ich war vorher noch nie so weit und so lange aus Deutschland weg. Nach diesem Trip kann ich aber sagen, dass ich mich zu jedem Zeitpunkt sicher und pudelwohl in Thailand gefühlt habe. Die Thais sind wirklich sehr nett und ich hatte mit Abstand die beste Zeit meines Studiums dort. Freue dich auf die Zeit, die dort kommt. Es wird sicher ein tolles Erlebnis werden. Im Mai kommenden Jahres kommen hoffentlich meine Thais zu mir nach Deutschland für eine Famulatur.

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