Freundilie - für Freunde und Familie

Wir wollen als Ärzte arbeiten - aber bitte nicht so!

Mit der Aktion Freundilie setzt sich die bvmd für ein gesundes, menschliches und familienfreundliches
Arbeiten als Arzt ein. 

Wir wollen Ärzte darin bestärken von ihrem Recht Gebrauch zu machen am Ende ihres Arbeitstages nach Hause zu gehen. 

-Um die Freizeit zu genießen. 
-Um Zeit mit Freunden und Familie (= freundilie) zu verbringen.
-Um ausgeschlafen wieder zur Arbeit zu gehen. 
-Um zufrieden mit dem Leben als Arzt zu sein.

Gleichsam möchten wir Studierende dazu motivieren, sich für diese Verbesserungen einzusetzen und selbst aktiv für ein anderes Arbeiten im Krankenhaus einzutreten.

 Und was heißt das konkret?

-Unterstützung lokaler Projekte
-Umfragen und Artikel-Workshops und Arbeitstreffen
-Vernetzung mit anderen Initiativen
-politische (Überzeugungs-)Arbeit

News

Freundilie-Nachrichten auf dem DÄT 2014

Anlässlich des Deutschen Ärztetages 2014 in Düsseldorf haben wir unsere Wünsche und Positionen in einer eigenen Zeitung verpackt. Diese ist super dort angekommen. Die freundilie-Nachrichten enthalten spannende Beiträge von und mit freundilie sowie Generation-Y-Portraits auch aus anderen Blickwinkeln.
Viel Spaß beim Lesen... hier.

freundilie beteiligt an KBV-Kampagne

Am 14.04. trafen wir uns mit Vertretern der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Werbeagentur ressourcenmangel in Berlin, um über die zweite Etappe der KBV-Kampagne zur Nachwuchsgewinnung für die Niederlassung ins Gespräch zu kommen und Feedback zu geben. Die großangelegte Aktion zielt darauf ab, schon Studierende für die Niederlassung zu begeistern. Wir konnten an vielen Punkten Ideen beisteuern, weshalb das Treffen sehr lohnenswert war.

www.lass-dich-nieder.de

...und hier der ausführliche Bericht zum Treffen.

freundilie auf dem 5. Rheinischen Ärztetag

Der 5. Rheinische Ärztetag stand unter dem Motto „Privatleben. Familie. Arztberuf: Vereinbarkeit als Erfolgsfaktor“, einer Thematik, die uns als junge Mediziner durchaus stark betrifft. Das Rollenverständnis der jüngeren Generation ändert sich zunehmend, Ärzte und Ärztinnen wünschen sich mehr Zeit für die Familie. Es wurden Vorträge mit sowohl rechtlichen Grundlagen zur Elternzeit, als auch persönlichen Erfahrungsberichten von Müttern und Vätern gehalten, die versuchen ihr Familienleben mit dem Arztberuf in Einklang zu bringen. Auch die bvmd wurden eingeladen, eine Präsentation zu unseren Wünschen und Erwartungen gestalten. Hier findet hier den ausführlichen Bericht über die Veranstaltung.

Abschlusssymposium der KarMed-Studie in Leipzig

Das Projekt freundilie hat sich schon in der Vergangenheit mit den Studienergebnissen der KarMed-Studie „Karriereverläufe in der Medizin“ beschäftigt und sich mit dem Projekt vernetzt. Nun fanden wir es spannend, die abschließenden Ergebnisse anzuhören.
Im Großen und Ganzen war das Symposium auf die letzten Auswertungen vor allem des qualitativen Studienarmes beschränkt. Hier gab es spannende Einblicke in die Arbeit der Leipziger Arbeitsgruppe und deren Beobachtungen zu Karriereverläfen. Hier wurden auch recht eindrückliche Einzelschicksale der assistenzärztlichen Weiterbildungszeit zitiert, die z.T. sehr abschreckend waren.
Im Anschluss an die Präsentationen fand eine durch open space moderierte Ideensammlung für mögliche Interventionen in die ärztliche Weiterbildung statt. Es obliegt nun KarMed, daraus Interventionen für die ärztliche Weiterbildung zu entwickeln und Veränderungen zum Besseren herbeizuführen, drücken wir dem Projekt die Daumen, dass es weiter vom BMBF gefördert wird!

Und hier der ausführliche Bericht. ...und hier geht´s zu KarMed.

Man hört ja so einiges.

Demotiviert und arbeitsscheu? Sind das die Ärztinnen und Ärzte von Morgen? Medizinstudierende wagen den Generationendialog und antworten auf Befürchtungen, die in Kampagnen wie www.ihre-aerzte.de zu Tage treten. Denn - wir freuen uns darauf, als Ärztinnen und Ärzte tätig zu sein. 

Hier findet ihr unseren Videoclip, den wir bei der MV im Mai 2013 in Leipzig gedreht haben!



Dr. Utopia

Was ist euch bei der Wahl eures zukünftigen Arbeitsplatzes wichtig? Wie sieht eure Wunschvorstellung eines Krankenhauses aus, in dem ihr gern tätig werden wollt? Was muss sich eurer Meinung nach an den Arbeitsbedingungen ändern?

Unter dem Titel "Dr. Utopia - deine Utopie des Arbeitsplatzes Krankenhaus" hatten wir vom Projekt freundilie dazu eingeladen, eure Vision der Arbeit in der Krankenversorgung literarisch zu verarbeiten. Wir freuen uns nun, euch die Gewinnerin unseres Schreibwettbewerbs und ihren Text vorstellen zu dürfen...und wünschen euch viel Freude beim Lesen!

Gewonnen hat den freundilie-Wettbewerb:
Fenena Sonntag aus Hannover mit dem Text "Mit kleinen Schritten in die Zukunft"

Wir überreichen digitale Blumen und gratulieren zum Preis, der Fenena in den nächsten Tagen per Post erreichen wird.

Und präsentieren freudig - ihre Utopie des Krankenhauses, die uns als freundilie-Aktive aus dem Herzen spricht. Zu lesen: hier!

Von den Bedürfnissen einer neuen Medizinergeneration

“Das Thema der Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf spielt bereits während des Studiums eine große Rolle. Die Umfrage macht deutlich, dass sich fast alle Befragten persönlich mit dem Thema auseinander setzen, da sie mit der aktuellen Situation äußerst unzufrieden sind“, betont die Arbeitsgruppe freundilie der bvmd, die sich für die Vereinbarkeit von Beruf, Freizeit und Familie einsetzt. So antworteten beispielsweise auf die explizite Frage „Sind Kinder ein Karrierehemmnis?“ 68,8% der Studierenden und 82,4% der Ärzte und Ärztinnen mit einem deutlichen „Ja“. In der Bewertung der Schwere des Konfliktes zwischen beruflicher Tätigkeit und Familienleben oder Freizeitgestaltung zeigt sich ein Unterschied zwischen Studierenden und bereits Berufstätigen. Während nur
58,8% der Studierenden den Konflikt als „stark“ oder „sehr stark“ wahrnehmen, sind es bei den Ärztinnen und Ärzten, die die Realität in Klinik und Praxis erleben, bereits 73,7% - und das, obwohl das Thema der Familienfreundlichkeit im Klinikalltag keine Neuheit ist und auch auf politischer Ebene diskutiert wird.

Familie: Immer noch No-GO-Thema beim Vorstellungsgespräch

Obwohl eine deutliche Mehrheit der Befragten davon überzeugt ist, dass familienfördernde Maßnahmen keine negativen betriebswirtschaftlichen Folgen mit sich brächten, würden nur 40% Forderungen hinsichtlich der Thematik in einem Vorstellungsgespräch anbringen., Nahezu alle Befragten waren sich sicher, dass dies eine Verschlechterung der Bewerbungschancen zur Folge hätte. Diese Realität erscheint aus Sicht der bvmd alarmierend und fordert nicht nur politische Initiative, sondern auch konkrete Verbesserungen in jeder einzelnen Klinik.

Mangelhafte Bewertung der Universitäten

Auch an den Universitäten erscheint die Lage unbefriedigend: Über zwei Drittel der
Studierenden gaben an, dass sie sich unter der Voraussetzung von familienfreundlichen Maßnahmen durchaus vorstellen könnten, bereits während des Studiums ein Kind zu bekommen. Jedoch hielten nur 18,4% ihre Universität für „stark“ oder „sehr stark“ familienfreundlich. Selbst die Universitäten Ulm und Jena, die von den Befragten am familienfreundlichsten bewertet wurden, belegten nur einen mittleren Rang von knapp über 3 auf einer Skala von 0 = gar keine Familienfreundlichkeit bis 5 = sehr starke Familienfreundlichkeit. Nur etwa 30% der Befragten gaben an, über die Maßnahmen der Universität hinaus Veränderungen im Arbeitsalltag hinsichtlich der Familienfreundlichkeit
zu beobachten.

Die bvmd unterstreicht deshalb die Notwendigkeit, die Förderung der
Familienfreundlichkeit sowohl in Kliniken als auch an den Fakultäten dringend zu
priorisieren und Maßnahmen zu ergreifen, um den jungen Medizinern Arbeitseinstieg und Familiengründung zu erleichtern. 

„Familienfreundlichkeit in der Medizin“ ist auch das Thema der Podiumsdiskussion des diesjährigen bvmd-Bundeskongresses, der vom 30.11.-2.12.2012 unter dem Motto „Unendliche Weiten der Medizin“ in Kiel stattfinden wird. Nähere Informationen folgen.

 Zu den gesamten Ergebnissen der Studie

Noch mehr gute Projekte

Es gibt noch mehr Projekte in Deutschland, die in ihren Forderungen und Visionen große Überschneidung mit uns haben und mit denen wir auch zusammenarbeiten!

mediga - Mediziner-Initiative für gesundes Arbeiten

"Kann man als Ärztin in Deutschland glücklich werden?" Dieser und anderer Fragen stellt sich die Berliner Gruppe und trifft sich regelmäßig um kleinere Aktionen vor Ort zu planen. Sie Fordern vor allem gesunde und menschenfreundliche Arbeitsbedingungen, da sie in ihrem Studienalltag etwas anderes erleben. Ihren Forderungskatalog und Statements findet ihr unter www.mediga.de.

Medizin und Menschlichkeit

Eine ursprünglich Münchner Inititive, die inzwischen auch in Berlin aktiv ist. Nicht nur Medizinstudenten sondern auch Ärzte und andere Medizin-Berufe bilden den Kern einer Gruppe, die sich mit Menschlichkeit in der Gesundheitsfürsorge und auch menschlichenfreundlichen Arbeitsbedingungen in unseren Berufen beschäftigen. Jedes Jahr veranstaltet MUM auch eine Akademie, bei der man sich mit all diesen Themen beschäftigen kann! Nähere Informationen unter www.medizinundmenschlichkeit.de. 

MUM arbeitet auch aktiv mit der Initiative www.einherz.at aus Österreich und www.medizinmitherzundhand.de aus Witten/Herdecke zusammen.

ProMediKids

Eine Anlaufstelle für Studierdende mit Kind ist diese Gruppe von Studierenden an der Charité Berlin. Auch Sie haben einen Forderungskatalog, der hier vor allem bessere Bedingungen für Studierende mit Kindern oder Kinderwunsch fordert. Informationen findet ihr unter http://www.fsi-charite.de/pages/ags/promedikids.php.

In Dresden gibt es noch die MediEltern!

An der Uni in Magdeburg gibt es auch eine Arbeitsgruppe im Fachschaftsrat der Otto von Guericke-Universität.

Zum Weiterlesen

Es gibt ganz viele tolle andere Studien und Literatur zu unseren Themen, die wir euch nicht vorenthalten wollen:


KarMed-Studie 

(Karriereverläufe von Ärztinnen und Ärzten während der fachärztlichen Weiterbildung) Die KarMed-Studie ist eine Studie des Instituts für Allgemeinmedizin des UKE Hamburg und einer Leipziger Arbeitsgruppe. Sie ist als Längsschnittstudie von PJlern und Ärzten angelegt. Ungefähr 1000 Studenten und Ärzte an unterschiedlichen Standorten werden jährlich nach Arbeitsbedingungen und Karriere- und Familienplanung befragt. 

 

Erste Ergebnisse finden sich HIER und Ergebnisse einer proaktiven Tagung im Jahr 2011 sind in einem Memorandum zur Verbesserung der beruflichen Entwicklung von Ärztinnen

 

Berufsmonitoring 2010

Die Uni Trier hat jetzt die Ergebnisse des Berufsmonitorings Medizin aus dem Jahr 2010 vorgestellt. Eine Zusammenfassung in Präsentationsformat findet ihr hier.

Diese zeigen sehr eindrücklich, was die junge Medizinergeneration bewegt, unsere Ängste und Vorstellungen vom zukünftgen Berufsleben sind. 

Auch der MFT (Medizinischer Fakultätentag) positioniert sich zum Berufsmonitoring, hier


Publikationen der Bundesärztekammer

Die Bundesärztekammer bemüht sich ebenfalss um Aufklärung, Darstellung sogenannter "Best Practice"-Modelle und Checklisten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Diese findet ihr zusammengestellt hier auf den Seiten der BÄK!

 

Infoseite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

http://praxis-und-familie.KBV.de/

 

Umfrage des Hartmannbundes

"Der Arztberuf von morgen – Erwartungen und Perspektiven einer Generation" Umfrage des Hartmannbundes unter Medizinstudierenden

 

"Für ein familienfreundliches Krankenhaus"  des Marburger Bundes

http://www.familienfreundliches-krankenhaus.de/

 

Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Krankenhaus

Eine Publikation des Bundesgesundheitsministeriums

 

Positionspapier

Wer´s genau wissen will: Hier erfahrt ihr mehr "Von den Bedüfnissen einer neuen Medizinergeneration"!

Aktivitäten 2013 und Berichte:
1. Bayerischer Fachärztetag
ECIM 2013
Nachwuchskampagne KBV