> Impulsvorträge

Am Samstag von 15 bis 16.30 Uhr stehen uns zwei Referent_innen zur Verfügung, die uns zunächst eine Einführung ins Thema "Medical Migration and Mobility" geben und anschließend Zeit für Fragen und Diskussionen haben. 

Migration und Mobilität von Ärzten in Europa - Zwischen brain drain, drain gain und brain circulation

Prof. Dr. Ludger Pries, Ruhr-Uni Bochum

... ist seit 2001 Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie/Organisation, Migration und Mitbestimmung. Seine Tätigkeits- und Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem auf der Migrationssoziologie und Transnationalisierungsforschung, sowie der international vergleichende Sozialforschung mit quantitativen und qualitativen Methoden. Er wird einen Impulsvortrag zum Thema "Migration und Mobilität von Ärzten in Europa - Zwischen brain drain, drain gain und brain circulation" halten. 

Der Weg zur deutschen Approbation: Anerkennungsverfahren und prüfungsvorbereitende Qualifizierungen

DIPL. PÄD. BARBARA ROSENTHAL, MIBEG-INSTITUT MEDIZIN

... leitet das mibeg-Institut Medizin, welches auf die nachuniversitäre Qualifi­zierung von Mediziner/innen, Ökonom/innen und Jurist/innen spezialisiert ist. Das Institut hat in Zusammenarbeit mit Kliniken, Pflegefachschulen und Fachschulen für medizinische Assistenzberufe das Seminarprogramm IQuaMed entwickelt, welches bei der Vorbereitung auf die Anerkennungsprüfung von im Ausland erworbenen Qualifikationen unterstützt. Das Programm IQuaMed ist Teil des IQ Netzwerks NRW und wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds. 

Das Thema des Impulsvortrags lautet "Der Weg zur deutschen Approbation: Anerkennungsverfahren und prüfungsvorbereitende Qualifizierungen".

> Workshops und Training

Was euch in den einzelnen Workshops erfahrt ihr zum großen Teil hier. Da noch nicht jedes Detail durchgeplant ist ;-) können noch Änderungen erfolgen. Schaut also auch mal in der entsprechenden Facebook-Veranstaltung vorbei, um auf dem Laufenden zu bleiben. 

EMSA Newcomer Session

EVA (NOEI 16-18) und Alex (NOEI 18/19)

Ihr wollt wissen, was unser europäische Dachverband so macht, wofür die ganzen ominösen Abkürzungen so stehen und warum euch das überhaupt was angeht? Dann kommt in die EMSA Newcomer Session. Natürlich geht es nicht nur "ums große Ganze", sondern auch darum, wie ihr lokal mitmachen könnt. :-) 

Eva war zwei Jahre lang Lokalkoordinatorin der EMSA Bochum und weitere zwei Jahre Bundeskoordinatorin für Europäische Integration. Sie kennt also die Strukturen der EMSA und deren Projekte, und hat große Lust, euch dafür zu begeistern. Alex ist als neuer Bundeskoordinator dabei und kann euch alles zu den aktuellen Plänen für die EMSA Germany erzählen. 

Interkulturelle Kompetenz in der Medizin

DR. PHIL. TIM PETERS (ZML DER RUB)

Kulturelle Pluralität oder auch Interkulturalität wird im medizinischen Alltag zunehmend als Herausforderung im Umgang mit Patientinnen und Patienten oder Angehörigen mit Migrationshintergrund wahrgenommen. In der Fachliteratur werden zahlreiche Beispielsituationen interkultureller Konflikte beschrieben: therapeutische Maßnahmen am Lebensanfang und Lebensende, Aufklärungsgespräche, unterschiedliche Schmerz-wahrnehmungen und -Beschreibungen, unterschiedliche Geschlechterrollen, alternative Behandlungswünsche und natürlich die Sprachbarriere, die eine „normale“ Arzt-Patienten-Interaktion erschwert. Angesichts der demografischen Entwicklung und der Migrationsprozesse wird im Allgemeinen davon ausgegangen, dass interkulturelle Konflikte nicht nur zunehmen, sondern in steigendem Maße auch in interkulturell besetzten Behandlungsteams eine Rolle spielen werden.

Der angebotene Workshop beschäftigt sich mit den zwei oben skizzierten Themen; Sprachlichen Schwierigkeiten und der Notwendigkeit von Dolmetschern einerseits und den kulturellen Unterschieden und deren Konsequenzen für die Arzt-Patienten-Beziehung und das ärztliche Team andererseits. Anhang von konkreten Beispielen, Perspektivwechseln und Selbsterfahrungsübungen werden beide Dimensionen bearbeitet und ihre Konsequenzen für den Arbeitsalltag von Ärzten beleuchtet. Dabei werden sowohl aktuelle wissenschaftliche Daten und Publikationen als auch die eigenen Erfahrungen in die Auseinandersetzung integriert. Neben Reflexionseinheiten und wissenschaftlichem Input werden die Teilnehmenden den Workshop mit konkreten Handlungsempfehlungen und Tools verlassen, um sich der Herausforderung Interkulturalität im ärztlichen Alltag künftig besser stellen zu können.

Dr. phil. Tim Peters ist Kommunikationswissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Medizinische Lehre der Ruhr-Uni Bochum.  Er leitet das Medizindidaktikprogramm der medizinischen Fakultät. Als seine Arbeitsschwerpunkte benennt er Gesprächssimulationen, Problemorientiertes Lernen  Medizindidaktik, Arzt-Patienten-Kommunikation und interkulturelle Kommunikation.

Twinning Workshop

ADRIANO (DIRECTOR FOR EUROPEAN INTEGRATION DER EMSA, 2017/18) UND BATUHAN (RESOURCE DEVELOPMENT OFFICER DER EMSA, 2017/18) ​​​​​ ​​

Ein Twinning ist ein bilateraler Austausch zwischen Studierenden zweier medizinischer Fakultäten in Europa. Meist nehmen pro Faultät 10-15 Studierende teil, die dann für eine Woche bei ihren europäischen "Twins" untergebracht sind. Gemeinsam erkundet man Stadt, Kultur und natürlich auch die Uni! Beim Gegenbesuch der Twins habt ihr dann die Gelegenheit, eure Stadt und Uni zu präsentieren. 

​​​​​​​In diesem Workshops bekommt ihr praktische Tipps zur Organisation eines Twinnings in eurer Lokalgruppe.

Adriano aus Italien war als Director for European Integration europaweiter Ansprechpartner für das Twinning-Project zuständig. Er hat in seiner Amtszeit unter anderem das Handbuch dazu überarbeitet eine interaktive Karte erstellt, die die Suche von Twinning-Partnern erleichtern soll. Im kommenden Jahr ist er als Erasmus-Student in Köln. 
Batuhan war ebenfalls Teil des europäischen Vorstands und hat in seinem Amt als Resource Development Officer unter anderem Sponsoren für die EMSA gesucht. Er hat zudem an vielen Twinnings teilgenommen. In den kommenden Wochen wird er ein Praktikum an der Uni Homburg im Saarland absolvieren.

Softskill-Training

SOPHIA (EMSA FRANKFURT, TRAININGSKOORDINATORIN DER BVMD)

Beschreibung folgt

Sophia ist die Trainingskoordinatorin der bvmd und seit 3 Jahren als Trainer in der bvmd, EMSA und IFMSA, sowie anderen Organisationen unterwegs. 

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Samstag 9 Uhr
Samstag 11 Uhr
Samstag 11 Uhr
Samstag 11 Uhr