Mareike Knissel, Bundeskoordinatorin 19/20

Hallo, ich bin Mareike und freue mich, mit meiner Amtskollegin Clara die Bundeskoordination für die AG Public Health zu übernehmen. Ich bin 26 Jahre alt und studiere an der Uni Bonn.

Ich bin schon eher am Ende meines Studiums und je weiter ich fortschreite, desto mehr wird mir die Bedeutung von Public Health bewusst. Man kann so viel mehr damit erreichen, Erkrankungen zu verhindern, als wenn man sie hinterher therapieren muss. Man kann den Patient*innen damit Leid und dem Gesundheitssystem Belastung ersparen.

Ich interessiere mich dabei vor allem für die Themen, die Ärzte aller Fachrichtungen etwas angehen. Zum Beispiel Antibiotikaresistenz, ein solides Grundwissen über das Impfen oder wie ich auf meine eigene mentale Gesundheit achte. Leider werden viele dieser Themen im Studium etwas stiefmütterlich oder gar nicht behandelt. Es ist mein Ziel, dass wir während unserer Amtszeit möglichst vielen Studierenden ermöglichen, sich mit diesen Themen zu beschäftigen und auseinanderzusetzen.

Außerdem interessiere ich mich für Globale Gesundheit, Katastrophenmedizin und Humanitäre Hilfe. Ich habe selbst schon einige Zeit im Ausland gelebt. Ein halbes Jahr habe ich einen Schüleraustausch in Kanada verbracht, nach dem Abi ein Jahr in einem Projekt in Kamerun mitgearbeitet und während meiner Studienzeit habe ich ein Jahr mit Erasmus in Spanien studiert.

Das bedeutet außerdem, dass ich weiß, wie es ist, „die Neue“ zu sein und erst mal niemanden zu kennen. Wenn du dich also für Public Health interessierst und dich gerne engagieren willst, schreib uns einfach an, auch wenn du noch niemanden in der AG oder der bvmd kennst. Wir freuen uns über jede*n Interessent*in und finden bestimmt eine Möglichkeit für dich, dich nach deinen Kapazitäten und Neigungen einzubinden.

Clara Lippold, Bundeskoordinatorin 19/20

Hallo, ich bin Clara und übernehme in diesem Jahr zusammen mit Mareike die Bundeskoordination der AG Public Health, worauf ich mich schon sehr freue. Ich studiere Medizin im 5.Semester an der Universität Leipzig und belege nebenher einige Module im Fach Ethnologie.

Zur bvmd bin ich bereits in meinem ersten Studienjahr gekommen, da ich in meinem Studium nach etwas gesucht habe, dass über reines Auswendiglernen und Klausuren Kreuzen hinausgeht. So bin ich sowohl zum Bundeskongress in Mainz und meinem ersten AG Wochenende der AG Public Health nach Berlin gefahren und habe schnell gemerkt, wie viel man bereits als Studierende tun kann. Hiermit möchte ich allen Neulingen und Interessierten an der Arbeit der bvmd die Scheu nehmen, sich bei uns zu melden! Es gibt sehr viele Möglichkeiten sich zu engagieren, auch wenn man noch nicht viel Erfahrung in einem der Bereiche hat. Neben den benannten AG Wochenenden und dem Bundeskongress gibt es auch Mitgliederversammlungen, Trainings im In- und Ausland und vieles mehr zu entdecken. So habe ich selbst im letzten Jahr eine Woche in Portugal verbracht und in das Feld "disaster medicine" geschnuppert.

Nach meinem ersten Wochenende mit der AG Public Health ist mir schnell bewusst geworden, dass dieser Bereich sehr interdisziplinär ist und auch soziale, strukturelle sowie ökonomische Determinanten von Gesundheit mit einbezieht. Diese inhaltliche Vielfalt hat mich direkt angesprochen und dafür wollen wir mehr Studierende begeistern. Deswegen liegt es uns für unser Amtsjahr insbesondere am Herzen, die lokale Arbeit zu stärken. Meine persönlichen Interessen liegen vor allem in den Themenfeldern Globale Gesundheit, Klimawandel und Gesundheit und Genderaspekte in Public Health.

Ich freue mich auf das kommende Amtsjahr und darauf, dich kennenzulernen!

Deshalb: Wenn ihr auch Interesse habt bei uns mitzumachen, Fragen zu unserer Arbeit habt, oder einfach gerne mehr über Public Health im Studium erfahren wollt, meldet euch unter npo@bvmd.de. Wir freuen uns auf euch!